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Zürcher SP-Kantonsräte wollen gegen Gebührenwahnsinn vorgehen

Rund 400‘000 Betreibungen sind im letzten Jahr im Kanton Zürich eingeleitet worden – viele davon vergeblich. Übrig bleiben Verlustscheine und hohe offene Gebühren.

22.05.2019 / 07:05 / von: rme
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Zürcher SP-Kantonsräte wollen gegen den Gebührenwahnsinn bei Betreibungen vorgehen. (Bild: snb.ch)

Zürcher SP-Kantonsräte wollen gegen den Gebührenwahnsinn bei Betreibungen vorgehen. (Bild: snb.ch)

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Die meisten Betreibungen im Kanton Zürich stammen von Krankenkassen. Die Krankenversicherer wollen so geschuldete Prämien oder Kostenbeteiligungen eintreiben. Nützt allerdings auch ein solches Betreibungsverfahren nichts, bleibt ein Verlustschein.

Mit diesem können die Krankenkassen zu der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich SVA und bekommen 85 Prozent ihrer Forderung zurück. Im Jahr 2008 musste dadurch die SVA fast 50 Millionen an die Krankenkassen zahlen.

Davon sind alleine 7 Millionen Franken Gebühren. Rund 200 Franken kostet ein einzelner Fall. Drei Zürcher SP-Kantonsräte fordern in einem Vorstoss dieses Praxis zu ändern, schreibt die «Zürichsee-Zeitung».

Sie wollen, dass Krankenkassen bei eindeutigen Fällen von Anfang an Geld zurückfordern dürfen. Und zwar ohne zuerst das ganze Betreibungsverfahren durchlaufen zu müssen. Diese Praxis soll beispielsweise bei Personen, die im laufenden Jahr bereits einmal erfolglos betreiben wurden.

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R. Knecht
am 22.05.2019 um 09:43
Krankenkassenprämien direkt vom Lohn oder Rente abziehen. Damit sind alle diese Probleme auf einen Schlag gelöst. Nur leider stemmt sich die Wirtschaft dagegen. Warum wohl?