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TOP³ mit Antonia Zemp: «Ich sehe mich nicht als Heldin»

Sie hat schon vielen Menschen das Leben gerettet und dabei ihr eigenes riskiert. Die Wattwiler Pflegefachfrau Antonia Zemp war sechs Jahre lang für Ärzte ohne Grenzen auf der ganzen Welt unterwegs. Für ihre Familie legt die 36-Jährige nun eine Pause ein, ganz loslassen kann sie aber noch nicht.

20.11.2020 / 17:35 / von: sbr
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Antonia Zemp im TOP³. (Bild: TELE TOP)

Antonia Zemp im TOP³. (Bild: TELE TOP)

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Als Antonia Zemp die Anmoderation von Moderatorin Stephanie Brändle hört, runzelt sie die Stirn. «Ich sehe mich nicht als Heldin», sagt die 36-Jährige Wattwilerin. Dennoch ist Antonia Zemp während sechs Jahren für Ärzte ohne Grenzen weltweit auf Einsätzen gewesen und hat dort vielen Menschen das Leben gerettet. Ein gefährlicher und harter Job, bei welchem die Pflegefachfrau das eigene Leben hintenanstellte.

Für den ersten Einsatz ging es damals in den Jemen. Im Nachhinein habe sie erst gemerkt, wie blauäugig sie diese erste Reise angegangen ist. «Ich musste zuerst schauen wo Jemen ist.» Weniger euphorisch waren Zemps Eltern: «Hut ab vor meiner Mutter und meinem Vater, dass sie mich gehen liessen.»

Heute ist Antonia Zemp selbst Mutter, sie hat eine sechsmonatige Tochter. Mitunter deshalb arbeitet sie nicht mehr bei Ärzte ohne Grenzen. Aber irgendwann will sie wieder zurückkehren. Ein Einsatz mit der Familie, das ist ihr Ziel.

TOP³ mit Antonia Zemp, am Freitag, 20. November ab 18:30 Uhr und dann stündlich wiederholt auf TELE TOP, am Sonntag, 22. November um 10 Uhr auf RADIO TOP oder als Podcast.

 

 

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