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Zum Semesterstart: UZH kämpft mit IT-Problemen

Die Studierenden der Uni Zürich müssen sich zu Beginn des neuen Semesters anscheinend mit Login-Problemen bei den Online-Vorlesungen herumschlagen. Die Uni aber bestreitet grössere Probleme.

23.09.2020 / 07:46 / von: mle
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Aus Sicherheitsgründen setzt die Uni für die 28'100 Studentinnen und Studenten auf einen Mix aus Präsenz- und Onlineunterricht. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Aus Sicherheitsgründen setzt die Uni für die 28'100 Studentinnen und Studenten auf einen Mix aus Präsenz- und Onlineunterricht. (Archivbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Trotz Coronakrise haben an der Universität Zürich (UZH) im Herbstsemester so viele Studierende ihre Ausbildung begonnen, wie noch nie. Aus Sicherheitsgründen setzt die Uni für die 28'100 Studentinnen und Studenten auf einen Mix aus Präsenz- und Onlineunterricht.

Beim Onlineunterricht scheint die Uni mit massiven IT-Problemen zu kämpfen. Studierende berichten am Mittwoch im «Tages-Anzeiger» von Login-Problemen und fehlenden Lizenzen. So hätte eine Studentin an einer Vorlesung für 700 Personen nicht teilnehmen können, weil ihr Professor nur Zoom-Lizenzen für 300 Studierende hatte. 

Die Erstsemester-Studierenden seien dann in zwei Gruppen eingeteilt und die Vorlesung von zwei verschiedenen Professoren gehalten worden. Aber auch dann konnten nicht alle die Vorlesung mitverfolgen. Die Universität Zürich sagt auf Nachfrage der Zeitung, dass es möglich sei, dass es «anfängliche Verzögerungen zwischen Lizenzbeschaffung und Bereitstellung für die Veranstaltungen» gegeben habe.

Für verpasste Vorlesungen, soll es laut den Studierenden unentschuldigte Absenzen geben - selbst wenn die Technik schuld ist. Die Universität Zürich selbst spricht von kleineren Pannen, grundsätzlich sei der Semesterstart aber sehr gut verlaufen.

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Nick Müller
am 23.09.2020 um 20:55
Die Uni Zürich hat seit über zehn Jahren Probleme mit ihren Buchungstools. Ich war auch ein Student dort, am Institut für Informatik. Die Buchungstools sind sehr schnell überlastet. Die Uni Zürich interessiert sich nicht dafür. Der Grund ist, dass es keine Sanktionsmöglichkeiten gibt. Niemand kann sagen, wie lange dieser unbefriedigende Zustand unverändert bleiben darf bis der Uni Zürich Änderungsmassnahmen verordnet werden können. Informatiker würden sich ab diesen Buchungstools schämen. Informatikprofessoren nicht.