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TOP TALK: Ja oder Nein zum Waffengesetz?

Soll die Schweiz ihr Waffengesetz verschärfen, so wie dies die EU fordert? Wäre bei einem Nein das Schengen-Abkommen in Gefahr? Befürworter und Gegner der Vorlage diskutieren im Abstimmungstalk.

08.05.2019 / 17:00 / von: sbo
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TOP TALK: Judit Fischer und Marcel Furrer mit Moderatorin Elena Wagen (Bild: TELE TOP)

TOP TALK: Judit Fischer und Marcel Furrer mit Moderatorin Elena Wagen (Bild: TELE TOP)

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Nach Terroranschlägen hat die EU ihr Waffenrecht verschärft. Wegen des Abkommens über Schengen/Dublin ist die Schweiz vertraglich dazu verpflichtet, neue EU-Regeln ebenfalls zu übernehmen. Tut sie das nicht, droht die Auflösung des Vertrages.

Das verschärfte Gesetz hätte unter anderem zur Folge, dass jede Waffe sowie ihre Bestandteile speziell markiert werden müsste und das Kaufen von Halbautomatischen Waffen ohne Ausnahmebewilligung künftig verboten wäre.

Dies sei ein Eingriff in das Recht auf das Tragen einer Waffe; Waffen und die Schiesstradition gehörten zur Schweiz wie Wilhelm Tell, argumentiert Marcel Furrer, Polizist und Büchsenmacher aus Freienstein ZH. Mit einem Nein sei jedoch das Schengen-Abkommen in Gefahr, das essentiell wichtig für die Schweizer Strafverfolgung sei, kontert Judith Fischer, Juristin, die unter anderem für das Bundesamt für Polizei arbeitete und früher die St.Galler Stadtpolizei leitete.

Der bewaffnete Schlagabtausch von Befürworterin und Gegner der Vorlage im TOP TALK am Mittwoch, 8. Mai um 18.30 Uhr (stündlich wiederholt).

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Peter
am 11.05.2019 um 18:02
Absolut unglaubwürdig wie Frau Fischer argumentiert. Mir wird kotzübel wenn man bedenkt das diese Frau im Polizeidienst und eine Juristin sein soll. Solche Inkompetenz sollte auch nachträglich rechtswirksam verfolgt und bestraft werden können!
Hans
am 10.05.2019 um 12:47
Ich sage nur NEIN zu EU!!!!
Kari Moser
am 10.05.2019 um 11:37
Sehr geehrte Damen und Herren Ist doch ganz klar das alle ja Stimmer EU befürworter sind Die wollen lieber heute als erst morgen in die EU Alles Schwachsinn Das Welt geschehen ist genau so wie vor dem letzten Weltkrieg Wir brauchen eine Regierung wo sich für die Schweiz einsetzt und nicht für Europa danke
Peter W.
am 09.05.2019 um 21:38
9:45 isch perfekt???? da chan numme en SVPler säge????
M. Michel
am 09.05.2019 um 13:45
Wenn ich "gefährliche Waffen" nur schon höre wird es mir übel. Jede Waffe ist gefährlich in den falschen Händen. Ob ich jetzt 10 oder 20 oder 30 Schuss im Magazin habe spielt absolut keine Rolle um damit sehr tödlich zu sein. Zudem interessiert dies den Terroristen wohl kaum was im Gesetz steht.
Roger H.
am 09.05.2019 um 13:12
Es macht Sinn, auch mal out-of-the-box zu denken und sich zu fragen, wie wir eigentlich leben wollen. Von Natur aus lebten Menschen in überschaubaren Gruppen, wissen über die von ihnen bewohnten Örtlichkeiten am besten Bescheid, können Gestalter ihrer Umwelt sein. Auch erfolgreiche Unternehmen leben von Mitarbeitern, die in ihrem Bereich Verantwortung übernehmen und nicht der CEO entscheidet darüber, was die Angestellten im einzelnen tun und lassen sollen (Micro-Management). Indem wir grosse politische Gebilde bilden, geben wir dies alles ab und entfremden uns von unserer Natur. Daher generell Nein zur EU, wie sie heute ist!
Ines Kessler
am 09.05.2019 um 12:44
Eigentlich erschreckend, dass Frau Fischer offensichtlich sich nicht einmal die Mühe gemacht hat, das Gesetz oder die damit verbundenen Zusammenhänge zu lesen. Von technischen Zusammenhängen ganz zu schweigen. Gerade weil Sie sich in den letzten Wochen als angeblich fachkundige Person auf Youtube in diesem Thema profiliert hat, finde ich das absolut daneben.
Fabrizio Godenzi
am 09.05.2019 um 02:24
Herr Furrer, Sie sind mit allne Wasser gwäsche. Bravo! NEIN am. 19. Mai
A. Schneider
am 08.05.2019 um 23:22
Nachdem ich jetzt Frau Fischers Argumente gehört habe, bin ich erstaunt wie wenig Tiefgang sie als Juristin aus dem Polizeiumfeld bewiesen hat. Jedes ihrer Argumente hat Herr Furrer fachlich zerpflückt. Angesichts der Fakten tendiere ich zu Nein.
Michael Köb
am 08.05.2019 um 22:02
D' Frau Fischer hät richtig abkackt i dem Gspröch. Sie bringt dauernd anderi Theme ins Spiel, wirft aber genau das em Herr Furrer vor, wenn er druf i goht und d'Argument vo de Frau Fischer usführt und berichtigt. Das isch ja lächerlich. Frau Fischer, bliebet Sie bi de Sach!