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acrevis invest: SMI erreicht ein neues Allzeithoch

Angelo Iannella, Private Banking Experte berichtet über einen neuen Rekordstand im SMI, die Zinsentscheide der Zentralbanken aus den USA, Europa und der Schweiz und kommentiert die Unternehmensergebnisse der vergangenen Woche.

22.03.2019 / 15:15 / von: vme
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Angelo Iannella im acrevis invest mit Stefan Nägeli (Bild: TELE TOP)

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Der SMI hat einen neuen Allzeithoch erreicht, trotzdem war es eher ruhig in der vergangenen Woche. Auf was ist das zurückzuführen?

Die Anleger haben im Vorfeld der wichtigen monetären Entscheidungen vom Mittwoch und Donnerstag der verschiedenen Zentralbanken abgewartet. Die Entscheidungen sind dann ohne grosse Überraschungen ausgefallen. Sowohl die US Notenbank, wie die Europäische Zentralbanken und die Schweizerische Nationalbank haben an den Zinsen keine Änderungen vorgenommen.

Die Wirtschaft hat sich zwar abgekühlt, aber wir haben ja immer noch globales Wachstum. Wovor haben sie Angst?

In den USA wird nach einem überdurchschnittlichen Wachstum in den beiden letzten Jahren, die Rate wieder auf Trendwachstum zurückfallen. Die US Notenbank hat Angst das Wirtschaftswachstum abzuwürgen. Zusätzlich steht im nächsten Jahr die Wiederwahl des Präsidenten an. In Europa hat sich das Bild weiter verschlechtert, was den Handlungsspielraum der EZB weiter einschränkt. Die SNB bleibt weiterhin in den Fängen der EZB.

Wie erwähnt ist es aber in der Schweiz mit den Aktienpreisen nach oben gegangen. Was waren die Treiber?

Der SMI wird weiterhin von den drei Schwergewichten Nestlé, Novartis und Roche getragen. Diese haben in der vergangenen Woche zwischenzeitlich den SMI auf einem neuen Allzeithöchst getrieben. Die Avancen konnten jedoch auf Schlusskursbasis nicht gehalten werden. Zusätzlich standen auch Firmenabschlüsse im Fokus.

Um welche Unternehmen hat es sich dabei gehandelt?

Die Zahlen von Huber+Suhner und der Partners Group standen im Vordergrund. Bei der Partners Group wurden die Erwartungen mehr als erfüllt, trotz der Erhöhung der Dividende von CHF 19 auf CHF 22 fehlte den Anleger eine Überraschung, was zu Gewinnmitnahmen führte.

Und wie sahen die Zahlen bei Huber+Suhner aus?

Der Abschluss der Ostschweizer Huber+Suhner hat ebenfalls die hohen Erwartungen erfüllt. Aufgrund des Firmenjubiläums wird zusätzlich zur um 40 Rappen erhöhten Dividende noch Sonderdividende von CHF 1 bezahlt. Sodass sich die Gesamtausschüttung auf CHF 2.50 summiert.

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