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St.Galler Verwaltung soll Frauenquote erhalten

Das Stadtparlament St.Gallen hat eine Motion gutgeheissen, die 50 Prozent Frauen in Führungspositionen fordert. Die Entscheidung viel denkbar knapp aus.

30.10.2019 / 07:04 / von: mma
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Die Stadtverwaltung soll künftig gleich viele Frauen wie Männer in Kaderpositionen haben. (Symbolbild: pixabay.com/uslikajme)

Die Stadtverwaltung soll künftig gleich viele Frauen wie Männer in Kaderpositionen haben. (Symbolbild: pixabay.com/uslikajme)

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Die Stadt St.Gallen wird weiblicher. Sie soll künftig in der Verwaltung bei den Führungs- und Kaderpositionen einen Frauenanteil von 50 Prozent haben. Das hat das Stadtparlament am Dienstag beschlossen, wie das «St.Galler Tagblatt» am Mittwoch schreibt. Das Parlament erklärte eine Motion der SP/Juso/PFG-Fraktion für erheblich, allerdings mit angepasstem Wortlaut.

In der Motion hatte die linke Fraktion gefordert, dass das Personalreglement wie folgt ergänzt wird:«Die Stadt schafft die notwendigen Rahmenbedingungen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie setzt sich ein Mindestziel von jeweils 50 Prozent Frauen in Kader- und Führungspositionen.» Die Grünen und Grünliberalen reichten an der Sitzung einen abgeschwächten Abänderungsantrag ein. So wurde der letzte Satz wie folgt umformuliert: «Sie setzt sich in sämtlichen Bereichen für beide Geschlechter ein Ziel von jeweils 50 Prozent in Kader- und Führungspositionen und fördert aktiv Teilzeitkarrieren und Job-Sharing.»

Durch diese Abänderung siegte die Linke in der Schlussabstimmung – allerdings denkbar knapp:31 stimmten Ja, 29 Nein. Die Bürgerlichen stimmten geschlossen dagegen. Auch Stadtpräsident Thomas Scheitlin sprach sich gegen die Motion aus.

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