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TOP TALK: Andreas Görlich über die Lage in Syrien

An der türkisch-griechischen Grenze zeichnet sich ein Flüchtlingsdrama ab. Immer mehr Flüchtlinge aus der umkämpften Region Idlib flüchten in Richtung Türkei. Pfarrer Andreas Goerlich reist seit Jahren in die syrischen Flüchtlingscamps und erzählt im TOP TALK über die aktuelle Situation.

11.03.2020 / 13:08 / von: sbo
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Andreas Görlich im TOP TALK (Bild: S.Bollmann/TELE TOP)

Die Situation in Syrien spitzt sich zu (Bild: A.Görlich)

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Trotz einer vereinbarten Waffenruhe zwischen Russland und der Türkei rückt das syrische Militär rund um Idlib weiter vor. Nach UNO-Angaben sind inzwischen fast eine Million Menschen aus dieser Region auf der Flucht. Andreas Goerlich, reformierte Pfarrer aus Neftenbach, engagiert sich seit Jahren für die Flüchtlinge, die in Syrien, Kurdistan und Nordirak in Flüchtlingscamps untergebracht sind. «Diese Camps haben inzwischen die Grösse einer Stadt», sagt Andreas Goerlich.

In den Zelten ist es bitter kalt

«Es fehlt in erster Linie an warmen Kleidern, medizinischer Versorgung und an Beschäftigung». Die Stiftung «Khaima» engagiert sich für die Selbsthilfe vor Ort. Neben warmen Kleidern, die verteilt werden, gibt es auch spezielle Programme für traumatisierte Kinder und Frauen. So werden beispielsweise Kurse im Nähen durchgeführt und den Frauen Nähmaschinen zur Verfügung gestellt, damit sie sich damit eine Existenz aufbauen können. «Zurzeit werden in erster Linie Masken genäht, denn das Corona-Virus macht auch vor den Flüchtlings-Zelten nicht halt», sagt der Seelsorger. Wer Pfarrer Goerlich und die Stifung «Khaima» unterstützen will, findet weitere Informationen unter: www.khaima.ch.

Andreas Goerlich zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Syrien im TOP TALK, am Mittwoch, 11. März ab 18:30 Uhr (stündlich wiederholt).

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