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SVP und EDU wollen Daten zu «Klimaschwänzern»

An welchen Schulen bleiben wie viele Schüler dem Unterricht fern, um an Klimastreiks teilzunehmen? Die SVP und EDU wollen genaue Zahlen und fordern vom Zürcher Regierungsrat, der «laschen Praxis» der Schulen Einhalt zu gebieten.

01.06.2019 / 18:03 / von: telemst
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Die SVP und EDU wollen wissen, wer an den Klimastreiks teilnimmt. (Bild: Screenshot/TELE TOP)

Die SVP und EDU wollen wissen, wer an den Klimastreiks teilnimmt.(Bild: Screenshot/TELE TOP)

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Die Praxis im Umgang mit streikenden Schülern sei an vielen Schulen zu lasch, findet Hans Egli, Kantonsrat der EDU. Viele Schüler würden die Klimastreiks nur nutzen, um die Schule zu schwänzen. Darum will er wissen, an welchen kantonalen Schulen wie viele Schüler für die Klimastreiks dem Unterricht fernbleiben und wie solche Absenzen an den Schulen kompensiert würden. Er möchte, dass der Regierungsrat klarstellt, was tolerierbar ist und was nicht. In allen Schulen soll der Umgang mit «Klimastreik»-Absenzen gleich gehandhabt werden.

Für Michael Zeugin, Kantonsrat der Grünliberalen, habe dieser Vorstoss von SVP und EDU lediglich die Absicht, kulante Schulhäuser an den Pranger zu stellen. Es bestehe kein Handlungsbedarf: Der Schulbetrieb würde trotz Klimastreiks funktionieren. Ausserdem sei das Mittel des Streiks ein demokratisches Recht, das auch Schüler in Aspruch nehmen dürften.

TELE TOP hat mit Hans Egli von der EDU und Michael Zeugin von den Grünliberalen gesprochen.

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Schena
am 06.06.2019 um 19:33
Genau, lasst uns denunzieren - Demokratie abschaffen!
Blüemli und Chäferfründ
am 01.06.2019 um 19:19
Jesus hat sich auch gegen die Pharisäer aufgelehnt. Liebe EDU lest mal mal wieder das Evangelium durch!