Pull down to refresh...
zurück

TOP TALK: Seelsorge in Zeiten von Corona

Welche Ängste und Nöte der Menschen beschäftigen die Seelsorger zurzeit am meisten? Kann eine Online-Predigt den traditionellen Gottesdienst ersetzen und welche Bedeutung haben die Landeskirchen in der Corona-Krise? Armin Ruf, Gemeindeleiter der kath. Pfarrei Weinfelden und die ref. Spitalseelsorgerin Maja Franziska Friedrich sind Gäste im TOP TALK.

17.02.2021 / 15:07 / von: stn/asl
Seite drucken Kommentare
0

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Video

Armin Ruf hat während der Corona-Pandemie die erste Notschlafstelle im Kanton Thurgau initiiert und eröffnet: «Es verging keine Woche, in der nicht jemand an die Türen unserer Pfarrei klopfte und ein Obdach suchte». Deshalb hat der katholische Gemeindeleiter der Pfarrei Weinfelden eine Wohnung angemietet und den Verein «Kirchliche Notherberge Thurgau» gegründet. «Mit bis zu acht Personen war die Unterkunft meistens übervoll», sagt Armin Ruf. Er spüre in den Gesprächen die existentielle Angst der Menschen und die Verunsicherung ausgelöst durch die Pandemie.

Die Spitalseelsorge hilft den Menschen in seelischer Not

Maja Franziska Friedrich arbeitet als Seelsorgerin am Kantonsspital St.Gallen. Das Seelsorge-Team war vor allem rund um die Festtage stark gefordert. «Dazu gehört es auch, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen», sagt die reformierte Pfarrerin. Sie hat neben dem Theologiestudium auch eine Ausbildung zur Traumatherapeutin «Somatic Experiencing» absolviert. Diese zusätzliche Ausbildung hilft ihr bei der täglichen Arbeit.

Welche Bedeutung hat die Seelsorge und die Kirche in schwierigen Zeiten wie diesen? Armin Ruf und Maja Franziska Friedrich im TOP TALK am 17. Februar ab 18:30 Uhr (stündlich wiederholt).

Beitrag erfassen

Keine Kommentare