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Die Schweizer Faustballer stehen souverän im Viertelfinal

An der Faustball-Weltmeisterschaft in Winterthur steht die Schweiz im Viertelfinal. Sie konnte sich souverän gegen die Mannschaft aus Argentinien durchsetzen.

14.08.2019 / 20:36 / von: pwa/pd
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Captain Ueli Rebsamen bestritt im Spiel gegen Argentinien sein 75. Länderspiel. (Bild: Fabio Baranzini / Swiss Faustball)

Captain Ueli Rebsamen bestritt im Spiel gegen Argentinien sein 75. Länderspiel. (Bild: Fabio Baranzini / Swiss Faustball)

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Die Schweizer Nationalmannschaft erledigt ihre Pflichtaufgabe gegen Argentinien in der Double Elimination Runde souverän. Gegen die Südamerikaner bleiben sie ohne Satzverlust und qualifizieren sich damit für die Viertelfinals.

Nach dem hart erkämpften 3:1-Erfolg gegen Brasilien war die heutige Aufgabe gegen Argentinien auf dem Papier um einiges einfacher. Für die Schweizer aber natürlich kein Grund, das Spiel gegen die Südamerikaner auf die leichte Schulter zu nehmen. In der gemeinsamen Trainingseinheit am Morgen arbeiteten die Schweizer konzentriert. Am Nachmittag nahmen sich die Jungs von Trainer Oliver Lang dann ausgiebig Zeit, um am Kids Day die Autogrammwünsche der Kids zu erfüllen.

Rechtzeitig widmeten sie sich dann aber der Matchvorbereitung für das Kräftemessen mit Argentinien. An die Südamerikaner haben die Schweizer gute Erinnerungen. Das letzte Direktduell vor etwas mehr als einer Woche gewannen die Schweizer am Abendturnier in Wigoltingen ohne Satzverlust.

Jubiläum für den Captain

Für die Schweiz liefen in diesem Spiel, das auf dem Center Court der Schützenwiese stattfand, Christian Lässer und Captain Ueli Rebsamen im Angriff, Malik Müller und Kenneth Schoch in der Abwehr, sowie David Berger am Zuspiel auf. Die Gastgeber starteten konzentriert ins Spiel und konnten sich schon bald einen komfortablen Vorsprung erspielen. Dieses Polster genügte, um den ersten Satz souverän mit 11:6 ins Trocken zu bringen.

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. «Wir hatten im zweiten Satz Mühe mit dem Service der Argentinier, da dieser eine sehr gute Länge hatten», so Captain Ueli Rebsamen, der heute sein 75. Länderspiel bestritten hat. Bis zum 9:9 konnten die Südamerikaner das Spielgeschehen ausgeglichen gestalten, ehe die Schweizer die letzten zwei Punkte des Satzes verbuchen konnten.

Im Viertelfinal wartet Österreich

Für den dritten und letzten Durchgang wechselte Trainer Oliver Lang gleich auf vier Positionen. Im Angriff spielten neu Raphael Schlattinger, der heute zum 50. Mal das Trikot der A-Nationalmannschaft überzog, und Jan Meier. In der Abwehr erhielt Martin Dünner und am Zuspiel Mario Kohler weitere Spielzeit. In dieser neuen Konstellation liessen die Schweizer überhaut nichts anbrennen und konnten schnell mit 7:0 in Führung gehen. Am Ende sicherten sie sich den dritten Satz mit 11:5. «Wir haben den Pflichtsieg ins Trockene gebracht, haben einige gute Ballwechsel gezeigt und waren insbesondere in den Sätzen eins und drei souverän. Einzig im zweiten Satz haben wir uns etwas einschläfern lassen von den Argentiniern, statt unser Spiel konsequent durchzuziehen», bilanzierte Co-Trainer Hanspeter Brigger.

Dank diesem ungefährdeten Sieg gegen Argentinien stehen die Schweizer im Viertelfinal. Dort wartet mit Österreich ein wesentlich härterer Brocken. Die Österreicher gehören genau wie die Schweizer zu den Titelkandidaten. Entsprechend wird morgen Abend im letzten Spiel (20:15 Uhr) ein hochklassiges Duell erwartet.

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