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Coronavirus-Ticker: Die Geschehnisse vom 1. bis 28. Februar 2021

Die Corona-Krise hat die Schweiz noch immer fest im Griff. In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

28.02.2021 / 15:15 / von: asl/mle/mma/sap/sda/pwa/sfa/lny
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(Symbolbild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

(Symbolbild: KEYSTONE/URS FLUEELER)

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In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

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Aktuelle Corona-Zahlen im Überblick:

26. Februar, Schweiz: 1'065 Fälle, 8 Todesfälle, 45 Spitaleinweisungen
26. Februar, Zürich: 148 Fälle, 0 Todesfälle
26. Februar, St.Gallen: 46 Fälle, 0 Todesfälle
26. Februar, Thurgau: 28 Fälle, 0 Todesfälle
26. Februar, Schaffhausen: 9 Fälle, 0 Todesfälle

In der Schweiz wurden bislang pro 100 Einwohner 7,8 Impfdosen verabreicht. Das entspricht 675'556 Impfungen. 173'407 Personen sind bereits vollständig geimpft, das heisst zwei Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten.

Stand der Impfungen in der Schweiz (auf die Karte klicken)

 
Die Karte wird jeden Dienstag und Freitag automatisch aktualisiert.

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28. Februar 2021: Kulturbranche will klare Richtlinien bei Lockerungen

Der Kultursektor verlangt vom Bund klare Richtlinien im Hinblick auf eine mögliche Lockerung der Massnahmen gegen die Covid-19-Pandemie. Zudem müssten die Lücken bei den Unterstützungs- und Entschädigungsgeldern für das weitgehende Berufsverbot geschlossen werden.

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28. Februar 2021: Hotellerie rechnet mit grossen Verlusten in der Wintersaison

Trotz offener Skipisten rechnen die Schweizer Hotels auch für die Wintersaison mit grossen Verlusten. Nach Angaben von HotellerieSuisse erwarten die Betriebe schweizweit im Durchschnitt Umsatzeinbussen von einer Million Franken.

HotellerieSuisse fordert deshalb für die Betriebe raschen Zugang zu den à-fonds-perdu-Beiträgen des Bundes. Ausserdem müssten die Maximalbeiträge für die Härtefallhilfen erhöht werden. Und parallel zur Impfstrategie brauche es in der Hotellerie kostenlose, flächendeckende und regelmässige Tests.

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28. Februar 2021: Bundesrat will keinen Gedenktag für Corona-Tote

Geht es nach dem Bundesrat, wird es in der Schweiz keinen Gedenktag für die Corona-Toten geben. Die Regierung will sich laut dem «Sonntagsblick» auf die Pandemiebewältigung konzentrieren. Die Kirchen sind gar nicht erfreut und bereiten darum für Ostern inoffizielle Gedenkfeiern vor. 

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28. Februar 2021: Spürhunde sollen Corona erschnüffeln

In der Schweiz werden bald die ersten Spürhunde zur Erkennung von Corona-Infektionen ausgebildet werden. Sie könnten bald in Schulen, bei Unternehmen oder an Veranstaltungen eingesetzt werden, schreibt die «Sonntagszeitung».

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28. Februar 2021: Bundesrat will Grossveranstaltungen im Sommer wieder erlauben

Alain Berset will Festivals und andere Grossveranstaltungen im Sommer wieder erlauben. Im März soll der Entscheid dazu fallen, berichtet die «Sonntagszeitung». Ab 22. März sollen laut der «NZZ am Sonntag» zudem Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen erlaubt werden, also Konzerte oder Theatervorführungen. 

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27. Februar 2021: Polizei büsst während dem zweiten Shutdown 1500 Corona-Sünder

Die Polizeikorps in der Schweiz haben während des zweiten Shutdowns schon über 1500 Corona-Bussen verteilt. Das hat eine Umfrage von «CH-Media» ergeben. Die Stadtpolizei Zürich gehört dabei mit über 200 Bussen zu den Spitzenreitern. Die Bussen drohen etwa, wenn sich mehr als fünf Leute treffen. Für solche Verstösse drohen bis zu 200 Franken. Wer sich hingegen nicht an die Quarantäne hält, kann mit bis zu 10'000 Franken gebüsst werden.

