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TOP MED: Eierstockkrebs

Eierstockkrebs ist ein äusserst bösartiger Tumor, der unbehandelt zum Tod führt. Bei Corinne Wacker im TOP MED sind Erika Gideon, die ihre 59-jährige Tochter an Eierstockkrebs verloren hat und Prof. Dr. René Hornung, Chefarzt von der Frauenklinik vom Kantonsspital St.Gallen.

28.11.2023 / 12:32 / von: ela
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Die Früherkennung von Eierstockkrebs stellt die Fachärzte immer noch vor grosse Herausforderungen. Weshalb das so ist, erfahren Sie in diesem MED. Prof. Dr. René Hornung gibt spannende Einblicke in seinen Kampf gegen den Tumor. Ausserdem erzählt Erika Gideon über die Diagnose, ihrer verstorbenen Tochter und weshalb sie nun ihr Leben in den Dienst der Aufklärung über Eierstockkrebs stellt.

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Isabelle Nünninghoff
am 11.01.2024 um 21:56
Lieber Alexander Näpfli, besten Dank für Ihr Engagement für Eierstockkrebsbetroffene und die Früherkennung dieser gravierenden Erkrankung. Leider sind Ihre Informationen nicht ganz korrekt. Der von Ihnen erwähnte, für Tumormarker CA 125 funktioniert wie die meisten Tumormarker nicht als Diagnosetool, weil zum einen in vielen Fällen der Tumormarker trotz vorliegender Erkrankung nicht anschlägt, oder aber falsch positiv anschlägt. Die Tumormarker haben sich daher eher im Rahmen der Verlaufskontrolle etabliert. Aber sicherlich sollte der Tumormarker in der Diagnostik hinzugezogen werden, wenn weitere Indikatoren - so vage sie beim Eierstockkrebs auch leider sind - wenn eine mögliche Eierstockkrebserkrankung nicht ausgeschlossen werden kann.Daher ist es besonders wichtig - wie im Beitrag von Prof. Hornung und Erika Gideon ausgeführt - dass das Bewusstsein um die Existenz der Erkrankung und deren vagen Anzeichen bei Ärzten und Frauen gestärkt wird, damit entsprechende Abklärungen und im besten Fall der Ausschluss dieser Erkrankung erfolgen kann.Die Prognose beim Eierstockkrebs ist an sich und auch aufgrund der meist späten Diagnose eher schlecht, allerdings nicht in dem 10%-Bereich, den Sie benennen, sondern im Bereich von ca. 33+% (die Zahl ist abhängig von einer Vielzahl von Faktoren: Tumorart, Diagnosestadium, Überlebenszeitintervall, Alter bei Ersterkrankung etc.).Als Selbst-Betroffene und aktives Mitglied in der Selbsthilfe von Gyntumor Betroffenen und der Patientenorganisation ElleHELP bin ich der Manja Gideon Stiftung sehr dankbar für ihr Engagement im Bereich der Forschungsunterstützung und in dem Ziel, das öffentliche Bewusstsein für diese Erkrankung zu erweitern und zu verbessern.
Alexander Näpflin
am 29.11.2023 um 22:27
Im Beitrag Eierstockkrebs ist nie erwähnt worden dass es eine mögliche Früherkennung gibt im Blutbild der Patientinnen. Ein erhöhter Tumormarker, der CA 125, ist ein möglicher Hinweis auf ein Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs). Dieser Wert muss aber explizit von der Patientin bei einer Routinekontrolle/Blutentnahme zur Bestimmung durch den Hausarzt/Labor angefordert und bezahlt werden. Die Krankenkasse übernimmt je nach Zusatzversicherung diese Laborkosten nicht. Ist der CA125 erhöht besteht Verdacht auf diesen Krebs. Ein CT gibt dann noch bessere Klarheit als ein Ultraschall. Ausserdem sind die Überlebenschancen bei Eierstockkrebs nur 10%! Von jährlich 600 Frauen in der Schweiz besiegen höchstens 60 diesen Krebs. Und als geheilt gilt Frau erst nach 10 Jahren.