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Zwischen Stimmungsmacher und gefährlicher Waffe

Pyrotechnik in und um die Stadien ist seit Jahren ein Dauerthema im Schweizer Fussball. «Die Fackeln sind wichtig für die Stimmung» sagen die einen, «sie sind zu gefährlich» sagen die anderen.

15.04.2019 / 11:53 / von: pwa
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Seit Jahren ein Streitpunkt im Schweizer Fussball: Pyrofackeln. (Symbolbild: pixelio.de/Martin Jäger)

Seit Jahren ein Streitpunkt im Schweizer Fussball: Pyrofackeln. (Symbolbild: pixelio.de/Martin Jäger)

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In der Schweiz angekommen sind die Pyrofackeln in den Neunzigerjahren. Seither sind sie bei den Schweizer Fussballfans Teil der Fankultur geworden, sagt Markus Imbach, Präsident des FCZ-Fanclubs Letzi. Das anerkennt auch Hooligan-Experte Dölf Brack. Und er zeigt auch ein gewisses Verständnis: «Die Menschheit hat Freude an Pyro, man sieht das zum Beispiel am 1. August.» Dölf Brack weist aber auch auf die grosse Gefahr hin, die von den extrem heissen Fackeln ausgeht.

Grosse Gefahr oder Stimmungsmacher? Die unterschiedlichen Ansichten zu Pyros im RADIO TOP-Beitrag:

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Markus Imbach vom FCZ-Fanclub Letzi ist sich sicher, dass die Pyrofackeln wichtig sind für die Stimmung im Stadion. Gefährlich würden die Fackeln erst, wenn sie als Waffen missbraucht oder aufs Feld geworfen werden. Er plädiert daher auch dafür, dass Pyros in kontrolliertem Rahmen gezündet werden dürfen. Das generelle Verbot habe nämlich einen gegenteiligen Effekt. Insbesondere bei Spielen, bei denen besonders strenge Kontrollen angekündigt werden, werde besonders viel Feuerwerk ins Stadion geschmuggelt und gezündet.

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