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Zukunft des Spitals Affoltern trotz Abstimmungsergebnis ungewiss

Die Stimmberechtigten der 14 Trägergemeinschaften haben entschieden, das Spital Affoltern am Albis weiterzuführen. Trotz dieses Abstimmungsergebnisses haben der Regierungs- und Kantonsrat Zürich andere Pläne.

20.05.2019 / 15:33 / von: rme/nst
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Die Zukunft des Spitals Affoltern ist trotz des Abstimmungsergebnis ungewiss. (Screenshot: TELE TOP)

Die Zukunft des Spitals Affoltern ist trotz des Abstimmungsergebnis ungewiss. (Screenshot: TELE TOP)

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Die Gesundheitspolitik war am Montagmorgen Thema im Kantonsrat. Die Mehrheit des Kantonsrats entschied, dass Spitäler, welche eine Überkapazität an Betten aufweisen, keinen Leistungsauftrag mehr erhalten sollen. 97 Kantonsräte befürworteten den Vorstoss von Kaspar Bütikofer, 73 Räte stimmten dagegen.   

Angesprochen auf das deutliche Abstimmungsresultat zum Spital Affoltern sagt Kaspar Bütikofer: «Es ist verständlich, dass die Bevölkerung an ihrem Regionalspital festhalten will.» Das Problem sei jedoch, dass die Finanzierung nicht gewährleistet sei.

TELE TOP hat mit Natalie Rickli gesprochen:

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Die bisherige Gesundheitsdirektion, unter der Leitung von Thomas Heiniger, habe in Bezug auf die Spitäler zwölf Jahre lang eine Laissez-Faire Politik betrieben. Von der neuen Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli fordert Kaspar Bütikofer Mut für unpopuläre Entscheide, wie beispielsweise das Nicht-Erteilen eines Leistungsauftrags.

Dass sich nur gerade 37 Prozent der Bevölkerung im Bezirk Affoltern in ihrem eigenen Regionalspital behandeln lassen, sei bemerkenswert, sagt Gesundheitsdirektorin des Kantons Zürich Natalie Rickli. Trotzdem sei es zu früh, sich über die Zukunft des Spitals Affoltern zu äussern. Zuerst stehen jetzt Gespräche mit der Spitalleitung an.

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