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TOP FOKUS: Schweizer Zucker

Rund 70 Prozent des jährlich hierzulande verbrauchten Zuckers stammen aus der Schweiz. Etwa 5'500 Bauern bewirtschaften Felder mit Zuckerrüben. Ungefähr ein Fünftel der Rüben kann zu Zucker gemacht werden. Der Rest wird zu Rohstoffen wie Hefe, Düngemittel oder Viehfutter verarbeitet. In der Woche vom 2. bis am 6. November 2020 dreht sich im TOP FOKUS alles um das süsse Gemüse aus der Region.

06.11.2020 / 18:15 / von: fho/mle
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Rund 70 Prozent des jährlich hierzulande verbrauchten Zuckers stammen aus der Schweiz. In der Schweiz bewirtschaften rund 5'500 Bauern Felder mit Zuckerrüben. (Symbolbild: Pixabay.com/ulleo)

Rund 70 Prozent des jährlich hierzulande verbrauchten Zuckers stammen aus der Schweiz. In der Schweiz bewirtschaften rund 5'500 Bauern Felder mit Zuckerrüben. (Symbolbild: Pixabay.com/ulleo)

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Im Frühling gepflanzt und im Herbst geerntet: Die Zuckerrübe wächst über mehrere Monate heran. Ab September beginnt dann die sogenannte «Kampagne». Die Zeit der Ernte und der Verarbeitung der Zuckerrüben. Geerntet werden Zuckerrüben nicht vom Rübenbauer selbst - zuständig sind Rübenrode-Gemeinschaften. Sie koordinieren die Ernte und führen sie auch gleich durch. Die Zuckerrüben werden am Feldrand abgelegt, wo sie vorerst gelagert werden. Damit sie vor Frost und Regen bis zu ihrem Abtransport geschützt sind, deckt sie der Bauer mit Vlies ab.

Auch für den Transport ist der Bauer nicht selber zuständig. Der sogenannte Rübenring organisiert und führt den Abtransport durch. Dabei nehmen die sogenannten Rübenmäuse die Zuckerrüben auf, reinigen die Rübe von der Erde und verladen sie. Das Ziel jeder fünften Rübe: Die Zuckerfabriken in Aarberg/BE oder in Frauenfeld/TG. Im Umkreis von dreissig Kilometern werden die Rüben direkt per Traktor in die Verarbeitungswerke gebracht. Der Rest wird umweltfreundlich per Bahn transportiert.

Doch obschon vieles im Zusammenhang mit der Zuckerrübe getaktet ist, gibt es Risiken und Gefahren, die dem Schweizer Gewächs auflauern. Zum Beispiel Viren oder die Wetterbedingungen. Andererseits fällt der Preis von Zucker seit Jahren immer tiefer und die Produzenten stehen unter Druck.

Mehr zum süssen Gemüse aus der Region gibt es vom 2. bis 6. November im TOP FOKUS.

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