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TOP TALK: «Frauen müssen in Windeln schlafen»

Zehntausende Flüchtlinge stecken auf Lesbos in Notunterkünften. Für Frauen ist die Flucht besonders gefährlich, drohende Vergewaltigungen und Hygieneartikel sind nur zwei von vielen akuten Problemen. Der Schweizer Verein «SAO Association» hilft Frauen in Not, über die kaum jemand berichtet.

03.09.2019 / 16:55 / von: sbo
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Marina Villa im TOP TALK (Bild: TELE TOP)

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«Frauen im Flüchtlingslager Moria müssen Windeln anziehen in der Nacht, weil keine Toilette in der Nähe ist. Sie haben Angst vor einem Übergriff, wenn sie alleine im Dunkeln aufs WC gehen würden.» Dies ist nur eines von vielen Beispielen, an dem Marina Villa aufzeigt, wie verheerend die Zustände sind auf der griechischen Insel Lesbos. Villa ist Präsidentin der SAO Association, ein Verein, der Frauen in Not Hilfe und Schutz bietet.

Eine Flucht ist für Frauen besonders schwierig. Es gibt sexuelle Missbräuche, miserable hygienische Zustände oder kleine Kinder, die die Frauen versorgen müssen. Alleine im Flüchtlingslager Moria leben 10‘000 Menschen, das Camp bietet jedoch lediglich Platz für 3000. Es ist seit Jahren chronisch überfüllt und quasi ein rechtsfreier Raum. Wie gross die Not und die Gefahren für die Frauen wirklich sind, darüber wird kaum berichtet. Deshalb hilft die «SAO Association» direkt vor Ort und bietet Schutz spezielle für Frauen – als einzige Organisation.

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