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Frauenfelder Gemeinderat geht nicht auf Einwohner ein

Nachdem über 450 Unterschriften gegen den geplanten Landverkauf der Stadt an die Twerenbold Service AG eingegangen sind, diskutierte der Gemeinderat gestern Abend im Frauenfelder Rathaus darüber.

20.09.2018 / 17:27 / von: abl
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Stadtpräsident Anders Stokholm im Frauenfelder Gemeinderat. (Bild: Screenshot TELE TOP)

Stadtpräsident Anders Stokholm im Frauenfelder Gemeinderat. (Bild: Screenshot TELE TOP)

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Die Gemeinderatspräsidentin Barbara Dätwyler Weber bat schon zu Beginn alle Anwesenden um eine ruhige und gesittete Sitzung. Auch nach der Fragestunde wiederholte sie ihre Bitte, den nun kam das eigentliche Geschäft des Tages an die Reihe. Dass es eine emotionale Angelegenheit werden würde, das hätte im Voraus niemand bestritten und doch hofften alle Anwesenden auf eine sachliche Diskussion.

Schon bei der Frage, ob die Angelegenheit des Landverkaufes von der Stadt an die Twerenbold Service AG überhaupt in die Detailberatung gehen solle, war dann aber etwas los im grossen Bürgersaal des Frauenfelder Rathauses: Die Abstimmung zur Frage des Eintretens in die Detailberatung, also ob man die Angelegenheit im Gemeinderat zur Diskussion bringen wolle, wurde von einer zweidrittel-Mehrheit angenommen. Nach zwei weiteren Abstimmungen und insgesamt zwei Stunden Diskussion stand schliesslich fest, dass man nicht auf die Forderung der Anwohner eingehen würde. Diese hatten über 450 Unterschriften gegen den geplanten Landverkauf gesammelt und diese dem Gemeinderat vorab zukommen lassen.

Auch in der Zuschauergalerie über dem Bürgersaal sah man heute viele Gesichter aus dem betroffenen Quartier im Frauenfelder Stadtteil Kurzdorf. Die Augen wurden verdreht und der eine oder andere ungläubige Blick wurde ausgetauscht. Im Gespräch mit TELE TOP bezog sich eine Anwohnerin auf die bevorstehenden Wahlen. Man werde genau hinsehen, wer hier heute für und wer gegen ihr Anliegen aussagen würde.

TELE TOP hat herausgefunden, was die politischen Vertreter dazu sagen: 

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