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Blutstammzellspende: Jede Registrierung bedeutet Hoffnung

Für Menschen mit einer Blutkrankheit wie Leukämie ist eine Blutstammzellspende oft die einzige Chance auf Heilung. Häufig ist es schwierig, für diese Patienten eine passende Spende zu finden. Selbst Geschwister eigenen sich nur in jedem vierten Fall.

03.11.2021 / 05:00 / von: mco
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Je mehr Personen registriert sind, desto höher ist die Chance für Betroffene eine Spende zu finden.(Bild: Keystone/URS FLUEELER)

Je mehr Personen registriert sind, desto höher ist die Chance für Betroffene eine Spende zu finden.(Bild: Keystone/URS FLUEELER)

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Weniger bekannt als die Blutspende ist die Blutstammzellspende. Sie ist aber genauso wichtig für die Betroffenen. In vielen Fällen hilft bei einer Blutkrankheit die Chemotherapie nicht. Leben oder Tod hängen dann von einer Blutstammzellspende ab.   

Dafür braucht es Spender. Diese sind aber nicht einfach zu finden. Laut der Organisation Blutspende SRK Schweiz besteht die Chance, dass ein Geschwister passt, nur zwischen 20 und 30 Prozent. In allen anderen Fällen seien die Betroffenen auf einen nicht verwandten Spender angewiesen.

Wer sich als Spender registrieren will, kann dies ganz einfach von zuhause aus erledigen. Dafür braucht er lediglich einen Fragebogen auszufüllen und einen Test zu machen.

So funktioniert der Test:

Nicht jeder der spenden will, wird auch automatisch zum Spender. Für eine erfolgreiche Blutstammzellspende müssen die Gewebemerkmale von Spender und Patient möglichst identisch sein. Da es Milliarden verschiedener Merkmalskombinationen gibt, kommt das selten vor. Das heisst, bei den meisten Menschen kommt es gar nicht erst zur Spende.

Hanna Wetzel ist eine Spenderin. Sie konnte mit ihren Stammzellen einem anderen Menschen helfen und verrät gegenüber RADIO TOP, dass sie sehr dankbar und stolz ist, dass sie eine Spende machen konnte.

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Marco Schwinger auf der anderen Seite ist Empfänger einer Spende. Für ihn war die Freude riesig, als er erfahren hat, dass es einen passenden Spender gibt. Er hofft jetzt, dass er bald wieder zu hundert Prozent arbeiten kann.

Video


Radiobeiträge zum Nachhören:

Die ganze Geschichte von Marco Schwinger und dem «biologischen Sechser» gibt es hier:

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Hanna Wetzel meint, dass die Zeit rund um die Spende anstrengend war, es sich aber gelohnt habe. Wieso sie sich zum Spenden entschlossen hat, erfährst du hier:

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