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Zürcher Stadtrat verteilt Corona-Bonus an Gesundheitspersonal

Der Zürcher Stadtrat hat für Mitarbeitende, die während der Corona-Pandemie beruflich besonders belastet waren und sind, eine Einmalzulage beschlossen. Der Gemeinderat hat im Budget 2021 dafür fünf Millionen Franken vorgesehen.

03.03.2021 / 12:49 / von: mle
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Das Zürcher Gesundheitspersonal erhält insgesamt fünf Millionen Franken Corona-Bonus. (Archivbild: KEYSTONE/Ti-Press/PABLO GIANINAZZI)

Das Zürcher Gesundheitspersonal erhält insgesamt fünf Millionen Franken Corona-Bonus. (Archivbild: KEYSTONE/Ti-Press/PABLO GIANINAZZI)

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Die Corona-Pandemie ist wohl für viele Arbeitnehmer eine berufliche Ausnahmesituation. Aus diesem Grund will der Zürcher Stadtrat allen Mitarbeitenden, die während der Corona-Pandemie beruflich besonders belastet waren und sind, als Anerkennung für ihre Arbeit eine einmalige Leistungsvergütung ausrichten. Das teilt er am Mittwoch mit. 

Mehr Geld für Gesundheitsberufe

In erster Linie würden Mitarbeitende eine Zulage erhalten, die ihre Tätigkeit unter grosser Belastung und erschwerten Bedingungen ausüben mussten und weiterhin müssen. Dazu zählen laut Mitteilung unter anderem das Arbeiten bei hohem Ansteckungsrisiko, das Leisten von zusätzlichen oder längeren Diensten im Schichtbetrieb oder die Übernahme von weiteren Aufgaben und mehr Verantwortung.

«Besonders stark war und ist die Belastung der Mitarbeitenden im Stadtspital Waid und Triemli, in den Gesundheitszentren für das Alter sowie in den städtischen Gesundheitsdiensten. Der Stadtrat berücksichtigt diese Tatsache bei der Verteilung der fünf Millionen Franken, indem für Mitarbeitende des Gesundheits- und Umweltdepartements 4,32 Millionen Franken vorgesehen sind», schreibt er.

Ebenfalls besonders berücksichtigt werden Mitarbeitende des Rettungs- und Verlegungsdienstes von Schutz & Rettung sowie Mitarbeitende im Sozialdepartement mit direkten Kundenkontakten.

Vorgesehen sind Zulagen zwischen 250 und 1'500 Franken, wobei die individuelle Belastungssituation und der Beschäftigungsgrad wie auch Verteilgerechtigkeit und Verhältnismässigkeit innerhalb der Organisationen berücksichtigt würden. Für Mitarbeitende in Ausbildung sei eine Zulage in der Höhe von 200 Franken vorgesehen.

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