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27. Februar 2021: Hundert Personen fordern in Schaffhausen Öffnung der Restaurants

In Schaffhausen haben sich am Samstag rund hundert Personen auf dem Fronwagplatz versammelt. Dort haben sie gegen die Schliessung der Restaurants demonstriert. Die Demonstration wurde von der Polizei bewilligt. Zu Ausschreitungen ist es nicht gekommen. 

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27. Februar 2021: Wirtschaftskommission des Nationalrats verlangt Restaurant-Öffnungen am 22. März

Die Wirtschaftskommission des Nationalrats will die im Lockdown wegen der Covid-19-Pandemie geschlossenen Restaurants am 22. März wieder öffnen. Die Covid-Taskforce soll einen Maulkorb erhalten. Das schlägt die Kommission in einer dringlichen Änderung des Covid-19-Gesetzes vor.

Neben den Restaurants sollen auch Kultur-, Unterhaltungs-, Freizeit- und Sportstätten wieder öffnen. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) nimmt damit mit 12 zu 11 Stimmen bei einer Enthaltung einen Antrag der nationalrätlichen Gesundheitskommission auf, wie die Parlamentsdienste am Samstag mitteilten.

Für die Kommissionsmehrheit erlaubt die epidemiologische Lage den Schritt. Es sei nicht mehr gerechtfertigt, das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben weiterhin auf Sparflamme zu halten. Die Kommissionsminderheit lehnt eine Festlegung des Datums im Covid-19-Gesetz ab. Das schränke den Spielraum des Bundesrats ein, flexibel auf neue Entwicklungen der Pandemie zu reagieren.

Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes soll sich zudem nicht mehr zu Massnahmen gegen das Coronavirus äussern. Die Information der Öffentlichkeit soll gemäss der Kommission nur noch durch Bundesrat und Parlament erfolgen. Das beantragt die Kommission ihrem Rat mit 13 zu 10 Stimmen bei zwei Enthaltungen.

Neben der Taskforce will die WAK-N auch dem Bundesrat die Leine kürzen. Nach ihrem Willen soll die Landesregierung Schliessungen von Publikumseinrichtungen oder Home-Office-Pflicht in begründeten Ausnahmefällen für maximal 90 Tage beschliessen können. Für diese Bestimmung sprachen sich 14 zu 9 Nationalrätinnen und -räte aus, ein Mitglied enthielt sich der Stimme.

Kantone mit einer positiven epidemiologischen Entwicklung sollen von lockereren Covid-19-Massnahmen profitieren, schlägt die Kommission weiter vor. Die entsprechende neue Bestimmung hiess sie mit 15 zu 10 Stimmen gut.

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27. Februar 2021: St.Galler Restaurants dürfen für Büezer öffnen

Am Donnerstag hat der Bund sein Öffnungsverbot für Restaurants leicht gelockert. Ab sofort dürfen Restaurants für Leute öffnen, die beispielsweise auf einer Baustelle arbeiten. Der Kanton St.Gallen folgt dieser Regeländerung und erlaubt es Gastronomen ab nächster Woche, von 11 bis 14 Uhr für Büezer zu öffnen. Laut dem St.Galler Regierungsrat Bruno Damann ist diese Möglichkeit jedoch an strenge Bestimmungen geknüpft. So würde die Regierung diese Erlaubnis zurückziehen, wenn sich die Restaurants nicht an die Vorgaben halten. 

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27. Februar 2021: Karin Keller-Sutter und Guy Parmelin wehren sich gegen Diktatur-Vorwürfe

Gleich zwei Bundesräte rüffeln die SVP für ihre Diktatur-Vorwürfe: Karin Keller Sutter und Guy Parmelin sagen in einem Doppel-Interview mit «CH-Media», der Vorwurf, Gesundheitsminister Alain Berset habe sich in der Pandemie zum Diktator gemausert, sei haltlos. Immerhin habe in der direkten Schweizer Demokratie immer das Volk das letzte Wort, so die Bundesräte. - Die SVP hingegen argumentiert, der Bundesrat regiere in der Krise durch, das sei diktatorisch.

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27. Februar 2021: Natalie Rickli kritisiert Impfmanagement des Bundes

Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli äussert scharfe Kritik am Impf-Management des Bundes. Zürich werde bei der Impfstoffverteilung benachteiligt, sagt Rickli im Interview mit dem «Tages-Anzeiger». So wird die Risikogruppe im Kanton Zürich erst Ende April durchgeimpft sein, statt wie ursprünglich geplant im März. In anderen Kantonen, etwa Nidwalden, ist die Risikogruppe bereits geimpft. Nidwalden hat pro Einwohner fast doppelt so viele Impfdosen erhalten wie Zürich.

