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Faustball-WM: Schweiz gewinnt Spitzenspiel gegen Brasilien

Nach einem Satzrückstand kämpft sich die Schweiz ins Spiel zurück und bezwingt Brasilien im letzten Gruppenspiel mit 3:1. Damit beendet die Schweiz die Vorrunde auf Rang 1. Morgen treffen die Gastgeber nun entweder auf Namibia oder Argentinien.

13.08.2019 / 22:26 / von: rwa/pd
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Die Schweizer dürfen sich über den dritten Sieg im dritten Spiel an der Faustball-WM freuen. (Bild: Fabio Baranzini / Swiss Faustball)

Die Schweizer dürfen sich über den dritten Sieg im dritten Spiel an der Faustball-WM freuen. (Bild: Fabio Baranzini / Swiss Faustball)

Ueli Rebsamen kam ab dem zweiten Satz ins Spiel und führte sein Team auf die Siegerstrasse (Bild: Fabio Baranzini / Swiss Faustball)

Ueli Rebsamen kam ab dem zweiten Satz ins Spiel und führte sein Team auf die Siegerstrasse (Bild: Fabio Baranzini / Swiss Faustball)

Die Schweiz schlägt Brasilien im letzten Gruppenspiel mit 3:1 (Bild: Fabio Baranzini / Swiss Faustball)

Die Schweiz schlägt Brasilien im letzten Gruppenspiel mit 3:1 (Bild: Fabio Baranzini / Swiss Faustball)

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Nach zwei souveränen 3:0-Auftaktssiegen gegen Chile und die USA stand für die Schweiz heute ein richtiger Härtetest an. Schweiz gegen Brasilien: Diese Affiche versprach hochklassigen Faustballsport. Und genau das boten die beiden Teams im letzten WM-Spiel des Tages auf dem sehr gut gefüllten Center Court mit mehr als 4500 Zuschauern.

Bevor die beiden Teams das Stadion Schützenwiese kurz vor halb neun betraten, bereiteten sich die Schweizer mit einer Trainingseinheit in Seuzach konzentriert auf dieses Spitzenspiel in der Gruppe B vor. Immerhin ging es um den Gruppensieg. Aber noch fast wichtiger: ums Selbstvertrauen. «Wir wollen dieses Spiel gewinnen. Das gäbe uns ein richtig gutes Gefühl und viel Selbstvertrauen», sagte Nationaltrainer Oliver Lang vor der Partie und forderte von seinen Spielern, Emotionen aufs Feld zu bringen. «Geht raus, geniesst diese einzigartige Atmosphäre, spielt frech und zeigt den Zuschauern, was wir drauf haben», so Lang in der Ansprache vor dem Spiel an seine Spieler.

Die Starting-Five der Schweiz war identisch wie im Auftaktspiel gegen Chile. Lukas Lässer und Raphael Schlattinger im Angriff, Malik Müller und Martin Dünner in der Abwehr, sowie Mario Kohler am Zuspiel. Die Schweizer hatten sich vorgenommen, über die Defensive ins Spiel zu kommen. Das klappte aber in der Startphase nicht wie gewünscht. Vor allem die Zuspiele waren etwas zu wenig präzise, so dass die Schweizer im Angriff zu wenig Druck entwickeln konnten. Die logische Konsequenz: Satz eins ging mit 11:7 an Brasilien.

Oliver Lang reagierte und brauchte im Angriff Captain Ueli Rebsamen für Raphael Schlattinger. Das Spielgeschehen war nun ausgeglichener, doch auch so gerieten die Schweizer mit 6:8 ins Hintertreffen. Angetrieben vom lautstarken Publikum kämpfen sich die Gastgeber zurück in den Satz. Mit 13:11 holten sie diesen Durchgang. «Am Anfang waren die Pässe unser Problem, doch je länger das Spiel dauerte, konnten sich alle Spieler steigern», analysierte Oliver Lang.

Den Schwung des Satzgewinns konnten die Schweizer gleich mitnehmen. Sieben Punkte in Folge gelangen ihnen und damit war Satz drei auch bereits entschieden. Mit 11:6 ging der ebenfalls an die Schweiz. Der vierte Durchgang war dein ein munteres Hin und Her mit vielen spektakulären Ballwechseln. Mit dem allerletzten Punkt des vierten Satzes gewannen die Schweizer das Spiel mit 3:1. «Vor dieser Kulisse zu spielen, ist das geilste, was mir je passiert ist. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, dafür finde ich keine Worte», freute sich Raphael Schlattinger nach der Partie.

Auch Oliver Lang zog ein positives Fazit. «Ich bin extrem zufrieden, dass alle unsere Schläger positive Momente hatten. Darauf lässt sich aufbauen für die nächsten Partien.» Die Schweiz trifft morgen in der Double Elimination auf den Sieger der Partie Argentinien gegen Namibia. Das Spiel der Schweizer findet um 17:45 Uhr statt.

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