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Kreiselbau in Lindau ZH abgelehnt

Die Verkehrsproblematik am Dorfeingang sorgte für Diskussionen an der Gemeindeversammlung in Lindau im Kanton Zürich. Befürworter und Gegner des Kreisel-Projekts äusserten sich.

09.06.2021 / 19:50 / von: cba/asl
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Die Lindauer Bevölkerung will nicht, dass hier ein Kreisel gebaut wird. (Bild: TELE TOP/Christian Baumann)

Die Lindauer Bevölkerung will nicht, dass hier ein Kreisel gebaut wird. (Bild: TELE TOP/Christian Baumann)

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Entgegen den Erwartungen des Gemeinderats hat sich die Lindauer Bevölkerung gegen den Bau eines Verkehrskreisels ausgesprochen. Das Projekt wurde mit 56 Nein-Stimmen gegenüber 40 Ja-Stimmen abgeschmettert. Urs Dietschi, Zürcher Kantonsrat der Grünen, äussert sich enttäuscht über das Ergebnis: «Ein Kreisel dient der Verkehrsberuhigung. Die Strasse hier führt schnurgerade in den Ort rein. Die wenigsten Autofahrer passen sich der Geschwindigkeitsbeschränkung an und rollen zu schnell ins Dorf». Auch für Velofahrer sei die Kreuzung am Ortseingang gefährlich, sagt Dietschi weiter.

Gegen den Kreisel ausgesprochen hat sich Danilo D'Emilio, der in Lindau wohnt. Er sehe keine akute Problematik beim Verkehr im Ort. Auch für Velofahrer würde ein Kreisel eine höhere Gefahr mit sich bringen, sagt er. Zudem sei das Projekt in Anbetracht des Nutzens zu teuer gewesen, führt er aus.

Die Strasse gehört dem Kanton, dieser will sie in den kommenden Jahren sanieren und bot der Gemeinde einen Kreisel als Problemlösung an. Zudem hätte sich der Kanton finanziell am Bau des Kreisels beteiligt, schreibt der «Landbote». Der Lindauer Gemeinderat will jetzt mit dem Kanton weitere Möglichkeiten prüfen.

Im Beitrag von TELE TOP sprechen Urs Dietschi, Kantonstrat Grüne ZH und Danilo D'Emilio, Anwohner in Lindau über den abgelehnten Kreisel und die Verkehrsproblematik:

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