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26. Februar 2021: 148 Corona-Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich verzeichnet in den letzten 24 Stunden 148 Corona-Neuinfektionen. Dies sind etwa 30 Fälle weniger als letzte Woche. Laut der Zürcher Gesundheitsdirektion ist seit Donnerstag keine Person an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Auch die Zahl der Hospitalisierungen bleibt seit Donnersat unverändert. 

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26. Februar 2021: Weil er den Shutdown kritisierte, musste er zurücktreten

Der stellvertretende Ausserrhoder Kantonsarzt hat wegen kritischen Äusserungen zu den Corona-Massnahmen sein Amt abgeben müssen. Auslöser dafür war ein Leserbrief in der Schweizerischen Ärztezeitung.

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26. Februar 2021: Bisher 95 schwerwiegende Nebenwirkungen nach Impfungen

Bisher sind beim Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic nach Impfungen gegen das Coronavirus 95 Meldungen über schwerwiegende Nebenwirkungen eingegangen. 16 Personen starben «in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung». Aber konkrete Hinweise, dass diese die Ursache für den Todesfall gewesen wäre, gebe es keine.

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26. Februar 2021: Fast 15 Prozent des Zürcher Heimpersonals mit Corona angesteckt

Rund acht Prozent aller Zürcherinnen und Zürcher haben bis Ende 2020 eine Coronavirus-Infektion durchgemacht. Mitarbeitende in Alters- und Pflegeheimen wurden gemäss einer Studie der Universität Zürich jedoch deutlich häufiger angesteckt als die Gesamtbevölkerung: Bei ihnen lag der Anteil bei fast 15 Prozent.

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26. Februar 2021: Neun Corona-Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Freitag auf seiner Webseite neun neue Corona-Infektionen für die letzten 24 Stunden. Keine Personen sind an den Folgen einer Covid-19-Erkrnakung gestorben. Somit bleibt die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie im Kanton Schaffhausen auf 66.

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26. Februar 2021: 1'065 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 1'065 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG acht neue Todesfälle und 45 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate liegt bei 3,6 Prozent. 

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26. Februar 2021: Kanton Thurgau meldet 28 neue Corona-Infektionen

Der Kanton Thurgau meldet für die letzten 24 Stunden 28 neue Coronavirus-Infektionen. Im Vergleich zum Freitag vor einer Woche ist die Zahl gesunken. Letzten Freitag wurden noch 53 neue Fälle gemeldet. Einen weiteren Corona-Todesfall hat der Kanton Thurgau nicht gelmeldet.

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26. Februar 2021: Kantone geben im Restaurantterrassen-Streit nach

Die Gastrobetriebe in der Schweiz müssen weiterhin geschlossen blieben. Trotz Verbot wollten mehrere Kantone die Restaurantterrassen in ihren Skigebieten offen lassen und stellten sich gegen den Entscheid. Nun haben die Kantone doch eingelenkt.

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26. Februar 2021: Grösseres Corona-Testangebot am Flughafen ZH

Die Swissport-Tochter Checkport und das Berner Schnelltest-Unternehmen Ender Diagnostics weiten ihr Corona-Testangebot am Flughafen Zürich aus. Ab dem 1. März bieten sie neben PCR-Speicheltests auch Antigen-Tests via Abstrich im Nasen- und Rachenbereich an.

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26. Februar 2021: Kanton St.Gallen meldet 46 Neuinfektionen

Im Kanton St.Gallen wurden in den letzten 24 Stunden 46 Menschen positiv aufs Coronavirus getestet. Dies meldet der Kanton auf seiner Website. Am Freitag vor einer Woche waren es noch 55 Neuinfektionen. Einen weiteren Corona-Todesfall hat der Kanton St.Gallen nicht verzeichnet.

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26. Februar 2021: Schlupfloch bei Testpflicht gefunden

Beim obligatorischen Corona-Test bei der Einreise in die Schweiz über den Flughafen gibt es ein Schlupfloch. Seit Anfang Woche können auch Leute in die Schweiz reisen, die keinen negativen Test vorweisen können, schreibt die «NZZ». Voraussetzung dafür ist, dass die Reisenden das Schweizer Bürgerrecht oder eine Aufenthaltsbewilligung haben. Zudem müssen sie eine Selbstdeklaration ausfüllen. Von dieser Regel sollen Reisende profitieren, denen vor der Abreise kein Test zur Verfügung gestellt werden kann.

