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acrevis invest: Novartis mit starkem Halbjahresergebnis

Angelo Iannella, Private Banking Experte analysiert einige Quartals- und Halbjahresabschlüsse dieser Woche und äussert sich zu den Zahlen der kommenden Woche.

19.07.2019 / 16:00 / von: sbo
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In dieser Woche ist es mit den Quartals- und Halbjahreszahlen so richtig los gegangen. Was ist aufgefallen?

Traditionell starten die US Grossbanken in die neue Berichtsaison und sie konnten Ihre Erwartungen grösstenteils erfüllen. Der Rückgang bei den Handelsaktivitäten und bei den Platzierungen neuer Börsenkandidaten konnte durch ein aktives Kreditkarten- und Privatkundengeschäft kompensiert werden. Gespannt schauen nun die Investoren den Abschlüssen der Schweizer Banken entgegen. Diese werden in den kommenden Wochen erwartet.

Welche Schweizer Unternehmen haben diese Woche Ihre Zahlen veröffentlicht?

Diese Woche standen zum Beispiel neben Partners Group und Swatch, auch noch Georg Fischer, Givaudan, Richemont und Novartis an der Reihe. Die beiden ersten Unternehmen konnten die Erwartungen erfüllen und wurden von den Anlegern gesucht. Partners Group hat die verwalteten Vermögen auf knapp 79 Milliarden CHF ausweiten können. Diese werden in den nächsten Jahren für weitere Erträge bei der Gesellschaft sorgen. Wir bleiben bei der Aktie engagiert.

Wie war der Abschluss von Novartis?

Ebenfalls stark ausgefallen sind die Zahlen von Novartis. Hier konnten sowohl der Umsatz mit 11.8 Milliarden US Dollar, wie auch Gewinn über den Erwartungen veröffentlicht werden.

Und welche Unternehmen haben die Erwartungen nicht erfüllt?

Die Abschlüsse von Givaudan, Georg Fischer und Richemont sind eher schwach ausgefallen. Diese Titel wurden zum Teil durch stärkere Abgaben belastet. Auf der Verliererseite standen neben den Aktien von Georg Fischer auch die Industriewerte Bobst und Rieter. Das Autozuliefergeschäft leidet weiterhin an einer schwindenden Nachfrage von neuen Autos, was das Ergebnis von Georg Fischer so richtig verhagelte. Weiterhin schwierig bleibt die Situation bei Industrieaktien. Da geben auch die vorauseilenden Indikatoren der Industrieproduktion aktuell keinen guten Ausblick.

Zum Schluss was erwartet uns in der kommenden Woche?

Nächste Woche stehen mit Julius Baer und UBS bereits die beiden ersten Banken an. Zusätzlich werden auch die Zahlen von ABB, Clariant, Lonza, Lindt und Sprüngli und Sika erwartet. Der Fokus könnte sich aus diesem Grund wieder leicht verschieben. Weg von den politischen Risiken und wirtschaftlichen Sorgen in Richtung Unternehmenszahlen.

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