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TIERGFLÜSCHTER: Ein neues Daheim für unerwünschte Katzen

Wohin mit Katzen, die nirgends ein Zuhause haben und sich halb verwildert durchs Leben schlagen mussten? Vielen von Ihnen meiden den Menschen – sie brauchen dennoch Hilfe und einen Unterschlupf. Sowie Sophie. Sie wurde von der Tierschutzorganisation NetAP eingefangen, kastriert und medizinisch betreut. Dank Landwirtin Barbara Flükiger hat Sophie nun auch ein Zuhause.

19.11.2022 / 15:39 / von: rka
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Ein neues Daheim für unerwünschte Katzen (Bild: TGF / TOP-Medien)

Ein neues Daheim für unerwünschte Katzen (Bild: TGF / TOP-Medien)

Zwergkaninchen-Gruppe (Bild: TGF / TOP-Medien)

Zwergkaninchen-Gruppe (Bild: TGF / TOP-Medien)

Chrüsi – Europäische Hauskatze (Bild: TGF / TOP-Medien)

Chrüsi – Europäische Hauskatze (Bild: TGF / TOP-Medien)

 Harper – Europäische Hauskatze (Bild: TGF / TOP-Medien)

Harper – Europäische Hauskatze (Bild: TGF / TOP-Medien)

Manny – Appenzeller-Sennenhund (Bild: TGF / TOP-Medien)

Manny – Appenzeller-Sennenhund (Bild: TGF / TOP-Medien)

Hunter – Europäische Hauskatze (Bild: TGF / TOP-Medien)

Hunter – Europäische Hauskatze (Bild: TGF / TOP-Medien)

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Rümlang. Viel ist von Katze Sophie nicht zu sehen. Sie hat es sich irgendwo in ihrem geräumigen Auswilderungszwinger gemütlich gemacht. Dieser ist bestückt mit vielen gepolsterten Kisten, Katzenbäumen und Liegebetten. Ein grosses Tuch schützt die scheue Katze vor neugierigen Blicken. Sophie geht dem Menschen lieber aus dem Weg. Sie ist eine von hunderten von heimatlosen Katzen, die verwildert irgendwo im Verborgenen ihr Dasein verbrachten. Schutzlos Gefahren, Revierkämpfen, Krankheiten und Hunger ausgesetzt. Denn Sophie ist eine Katze, die niemand wollte. Doch fällt sie auf und wird zum Störfaktor, dann beklagen sich Bewohner. Diese Erfahrung macht Esther Geisser, Präsidentin der Tierschutzorganisation NetAP regelmässig. Seit 2008 fängt die Organisation verwilderte Katzen und Hunde weltweit ein und lässt diese kastrieren, damit unerwünschter Nachwuchs unterbunden wird – und somit ein weiteres trauriges Schicksal. Ganz so traurig ist das Schicksal von Sophie doch nicht. Sie hat bei Landwirtin Barbara Flükiger ein Zuhause gefunden. «Ich freue mich das eine Katze mehr auf unserem Hof lebt, es ihr gut geht und sie für uns Mäuse fängt.» meint die Landwirtin zufrieden. Auch wenn Sophie wohl nie zutraulich werden wird, stört dies die Landwirtin nicht. Sie freut sich, dass ein trauriges Schicksal umgangen werden konnte. Sophie erhält nun regelmässig Futter, einen grossen Bauernbetrieb mit unzähligen Unterschlupfmöglichkeiten und neue Katzengspändlis. Acht an der Zahl – allesamt ehemals verwilderte und unerwünschte Katzen. Die es ab dem Einzug bei Barbara Flükiger nicht mehr sind: heimatlos.

Das Tierheim Buchbrunnen in Schaffhausen stellt vor:

Chrüsi – Europäische Hauskatze

Chrüsi ist ein liebenswerter, fröhlicher und neugieriger Kater. Einer der sehr gerne um den Menschen ist. Mit Katzen hat es der rotgetigerte Kater nicht besonders gut. Er kriegt von dominanten Katzen «eins auf den Deckel». Das hat ihn geprägt. Er ist um Artgenossen herum eher gestresst. Daher sucht das Tierheim bevorzugt einen Einzelplatz mit Freigang für ihn.

Hunter & Harper – Europäische Hauskatzen

Die beiden wunderschönen Tigerkatzen stammen von einer Kastrationsaktion. Sie sind die letzen Jungkatzen von rund einem Duzend. Während Hunter der zugänglichere ist, versteckt sich seine Schwester Harper lieber. Besonders bei Fremden. Gegenüber den Tierpflegenden haben die beiden eine gute Bindung aufgebaut. Sie lassen sich sogar streicheln und spielen gern. AN ihrem neuen Daheim brauchen die neuen Zweibeiner dennoch sehr viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Zeit, bis Hunter und Harper auch bei ihnen den «Knopf» aufmachen. Doch es wird sich lohnen, die beiden Schönheiten haben es mehr als verdient. Sie freuen sich zudem über ein Daheim mit Freilauf.

Manny – Appenzeller-Sennenhund

Manny hat viele Kilos abgespeckt – aus dem unerzogenen, übergewichtigen und haltlosen Rüden ist ein angenehmer Begleiter geworden. Einer mit Ecken und Kanten. So ist er wohl ein typischer Appenzeller in gewissen Momenten – in anderen lässt er sich so überhaupt nichts sagen und will seinen Dickschädel durchsetzen. Warum genau er Regeln befolgen soll – ist ihm teilweise unverständlich. Aber das Tierheimteam hat bereits tolle Fortschritte mit Manny erzielt. Der bei Bezugspersonen verschmuste Rüde ist gerne draussen. Seine Spaziergänge müssen aber moderat sein, dies weil er eine Ellenbogendysplasie hat. Sein neues Zuhause muss daher ebenerdig oder mit einem Lift zugänglich sein. 

Zwergkaninchen-Gruppe

Eine bunt gemischte Gruppe von insgesamt 10 Zwergkaninchen und einem normalen Kaninchen freuen sich auf ein tolles Aussengehege. Sie sind ein eingespieltes Team, obwohl die Vergesellschaftung bei dieser Tierart nicht so einfach ist. Hier hat klar, die ruhige Art von Kaninchen Kaya eine Auswirkung. Sie hält ihre Bande in Schacht. Die Kaninchen sind sich eine ganzjährige Aussenhaltung gewöhnt. Zudem sind sie sehr neugierig, handzahm und unternehmungslustig.

Kontakt:

Tierheim Buchbrunnen

Schweizerbildstrasse 70

8200 Schaffhausen

Telefon: 052 643 59 11

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REGINA KAUFMANN
am 20.11.2022 um 11:22
Das freut mich total und gibt mir wieder etwas mehr Hoffnung, dass es doch noch viele, gute, Tierliebende Menschen gibt, die dich solchen armen Tieren annehmen ich würde auch viel lieber für Tiere da sein, denn sie sind auf uns Menschen angewiesen!! Ich DANKE diesen Menschen von ganzem Herzen und ich würde mich freuen wenn man mich kontaktiert, denn mit solchen Menschen mit diesen grossen Herzen für Tiere, da fühle ich mich WOHL und zu Hause,Danke, Danke, Danke!