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26. Februar 2021: Impfstoff von Johnson & Johnson soll in der Schweiz zugelassen werden

In der Schweiz steht eine weitere Corona-Impfstoff-Zulassung vor der Tür. Der Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson soll nächsten Monat von Swissmedic zugelassen werden, berichtet der «Tages-Anzeiger». Im Gegensatz zu anderen Impfstoffen braucht es bei dem von Johnson & Johnson nur eine Impfung, um sich gegen das Coronavirus zu schützen. Der Bund hat bisher noch keine Impfdosen davon bestellt.

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26. Februar 2021: Kantone wollen Terrassen im Skigebiet öffnen - Bund droht mit Streichung von Corona-Geldern

Sechs Schweizer Kantone setzen ihre Corona-Hilfsgelder des Bundes aufs Spiel. Die Kantone Glarus, Tessin, Schwyz, Uri, Nidwalden und Obwalden wollen die Terrassen in ihren Ski-Gebieten trotz Corona-Regeln offenlassen. Deswegen droht der Bund jetzt damit, ihnen die Corona-Gelder zu streichen, berichtet der «Blick». Am Freitag wollen die Kantone und der Bund das Terrassen-Thema erneut diskutieren.

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26. Februar 2021: Winterthurer Impfzentrum kommt definitiv auf Rieter-Areal

Der Winterthurer Bevölkerung steht ab April ein Corona-Impfzentrum in Töss zur Verfügung. Das Impfzentrum soll definitiv auf dem Rieter-Areal eingerichtet werden.

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26. Februar 2021: EDK fordert Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an Hochschulen

Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK fordert in einem Brief an den Bundesrat eine rasche Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an Hochschulen. Dies hat EDK-Präsidentin Silvia Steiner im Interview mit dem «St.Galler Tagblatt» bekannt gegeben. Sie begrüsst es, dass der Bundesrat über die Rückkehr des Präsenzunterrichts an Hochschulen schon Mitte März diskutieren will. Dies wäre ein wichtiger Schritt für die Studierenden, meint Steiner.

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26. Februar 2021: St.Galler Stadtlauf verschoben

Der St.Galler Stadtlauf wird wegen der Corona-Pandemie um knapp zwei Monate nach hinten verschoben. Im vergangenen Dezember wurde der Lauf ursprünglich auf Mitte Mai vorverlegt. Nun findet der Sportevent erst am 4. Juli 2021 statt.

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26. Februar 2021: Erneut kein «Rock the Ring»-Festival wegen Corona

Das Musikfestival «Rock the Ring» im Autobahnkreisel in Hinwil muss erneut abgesagt werden. Wegen der Corona-Pandemie wird es auch in diesem Jahr nicht stattfinden.

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25. Februar 2021: Sechs Kantone sperren sich gegen Schliessung von Gastro-Terrassen in Skigebieten

Die Restaurantterrassen in den Skigebieten von Nid-, Obwalden, Uri und Schwyz sowie Glarus und Tessin bleiben vorerst offen, entgegen dem Beschluss des Bundes. Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektoren wollen nochmals das Gespräch mit Bundesrat Alain Berset suchen.

Der Kanton Nidwalden habe bezüglich den Ski-Terrassen noch keinen abschliessenden Entscheid gefällt, teilte die Nidwaldner Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger (SVP) am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. An der aktuellen Situation ändere sich daher vorerst nichts. Dieses Vorgehen sei mit den anderen Zentralschweizer Kantonen abgesprochen.

Das heisst, die Terrassen in den Skigebieten bleiben vorderhand offen. Weil man an einer guten Zusammenarbeit interessiert sei, und weil man dem Bundesrat die bisher positiven Erfahrungen zu den geöffneten Skiterrassen erläutern wolle, habe man sich geeinigt, nochmals das Gespräch mit Gesundheitsminister Berset zu suchen.

Daraus könnten womöglich wertvolle Erkenntnisse für die nachfolgende Öffnung von Restaurantterrassen in der ganzen Schweiz abgeleitet werden, hält Blöchliger fest. Die bisherigen Erfahrungen hätten gezeigt, dass die Abstände um den Takeaway-Bereich in Skigebieten besser eingehalten werden können, wenn draussen Sitzgelegenheiten mit klaren Regeln zur Verfügung stehen.

