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TOP FOKUS: Zeitumstellung

Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor die Tür. Im Herbst stellt man sie zurück in den Schuppen. Mit dieser Eselsbrücke sollte die Frage der halbjährlichen Zeitumstellung kein Problem sein. In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober ist es wieder soweit: Die Uhren werden umgestellt.

 

22.10.2019 / 18:00 / von: mma
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Am Wochenende wird die Uhr wieder zurückgestellt. (Symbolbild: Pixabay.com/pixel2013)

Am Wochenende wird die Uhr wieder zurückgestellt. (Symbolbild: Pixabay.com/pixel2013)

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Seit Jahren wird hierzulande über Sinn und Unsinn der Zeitumstellung diskutiert. Nicht zuletzt wegen der wiederkehrenden Verwirrung, ob die Uhr nun eine Stunde vor- oder zurückgedreht wird. 

Die Zeitumstellung hat ihren Ursprung in der USA. Erfinder Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA, erwähnte eine Zeitumstellung erstmalig 1784 in einem Brief. Franklin kritisierte auf humorvolle Weise den hohen Verbrauch an Kerzen und schlug vor, die Menschen bei Sonnenaufgang zu wecken, um das Sonnenlicht besser auszunutzen.

In den letzten Jahren wurde die Zeitumstellung immer wieder hinterfragt. Die EU hatte bereits 2018 die Abschaffung der Zeitumstellung für 2019 in den EU-Staaten vorgeschlagen. Allerdings gibt es derzeit noch Probleme bei der Absprache zwischen den einzelnen Ländern. Gemäß dem Plan der EU-Kommission kann jedes Land für sich entscheiden, in welcher Zeitzone es dauerhaft bleibt: So wäre es möglich, dass sich etwa Deutschland anders entscheidet als die Nachbarn Belgien oder Frankreich – und die Länder dann in unterschiedlichen Zeitzonen lägen. Das Ende der Zeitumstellung wird daher voraussichtlich erst 2021 kommen.

 

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