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Zürich verliert Saisonauftakt gegen Meister YB

Schweizer Meister YB konnte das Ausscheiden aus der Champions-League-Qualifikation fürs Erste vergessen machen. Die Berner besiegten den FCZ zum Auftakt der Super League daheim 2:1. Luzern verlor gegen Lugano mit 1:2.

19.09.2020 / 21:13 / von: lny/sda
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Zürichs Lasse Sobiech versucht YBs Miralem Sluejmani zu stoppen. (Bild:KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Zürichs Lasse Sobiech versucht YBs Miralem Sluejmani zu stoppen. (Bild:KEYSTONE/Peter Klaunzer)

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Trotz der kurzfristigen verletzungsbedingten Ausfälle von David Aebischer, Christopher Martins und Marvin Spielmann wie auch von Goalie David von Ballmoos fanden die Berner drei Tage nach der desaströsen zweiten Halbzeit des Spiels in Dänemark zu einer soliden Leistung zurück, indem sie das Spiel ab der 35. Minute in die Hand nahmen und deutlich zu dominieren begannen.

Die Zürcher gingen mit ihrem ersten Angriff nach fünf Minuten in Führung. Es traf Benjamin Kololli, dessen Schuss von der Strafraumgrenze unhaltbar abgelenkt wurde. Die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin hätte die Niederlage eventuell abwenden können, wäre nicht der defensive Mittelfeldspieler Hekuran Kryeziu wegen der zweiten Verwarnung kurz nach der Pause vom Platz gestellt worden. Eine Viertelstunde später wurden auch die Berner - Gelbrot gegen Cedric Zesiger - dezimiert, aber unmittelbar davor hatte der beim weiteren Pfosten allein gelassene Christian Fassnacht das Siegestor zum 2:1 erzielt und damit die Überzahl genutzt. Eine Schwächung musste die Zürcher auch mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Kololli unmittelbar vor der Pause hinnehmen.

Nach dem frühen Rückstand hätten die Young Boys auch schon in der ersten Halbzeit die Wende herbeiführen können. So setzte Fassnacht einen Kopfball ans Lattenkreuz. Kurz vor der Pause rettete der Zürcher Neuzugang Lasse Sobiech aus der Linie. Der Match hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit jenem von Mitte Juni, als die Berner den FCZ bei der Wiederaufnahme der Meisterschaft ebenfalls in einem lebendigen und ereignisreichen Spiel 3:2 besiegten. Der damals überzeugend spielende FCZ ging zweimal in Führung und liess sich erst in der letzten Viertelstunde überflügeln.

Tessiner Sieg dank starker erster Halbzeit

Der FC Lugano feierte zum Auftakt der Super League einen verdienten Heimsieg. Die Tessiner setzten sich dank einer starken ersten Halbzeit gegen Luzern mit 2:1 durch. Das Aufbäumen der ersatzgeschwächten Gäste kam zu spät. Das Team von Fabio Celestini hatte sich nach der Pause zwar gesteigert, kam aber erst in der Nachspielzeit durch ein Eigentor von Luganos Miroslav Covilo zum Anschlusstreffer.

Vor der Pause war der Gastgeber tonangebend und effizient im Abschluss. Alexander Gerndt überraschte in der 20. Minute mit einem satten Schuss aus 25 Metern Luzerns Keeper David Zibung, der erstmals seit über einem Jahr wieder das FCL-Tor hütete, da Stammkeeper Marius Müller wegen Vaterfreuden fehlte. Das 2:0 nach gut einer halben Stunde war die Folge einer schönen Kombination von Numa Lavanchy, Jonathan Sabbatini und Mattia Bottani, der souverän und überlegt abschloss.

Ernsthaft in Probleme kam das Team von Maurizio Jacobacci danach nicht mehr, auch wenn es in der Schlussphase in Unterzahl agieren musste. Christopher Lungoyi sah drei Minuten nach seiner Auswechslung nach einem harten Foul die Rote Karte (69.). Luzern konnte daraus aber keinen Profit schlagen und setzte seine Negativserie fort. In den letzten Saison konnten die Zentralschweizer gegen die Tessiner nie gewinnen.

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