«Zu früh für eine Öffnung»

Auch Obwalden, Schwyz, Uri, Glarus und Tessin halten auf Anfrage fest, dass sie die Terrassen vorerst offen lassen. Speziell ist die Lage im Kanton Uri, dessen grösstes Skigebiet in Andermatt in den Kanton Graubünden reicht. Die Bündner Regierung hatte nach dem Entscheid des Bundesrats vom Mittwoch entschieden, dass die Terrassen in den Skigebieten wieder gesperrt werden müssten.

Bundesrat Berset sagte derweil am Donnerstag bei einem Besuch im Aargau, die Situation mit den Terrassen sei klar: «Wir erwarten, dass sie geschlossen bleiben.» Der Bundesrat habe am Mittwoch ganz bewusst entschieden, dass es noch zu früh sei für eine Öffnung der Terrassen.

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25. Februar 2021: Kanton Zürich verlängert Maskenpflicht ab der 4. Klasse

Die Zürcher Bildungsdirektion verlängert die Maskenpflicht für Primarschüler aber der 4. Klasse bis Mitte März. Obwohl die Maskenpflicht umstritten ist, hält der Kanton daran fest. Durch sie hätten bisher umfassende Quarantänemassnahmen verhindert werden können.

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25. Februar 2021: Schule und Kindergarten in Hemmental SH öffnen wieder

Nach den grossangelegten Corona-Test in Hemmental SH, öffnen die Schule und der Kindergarten Hemmental am kommenden Montag wieder. Dies teilt das Gesundheitsamt Schaffhausen mit.

Am Dienstag wurden rund 50 Personen im Rahmen des sogenannten Ausbruchmanagements getestet. Alle Tests haben ein negatives Resultat gezeigt. Zuvor haben sich die Corona-Ansteckungen an der Schule sowie im Kindergarten Hemmental gehäuft.

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25. Februar 2021: Kanton Zürich meldet 161 neue Fälle

Der Kanton Zürich meldet am Donnerstag 161 neue Fälle und zwei Todesfälle. Vier Personen mussten hospitalisiert werden.

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25. Februar 2021: Stadtlauf St.Gallen um zwei Monate verschoben

Der Stadtlauf St.Gallen findet nicht wie geplant am 13. Mai 2021 statt, sondern neu am Sonntag, 4. Juli 2021. «Die fast zwei Monate mehr Zeit, die wir so gewinnen können, geben uns die nötige Sicherheit, den Stadtlauf wie geplant durchzuführen», so Daniel Schmidli (OK-Präsident) in einer Medienmitteilung.

Die Verschiebung des Stadtlaufs zieht weitere Verschiebungen mit sich. Die Lauftrainings, die jeweils im Vorhinein stattfinden, werden ebenfalls zu einem späteren Termin durchgeführt.

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25. Februar 2021: 15 Prozent der Luzernerinnen und Luzerner weisen Antikörper auf

Eine Untersuchung zeigt: Mehr als jeder siebte Erwachsene hat im Kanton Luzern eine Covid-Erkrankung durchgemacht. Dieser Anteil ist etwa gleich hoch wie im Kanton Bern, wohl aber geringer als in Genf. Dies sei die erste solche Messung in der Luzerner Bevölkerung, teilte die Universität Luzern am Donnerstag mit. Die Untersuchung ist eine Teilstudie des schweizweiten Projekts «Corona Immunitas». Sie wurde vom Departement Gesundheitswissenschaften und Medizin der Universität Luzern in Zusammenarbeit mit dem Luzerner Kantonsspital durchgeführt.

Das Forschungsteam testete zwischen dem 25. Januar und dem 25. Februar im Kanton Luzern 400 zufällig ausgewählte Personen ab zwanzig Jahren. 309 der 400 Testresultate führen zur repräsentativen Schätzung, dass sich im Kanton Luzern 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung mit dem Coronavirus infizierten und Antikörper gegen Sars-Cov-2 entwickelten, heisst es weiter.

Dies sei etwa ein gleich hoher Anteil wie im Kanton Bern, wo zwischen Dezember und Februar entnommene Blutproben untersucht wurden. Im Kanton Genf zeigten Messungen im vergangenen November und Dezember, dass 22 Prozent Antikörper entwickelten.

