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Hunderte demonstrieren gegen Justizbehörden in SH

Die Bilder, wie Fabienne W. dreist verprügelt wird, haben in Schaffhausen wie eine Bombe eingeschlagen. Den Schaffhauser Justizbehörden wird vorgeworfen, dass sie die Täterschaft schützen und zu langsam arbeiten. Zwei Jahre nach der Prügelattacke kam es noch nicht zu Massnahmen gegen die Täterschaft.

25.05.2024 / 17:41 / von: fgr/sda
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Die TOP-Medien waren an der Kundgebung dabei:

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Vor drei Jahren wurde Fabienne W. mutmasslich vergewaltigt und eine Woche brutal verprügelt. Den mutmasslichen Tätern wurde nach über zwei Jahren noch kein Prozess gemacht, obwohl es Videomaterial gibt, welches klar zeigt, wer Fabienne W. verprügelt hat. Ein Bericht der SRF-Rundschau machte dies publik. Die Recherche schlug im TOP-Land ein wie eine Bombe.

Der Polizei wird in dem Bericht vorgeworfen, nicht angemessen reagiert zu haben. Die Schaffhauser Regierung wies die Kritik zurück.

Die Forderungen

Der Beitrag habe sie "wütend und traurig" gemacht, schrieben die Demonstrierenden in der Petition "Überlebende statt Täterschaft schützen", die bis am Samstagmittag von knapp 7000 Personen unterzeichnet worden war. Darin wird unter anderem eine "lückenlose und transparente Aufklärung des polizeilichen und des Vorgehens der Staatsanwaltschaft" gefordert und eine unabhängige Meldestelle, "um polizeiliches Fehlverhalten erfassen zu können".

 

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Morina
am 30.05.2024 um 10:36
Das Versagen der Schaffhauser Behörden, vor allem der Schaffhauser Polizei ist unglaublich. Cornelia Stamm Hurter ist gezwungen, eine externe und unabhängige Untersuchung der Schlampereien einzuleiten und die verantwortlichen personalrechtlich zu bestrafen. Ich rieche Begünstigung. Das ist ein riesen Verlust von Vertrauen in die Polizei!