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Zürcher Spitäler wegen Nachhol-Operationen ausgelastet

Die Corona-Situation in den Zürcher Spitälern entspannt sich. Gleichzeitig sind die Intensivpflegestationen aber beinahe vollständig ausgelastet, weil viele Operationen nachgeholt werden müssen.

23.02.2021 / 10:12 / von: pwa/sda
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In den nächsten Wochen müssen 2500 Operationen nachgeholt werden. (Symbolbild: KEYSTONE)

In den nächsten Wochen müssen 2500 Operationen nachgeholt werden. (Symbolbild: KEYSTONE)

Die Intensivstationen in den Zürcher Spitälern sind praktisch voll belegt, weil viele Operationen nachgeholt werden müssen. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

Die Intensivstationen in den Zürcher Spitälern sind praktisch voll belegt, weil viele Operationen nachgeholt werden müssen. (Symbolbild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE)

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Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die wegen einer Covid-19-Infektion ins Spital eingeliefert werden, geht im Kanton Zürich seit Ende Januar zurück. Zurzeit sind die Intensivpflegestationen zu 21 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt. Trotzdem sind sie zu fast 100 Prozent ausgelastet, weil 2500 verschobene Operationen nachgeholt werden müssen.

Von November 2020 bis Januar 2021 waren die Intensivpflegestationen der Zürcher Spitäler zu über 50 Prozent mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt, wie der Verband Zürcher Krankenhäuser (VZK) am Dienstag mitteilte. Die Zürcher Spitäler bedanken sich bei der Bevölkerung für die Einhaltung der Massnahmen, die zu dieser Abnahme geführt haben. Noch im Dezember hatten grosse Schweizer Spitäler vor dem Kollaps des Gesundheitswesens gewarnt, wenn die Fallzahlen nicht stark zurückgingen.

Zusammen mit der Behandlung von anderen Erkrankten betrug die Auslastung 100 Prozent, so dass eine Überlastung nur vermieden werden konnte, weil nicht dringend notwendige Eingriffe verschoben wurden. Diese rund 2500 Operationen müssen nun in den nächsten Wochen nachgeholt werden. Sonst sei teilweise mit schweren Folgeerkrankungen zu rechnen, schreibt der VZK.

Das Gesundheitspersonal bleibe stark gefordert und die längerfristige Auslastung auf sehr hohem Niveau strapaziere die Ressourcen enorm. Damit die aufgeschobenen Operationen nun durchgeführt werden können, seien die Spitäler darauf angewiesen, dass die Zahl der Covid-19-Patienten weiter abnehme. Auf keinen Fall dürften sie wieder ansteigen. 

Der VZK vertritt 32 Institutionen mit rund 34'800 Mitarbeitenden. Zum Verband gehören Listenspitäler, Rehabilitationskliniken, Spezialkliniken und Pflegezentren im Kanton Zürich. Die Spitäler Schaffhausen sind ebenfalls Mitglied.

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