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25. Februar 2021: BAG meldet 1'169 neue Fälle 

Das BAG meldet am Donnerstag 1'169 neue Fälle bei 26'984 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 4,3 Prozent. Hospitalisiert wurden 61 Menschen, verstorben sind sieben. 

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25. Februar 2021: Kanton Zug hat mit Corona-Reihentests an Schulen begonnen

Als erster Kanton hat Zug am Donnerstagmorgen im Kampf gegen das Coronavirus mit den obligatorischen Reihentests an Schulen begonnen. Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe sowie deren Lehrpersonen müssen nun wöchentlich an zwei Speicheltests teilnehmen.

Wer an den wöchentlichen Speicheltests teilnimmt, muss bei einem positiven Befund in der Klasse nicht mehr in Quarantäne. Wer nicht spuckt, wird zwar nicht vom Unterricht ausgeschlossen, unterliegt aber den verschärften Quarantänevorschriften. Weiterhin in Isolation müssen positiv Getestete.

Die Tests sind im Grundsatz obligatorisch, die Schulleitung kann Ausnahmen bewilligen. Wer nicht teilnehmen will, muss aber aktiv eine Dispens verlangen. Finanziert werden die Tests durch den Bund und kosten rund drei Millionen Franken. 

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25. Februar 2021: Pro Juventute schlägt Alarm: Fast doppelt so viele Interventionen

Die Corona-Krise belastet die Psyche von jungen Menschen, vor allem in Familien mit sozial oder wirtschaftlich prekären Verhältnissen. Bei Pro Juventute hat sich die Anzahl Kriseneinsätze letztes Jahr fast verdoppelt.

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25. Februar 2021: Wohnimmobilien-Preise trotz Pandemie weiter gestiegen

Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum haben trotz Corona-Krise Ende 2020 neue Höchststände erreicht. Und der Preisanstieg dürfte dieses Jahr weitergehen.

Konkret wurden Einfamilienhäuser im letzten Jahr um 2,9 Prozent und Eigentumswohnungen um 3,1 Prozent teurer, wie die am Donnerstag publizierte Studie «Immobilien Schweiz Q1/21» von Raiffeisen Schweiz aufzeigt. Regional sind die Preisentwicklungen allerdings sehr unterschiedlich.

In der Innerschweiz und in der Romandie etwa mussten Käufer fast 7 Prozent mehr für Einfamilienhäuser aufbringen, während die Preise in der Region Genfersee mit plus 0,4 Prozent nur sehr leicht gestiegen und in der Ostschweiz sogar etwas gesunken sind (-0,8%). Bei den Preisen für Stockwerkeigentum liegen die Grossregionen Zürich und Ostschweiz mit einem Plus von 4,7 Prozent bzw. 4,0 Prozent vorne. Die tiefsten Preisanstiege erlebten die Eigentumswohnungen in der Süd- und Westschweiz mit 0,9 und 1,3 Prozent.

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25. Februar 2021: Schweizer Bauwirtschaft erwartet nach Pandemie-Jahr leichte Erholung

Die Schweizer Bauwirtschaft hat 2020 unter den Covid-Einschränkungen gelitten und den schwächsten Umsatz seit fünf Jahren ausgewiesen. Die Branche sei jedoch ihrer Rolle als Stütze der Wirtschaft gerecht geworden, teilte der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) am Donnerstag mit.

Der Umsatz lagt 2020 im Vergleich zum Vorjahr 5,8 Prozent tiefer auf 19,5 Milliarden Franken. Damit habe sich das Bauhauptgewerbe besser geschlagen als viele andere Branchen, wird betont. Die entscheidende Phase sei das Frühjahr beim ersten Lockdown gewesen. Innerhalb sehr kurzer Frist seien funktionierende Schutzkonzepte entwickelt und eingeführt worden. Die Schutzkonzepte mit den Abstands- und Hygieneregeln hätten sehr rasch funktioniert und würden es heute weiterhin tun.

Im laufenden Jahr rechnet der Schweizerische Baumeisterverband insgesamt mit einer verhaltenen Erholung. Der Umsatz dürfte jedoch tiefer ausfallen als vor der Corona-Pandemie. Der Bauindex lasse 2021 einen Umsatz von 19,8 Milliarden Franken erwarten.

Der Baumeisterverband stützt sich bei seinen Annahmen auf die eigene Quartalserhebung sowie auf den gemeinsam mit der Credit Suisse ermittelten Bauindex.

