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«Sie muss nehmen, was übrig bleibt»

Die Reaktionen nach den Bundesratswahlen in Bern sind mehrheitlich positiv. Nun steht die Departementsverteilung an. In der TELE TOP-Sondersendung zu den Wahlen wagt Politexperte Matthias Kappeler einen Ausblick.

05.12.2018 / 17:05 / von: ppf
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TELE TOP Sondersendung zu den Bundesratswahlen 2018 (Bild: Screenshot/TELE TOP)

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Es könne zu einer grösseren Rochade kommen, denn die freiwerdenden Departemente seien sehr begehrt. «Ich kann mir vorstellen, dass Guy Parmelin Wechselabsichten hat», erklärt Politexperte Matthias Kappeler gegenüber TELE TOP. Auch wenn dieser erst drei Jahre im Amt sei.

Ein Nachteil für die neue Ostschweizer Bundesrätin Karin Keller-Sutter sei, dass sie nehmen müsse, was übrig bleibt. Bei der Departementsverteilung, welche die Bundesräte am Freitag unter sich ausmachen, wird nach Amtsdauer gewählt. Somit kommt Keller-Sutter als Letzte dran.

Keine Wechselabsichten werden dem Amtsältesten, Finanzminister Ueli Maurer nachgesagt. Er dürfte ziemlich sicher auf Ende 2019 zurücktreten. Auch für Simonetta Sommaruga mache ein Wechsel zurzeit keinen Sinn.

Ignazio Cassis werde wohl auch nicht wechseln, für das sei er noch zu wenig lange im Amt. «Am ehesten ist eine Rochade beim VBS möglich», erklärt Matthias Kappeler.

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