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Mit 27 Kilo ins Spital

Chiara Schober wog nur noch 27 Kilo als sie ins Spital eingeliefert wurde. Sie war so stark untergewichtig, dass die Gefahr bestand, dass ihr Herz versagen könnte. Chiara Schober ist kein Einzelfall. In der Schweiz leidet vier Prozent der Bevölkerung an einer Essstörung. Magersucht ist nur eine Form davon.

29.10.2018 / 15:37 / von: vme
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Schon mit elf geriet Chiara Schober in die Fänge der Magersucht. Damals litt sie an chronischen psychosomatischen Bauchschmerzen. Dazu entwickelte sie eine starke Zwangsstörung: Sie musste krampfhaft alles kontrollieren, was in ihren Körper gelangte. So begann sie Kalorien zu zählen und ihre Mahlzeiten abzuwägen. Hungern gab ihr den Kick, die Kilos schwanden, eine Periode kriegte sie gar nicht erst. Ihr Hausarzt verschloss jahrelang die Augen vor ihrer Essstörung und beriet die Familie falsch. Erst mit einer stationären Therapie erholte sich Chiara Schober von ihrer Magersucht und der starken Depression, die mit der anderen psychischen Krankheit Hand in Hand ging.

Heute ist die 21-Jährige vollständig geheilt und teilt ihre Geschichte auf Social Media, um Betroffenen Mut zu spenden. Im TOP TALK erzählt sie, wie sie die Krankheit überwand. Zudem spricht Erika Toman, Fachpsychologin für Psychotherapie und Ehrenpräsidentin des Experten-Netzwerks Essstörungen Schweiz über die richtige Therapie und warum die therapeutisch begleitete Wohngruppe Power2be Betanien eine helfende Hand bieten kann. Der TOP TALK - am Montag, 29. Oktober, ab 18:30 Uhr (stündlich wiederholt). 

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