Pull down to refresh...
zurück

Zürcher Stadtpolizistin angefahren: Autofahrer wegen versuchten Mordes angeklagt

Die Staatsanwaltschaft klagt einen jungen Mann wegen versuchten Mordes an. Der zur Tat 18-Jährige hat im Februar 2020 eine Zürcher Stadtpolizistin nach einer Kontrolle angefahren und lebensbedrohlich verletzt.

11.08.2021 / 08:14 / von: asl
Seite drucken Kommentare
1
Der Beschuldigte verletzte im Februar 2020 bei seiner Flucht auf dem Strichplatz im Zürcher Kreis 9 eine Polizistin schwer. (Archivbild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

Der Beschuldigte verletzte im Februar 2020 bei seiner Flucht auf dem Strichplatz im Zürcher Kreis 9 eine Polizistin schwer. (Archivbild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

1
Schreiben Sie einen Kommentar

Der Autofahrer, der im Februar 2020 eine Zürcher Stadtpolizistin lebensbedrohlich verletzte, wird von der Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes, der Gefährdung des Lebens, der Sachbeschädigung und diverser Strassenverkehrsdelikte angeklagt. Dies bestätigt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber den Tamedia-Zeitungen. Über das beantragte Strafmass ist noch nichts bekannt.

Polizistin lebensbedrohlich verletzt

Der damals 18-Jährige fuhr Ende Februar 2020 zusammen mit vier Mitfahrern in einem gestohlenen Auto auf den Strichplatz in Zürich Altstetten. Einige seiner Mitfahrer knipsten Fotos der Sexarbeiterinnen. Die informierten deswegen die Detektive der Stadtpolizei Zürich. Als eine Polizistin den Autofahrer stoppen wollte, bremste dieser zunächst ab, beschleunigte dann aber seinen SUV und rammte bei seiner Flucht die 38-jährige Beamtin. Die Frau wurde mehrere Meter mitgeschleift und musste mit schweren Verletzungen an Beinen und Kopf ins Spital eingeliefert werden.

Der Beschuldigte konnte einen Tag später verhaftet werden. Aktuell sitzt er in Haft. Er wurde in Sicherheitshaft versetzt. Zuvor sass er in Untersuchungshaft. Gegen drei seiner Mitfahrenden laufen aktuell Verfahren bei der Jugendanwaltschaft und der Staatsanwaltschaft.

Wann die Verhandlung stattfinden soll, ist nicht bekannt. Für alle Beteiligten gilt die Unschluldsvermutung.

Beitrag erfassen

Mr. Gerechte
am 11.08.2021 um 19:10
Gut so