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TOP DOKU: Soll die Verjährungsfrist für Mord abgeschafft werden?

Mord verjährt nicht - so kennt man es aus Deutschland oder den USA. In der Schweiz jedoch besteht eine Verjährungsfrist für Mord von 30 Jahren. Politiker und Hinterbliebene von Mordopfern, bei denen das Verbrechen verjährt ist, kämpfen nun um eine Aufhebung dieser Frist. TELE TOP ist für einen Dokumentarfilm tief in die Thematik eingetaucht.

07.01.2020 / 09:55 / von: sbo
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TOP DOKU (Bild: M.Ganz/TELE TOP Screenshot)

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Es gibt wohl kein schlimmeres Verbrechen als Mord - da sind sich alle einig. Doch bei der Strafverfolgung der Tat scheiden sich die Geister bereits wieder. Hinterbliebene hätten ein Recht auf Aufklärung der Tat, meint zum Beispiel der St. Galler SVP-Nationalrat Mike Egger. Ein Vorstoss hängt unterdessen in Bern und soll schon bald durch die Räte debattiert werden.

Es gäbe jedoch gute Gründe für eine Verjährungsfrist für Mord, meinen wiederum Strafrechtsexperten. Einen Fall unendlich lange offen zu behalten könne Hinterbliebenen keinen Abschluss garantieren und würde den Strafverfolgungsprozess nur unnötig verkomplizieren.

Vier Monate lang hat TELE TOP recherchiert und Menschen getroffen die sich mit dem Thema tagtäglich beschäftigen. Hinterbliebene schildern ihre Ansicht der Dinge genauso wie Politiker, Forensiker und auch Strafrechtsexperten. Soll die Verjährungsfrist für Mord in der Schweiz abgeschafft werden?

In der TOP DOKU «Nach all den Jahren - verjährt aber nicht vergessen» geht TELE TOP dieser Frage auf den Grund.

 

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