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Zürcher Softball-Spielerin ergattert Stipendium an US-College

Jody Fischer hat als erste Schweizer Softball-Spielerin ein Stipendium an einem US College erhalten. Die 21-jährige Zürcherin wird ab Januar für das Junior-College-Team des Southeastern Women’s Softball College in West Burlington auflaufen.

13.11.2020 / 08:26 / von: lpe
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Die Zürcherin Jody Fischer hat ein Stipendium in den USA ergattert. (Bild: Swiss Softball)

Die Zürcherin Jody Fischer hat ein Stipendium in den USA ergattert. (Bild: Swiss Softball)

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«Es ist unglaublich» äussert sich das Ausnahmetalent gegenüber RADIO TOP.  Mit dem Stipendium am Softball College in den USA erfüllt sich die 21-jährige Zürcherin nämlich einen grossen Traum. Bereits ab Januar 2021 wird sie im Junior-College-Team des Southeastern Women’s Softball College auflaufen, damit hat sie den Sprung in die oberste, nationale Juniorinnen-Liga geschafft.

Im TOP Regiosport erzählt sie, wie sie das Stipendium ergattern konnte:

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Zürcherin spielt bereits in der Schweiz auf oberstem Niveau

Jody Fischer ist Mitglied des Schweizer Softball-Nationalteams. Mit den Zürcher Barracudas konnte sie drei Mal in Folge Schweizer Meister werden. Zuvor spielte sie bei den Juniorinnen der Zürcher Barracudas. Nun verlässt sie das heimische Team und wagt den Schritt ins Ausland. Durch ihre amerikanischen Wurzeln, erhofft sie sich einen Einstieg ohne grosse Hürden. Die Landessprache beherrscht die 21-Jährige dank ihrer amerikanischen Mutter jedenfalls schon perfekt. 

Zweijähriges Stipendium

Vorerst wird die Zürcherin für zwei Jahre Junior-College-Team spielen. Mit mindestens fünf Trainingseinheiten unter der Woche und Spielen an den Wochenenden erwartet die Zürcherin in den USA eine intensive Zeit. Darauf freut sich das Nachwuchstalent «so viel wie möglich spielen, das ist mein Ziel im Moment.»

Ein Erfolg mit Symbolcharakter

Jody Fischer ist stolz auf den Erfolg. Mit viel Eigeninitiative und Ausdauer hat sie sich den Platz in Junior-College-Team ergattert. Die Zürcherin hat Trainingsvideos an verschiedene amerikanische Schulen verschickt und konnte sich schliesslich gegen viel starke Konkurrenz durchsetzen.

Mit ihrem Erfolg möchte sie weiteren Juniorinnen ein Vorbild sein. «Ich freue mich, dass ich die erste bin, die diese Türen aufmachen kann. Auch für die Mädchen die nach mir kommen, ich möchte ihnen zeigen, dass das wirklich möglich ist», sagt die 21-Jährige gegenüber RADIO TOP.

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