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Schaffhauser Regierungsrat will 20 neue Polizeistellen schaffen

Wegen steigender Bevölkerungszahlen, zunehmendem Strassenverkehr und dem Wandel zur 24-Stunden-Gesellschaft reicht der Personalbestand der Schaffhauser Polizei nicht mehr aus: Der Regierungsrat will nun 20 zusätzliche Stellen schaffen.

09.09.2022 / 18:22 / von: sda/ren/bye
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Ab 2023 sollen jeweils fünf zusätzliche Polizeiaspirantinnen und -aspiranten ausgebildet werden, wie der Regierungsrat am Mittwoch mitteilte. So könnte im Jahr 2028 - nach dem Abschluss von vier Ausbildungslehrgängen - der neue Sollbestand erreicht werden.

Den jährlichen Personalaufwand, den die 20 zusätzlichen Stellen verursachen, beziffert der Regierungsrat auf 2,9 Millionen Franken. Er legt die Korpserhöhung nun dem Kantonsrat vor.

Aktuell liegt der Personalbestand der Schaffhauser Polizei bei rund 180 Stellen. Hinzu kommen 20 Stellen, die vom Bund insbesondere für die Schwerverkehrskontrolle finanziert werden.

«Die Polizei kam mit dem bisherigen Personalbestand einigermassen zurecht», schreibt der Regierungsrat in seiner Mitteilung. Es hätten aber Ressourcen gebündelt, Aufgaben verlagert, Prozesse optimiert und auch Verzichtsplanungen vorgenommen werden müssen.

«Um anstehende Herausforderungen bei den bestehenden Aufgaben erfolgreich bewältigen und damit das Sicherheitsniveau halten zu können, reicht der Personalbestand nicht mehr aus.» Eine Analyse habe gezeigt, dass die Grundversorgung ausgebaut werden müsse. Dazu gehören sicherheits-, kriminal- und verkehrspolizeiliche Aufgaben uniformierter Polizistinnen und Polizisten.

TELE TOP hat mit Patrick Portmann gesprochen und sich bei ihm informiert, was er vom Entscheid des Regierungsrates hält:

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Ruggero
am 09.09.2022 um 05:55
Das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung hat eigentlich keinen direkten Zusammenhang mit der politischen Zusammensetzung der Regierung. Wir können froh sein gibt es in der Schweiz gut ausgebildete Polizistinnen und Polizisten, die wirklich echt gute Arbeit abliefern. Wichtig wäre jedoch, dass die Regierungen auch dafür sorgen, dass dem Personal Sorge getragen wird, damit dieses die immer anspruchsvollere Arbeit auch weiterhin erledigen kann. Leidiges Beispiel ist die Stadtpolizei Winterthur.
Jomtien
am 07.09.2022 um 19:33
Gute Entscheidung, aber ob das reicht ??? Weil eigentlich sind diese Herren so unsichtbar das man denken könnte es habe viel zu wenige von ihnen . Aber dass diese Rot Grüne Regierung auch mal was positives zuwege bringt ,mal schauen was es bringt ausser viele Kosten .