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Zürich bremst E-Trottinette ab: Nur Schritttempo in Fussgängerzonen

Die Stadt Zürich will mehr Ordnung und Sicherheit bei den E-Trottinetten, auch E-Scooter genannt: In einigen Fussgängerzonen werden die Gefährte in einem Testbetrieb automatisch auf Schritttempo abgebremst. Zudem sind vordefinierte Parkflächen geplant.

19.01.2022 / 10:28 / von: sda/mma
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Nur noch Schritttempo: Die Stadt Zürich bremst die E-Scooter in einigen Fussgängerzonen aus. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Nur noch Schritttempo: Die Stadt Zürich bremst die E-Scooter in einigen Fussgängerzonen aus. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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In Zürich stehen rund 4'000 E-Scooter herum, oft an unmöglichen Orten. Und wenn sie in Betrieb sind und durch die Stadt düsen, sorgen sie häufig für Ärger und gefährliche Situationen.

Die Stadt lässt die Trottinette in einem Versuch nun seit einigen Monaten automatisch auf Schritttempo abbremsen, sobald sie in eine Fussgängerzone fahren.

Beispiele für solche Abbrems-Zonen sind das Niederdorf, das Altstadtquartier rund um St.Peter oder ein Teil des Platzspitzes, wie Nadja Häberli von der Dienstabteilung Verkehr am Mittwoch gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von SRF1 sagte.

Abbremsen auf drei bis fünf Stundenkilometer

Möglich ist dieses automatische Abbremsen auf drei bis fünf Stundenkilometer, weil der Standort eines E-Trottinetts genau aufgezeichnet wird. Auch abgestellt werden dürfen die E-Scooter in diesen Zonen nicht.

Zürich ist nicht die einzige Stadt, die auf automatisches Abbremsen setzt. Auch in Paris drosseln E-Scooter ihr Tempo, wenn sie in der Nähe von Parks und Schulen benutzt werden.

Eine zweite Massnahme, die aber erst noch in Planung ist, soll etwas mehr Ordnung ins Zürcher Stadtbild bringen. Die Stadt will vordefinierte Abstellflächen für E-Trottinetts markieren. Ziel ist es, dass nicht an jeder Ecke ein solches Gefährt steht.

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