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Zürcher Schiessanlage Hasenrain soll zu einer Parkanlage werden

Der Stadtrat von Zürich will die Schiessanlage Hasenrain und das umliegende Gebiet nun doch einer neuen Nutzung zuführen: Spätestens ab 2031, wenn der Mietvertrag mit der Schiessplatzbetreiberin ausläuft, soll dort flaniert statt geschossen werden.

19.01.2022 / 14:39 / von: mle/sda
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Ende Feuer: Ab Ende 2030 soll auf der Schiesanlage Hasenrain in Zürich nicht mehr geschossen werden. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Ende Feuer: Ab Ende 2030 soll auf der Schiesanlage Hasenrain in Zürich nicht mehr geschossen werden. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Der Schiessplatz, auf dem auf 25, 50 und 300 Meter geschossen werden kann und der von der Schützengesellschaft Züri 9 betrieben wird, befindet sich in einer Waldlichtung zwischen Albisrieden und Uitikon. Er liege «in einem ökologisch wie landschaftlich sensiblen Gebiet», schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Das Gebiet soll ökologischer, weniger lärmintensiv und zeitgemäss genutzt werden. Die Schiessanlage Hasenrain wird langfristig zu einem öffentlichen Park umgestaltet. Das Schützenhaus wird dabei gemäss Mitteilung bei Bedarf ganz oder teilweise erhalten bleiben und der Parknutzung dienen.

Um dies zu ermöglichen, will der Gemeinderat einen Teil des Gebiets der Freihaltezone «Parkanlagen und Plätze» zuweisen, den Rest der Freihaltezone ohne Zweckbestimmung. Der Stadtrat hat eine entsprechende Teilrevision der Bau- und Zonenordnung zuhanden des Gemeinderates verabschiedet.

Damit kommt der Stadtrat der Forderung einer Motion nach, die der Gemeinderat im Januar 2020 an ihn überwiesen hat. Damals hatte sich der Stadtrat noch gegen das Ansinnen ausgesprochen. Nach einer «ausführlichen und differenzierten Interessenabwägung» will er nun im Gebiet Hasenrain «neue niederschwellig nutzbare Grün- und Freiräume» schaffen.

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