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SVP legt Delegierten zwei mögliche Regierungsrats-Kandidaten vor

Die SVP will ihre zwei Sitze im Zürcher Regierungsrat halten: Neben dem bisherigen Finanzdirektor Ernst Stocker soll entweder Nationalrätin Natalie Rickli oder Kantonsrat Christian Lucek in den Wahlkampf ziehen.

06.09.2018 / 22:03 / von: meg/sda
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Die Winterthurer Nationalrätin Natalie Rickli bekommt von Christian Lucek parteiinterne Konkurrenz für den Regierungsratssitz. (Screenshot: SRF)

Die Winterthurer Nationalrätin Natalie Rickli bekommt von Christian Lucek parteiinterne Konkurrenz für den Regierungsratssitz. (Screenshot: SRF)

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Die Parteileitung und der Kantonalvorstand der SVP haben diesen Zweier-Vorschlag am Donnerstagabend in Wallisellen zuhanden der Delegierten verabschiedet. Diese werden am kommenden Dienstag in Illnau beraten und entscheiden, ob Rickli oder Lucek gemeinsam mit Stocker ins Rennen steigen soll.

Nationalrätin Natalie Rickli ist die - auch ausserhalb der SVP - bekanntere Kandidatin: Die 41-jährige Kommunikationsberaterin, die auf Twitter über 45'000 Follower hat, sei bestens qualifiziert für das Amt, mit ihr könne die SVP den zweiten Regierungsratssitz verteidigen, hatte ihre Ortssektion, die Winterthurer SVP, schon früher festgehalten.

Kantonsrat Christian Lucek politisiert seit 2011 auf kantonaler Ebene: Der 53-jährige Berufsmilitär aus Dänikon, dem auf Twitter bislang rund 200 Personen folgen, ist im Kantonsrat Mitglied der wichtigen Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt. Die Parteileitung verweist auf Luceks Berufserfahrung - als Oberstleutnant der Armee sei er führungserfahren.

Die Zürcher Regierungsratswahlen finden am 24. März 2019 statt. Bei der SVP tritt Baudirektor Markus Kägi nicht mehr an, bei der FDP verzichtet Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger auf eine erneute Kandidatur. Wie die SVP will auch die FDP ihren freiwerdenden zweiten Sitz halten. Die SP geht mit ihren beiden bisherigen Regierungsräten ins Rennen, die CVP mit ihrer Regierungsrätin.

Im Wahlkampf werden auch EDU, EVP, BDP, GLP, Grüne und AL mit je einer Kandidatin oder einem Kandidaten mitmischeln: Sie versuchen, neu einen Sitz im Regierungsrat zu erobern - oder zumindest viel Aufmerksamkeit für die gleichzeitig stattfindenden Kantonsratswahlen zu generieren.

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