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Zürcher Lehrerverband enttäuscht über Entlastungsmassnahmen

Lehrpersonen im Kanton Zürich sollen mit einem neuen Massnahmenpaket der Regierung bessere Anstellungsbedingungen erhalten. Doch der Regierungsrat kommt den überlasteten Lehrpersonen kaum entgegen, findet der Lehrerinnen- und Lehrerverband. Die Massnahmen würden die Lehrpersonen kaum entlasten.

09.07.2024 / 09:46 / von: sda/jme
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Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Zürich sollen bessere Anstellungsbedingungen erhalten. Dadurch soll der Lehrerberuf wieder attraktiver werden. (SYMBOLDBILD: KEYSTONE / ENNIO LEANZA)

Lehrerinnen und Lehrer im Kanton Zürich sollen bessere Anstellungsbedingungen erhalten. Dadurch soll der Lehrerberuf wieder attraktiver werden. (SYMBOLDBILD: KEYSTONE / ENNIO LEANZA)

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Die TOP-Medien sprach mit dem Zürcher Lehrerverband über ihre Enttäuschung und mit der Bildungsdirektion über die neuen Massnahmen.

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Lehrpersonen und Schulleitungen im Kanton Zürich sollen bessere Anstellungsbedingungen erhalten. Für die Schulleitungen soll es darüber hinaus auch mehr Lohn geben. Die Mehrkosten für Kanton und Gemeinden belaufen sich auf insgesamt über 60 Millionen Franken pro Jahr.

Die Massnahmen sollen Lehrerinnen und Lehrer sowie Schulleitungen entlasten und dem Lehrermangel entgegenwirken, wie die Zürcher Bildungsdirektion am Dienstag mitteilte. Klassenlehrpersonen sollen mehr Lektionen für die Klassenführung erhalten als bisher. Die zeitlichen Ressourcen für Schulleitungen sollen aufgrund neuer Aufgaben um rund 30 Prozent erhöht werden. Gleichzeitig sollen die Schulleitungen in eine höhere Lohnklasse eingestuft werden. Als Nächstes wird sich der Kantonsrat mit den geplanten Anpassungen befassen.

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