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25. Februar 2021: Berset hält am Impfplan bis im Sommer fest

Bis im Sommer sollen alle Personen, die dies möchten, gegen Covid-19 geimpft sein. Gesundheitsminister Alain Berset hält trotz Knappheit bei den verfügbaren Impfdosen an diesem Fahrplan fest. Das bekräftigte er bei einem Besuch im Kanton Aargau am Donnerstag. «In den nächsten Wochen und Monaten werden wir sehr viele Impfdosen in der Schweiz haben.» Bald seien hierzulande 700'000 Dosen verabreicht worden.

Die Kantonsärzte haben sich in den vergangenen Wochen aber skeptisch gezeigt, ob der Fahrplan tatsächlich noch eingehalten werden kann. Die Schweiz hat sich mittlerweile rund 32 Millionen Impfdosen gesichert. Zum Teil handelt es sich allerdings um Impfstoffe, für welche die Zulassung in der Schweiz noch aussteht. Die Impfstoffhersteller haben bisher ausserdem weniger Dosen geliefert als ursprünglich zugesagt.

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25. Februar: Neuansteckungen im Thurgau stabil

Der Kanton Thurgau meldet für die vergangenen 24 Stunden 21 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das sind exakt gleich viele wie vor einer Woche. Todesfälle hat der Kanton keine zu vermelden. Leicht angestiegen ist hingegen die Zahl der Spitaleinweisungen: 26 Corona-Patienten liegen aktuell in den Thurgauer Spitälern, davon zehn auf Intensivstationen. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich im Kanton Thurgau knapp 15'000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

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25. Februar: Schaffhausen kippt Zwei-Haushalte-Regel

Im Kanton Schaffhausen dürfen sich ab dem 1. März wieder Leute aus mehr als zwei Haushalten treffen. Das schreibt die Schaffhauser Regierung in einer Mitteilung. Sie begründet dies mit den bundesrätlichen Lockerungen, die dann in Kraft treten. Die Zwei-Haushalte-Regel galt in Schaffhausen seit Anfang Dezember. Schaffhausen gehörte damit zu den strengsten Kantonen der Schweiz. National war die Zwei-Haushalte-Regel stets nur eine Empfehlung, keine Vorschrift.

Die Obergrenze für Treffen in Innenräumen liegt allerdings auch nach Aufhebung der Schaffhausen Zwei-Haushalte-Regel weiterhin bei fünf.

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25. Februar 2021: Schaffhausen vermeldet einen einzigen neuen Corona-Fall

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag für die vergangenen 24 Stunden einen weiteren Coronavirus-Fall. Todesfälle sind keine weiteren hinzugekommen, heisst es auf der kantonalen Webseite. Seit Ausbruch der Pandemie sind im Kanton Schaffhausen 3'607 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden, 66 Schaffhauserinnen und Schaffhauser sind an den Folgen der Erkrankung gestorben. Schaffhausen gehört schweizweit zu den Musterschülern: In kaum einem anderen Kanton liegt die Zahl der Neuinfektionen pro Kopf derart tief. Der R-Wert ist zuletzt aber deutlich angestiegen, auf 1,43. Der Kanton relativiert dies in seinem aktuellen Lagebulletin damit, dass 20 Fälle auf nur fünf Familien zurückzuführen seien. Die Ansteckungsorte in diese Fällen hätten eruiert werden können, sämtliche Kontaktpersonen seien in Quarantäne.

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25. Februar 2021: Corona vermiest Axa das Jahresergebnis

Die Versicherungsgruppe Axa Schweiz hat 2020 wegen der Corona-Pandemie deutlich weniger verdient. Unter dem Strich sank der Gewinn beim Schweiz-Ableger der französischen Axa mit Sitz in Winterthur um rund einen Drittel auf 547 Millionen Franken. Schuld sind höhere Schäden in der Epidemie-, Rechtsschutz- und Reiseversicherung. So kümmerte sich die Axa 2020 um die Ferien- und Repatriierungskosten von über 30'000 Familien. Für die Versicherten hat der schlechtere Jahresabschluss bisher allerdings keine Konsequenzen: Die Prämien blieben im vergangenen Jahr stabil.

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25. Februar 2021: Zürich Marathon Ende April abgesagt

Der Zürich Marathon wird zum zweiten Mal in Folge abgesagt. Der Laufevent hätte am 25. April stattfinden sollen. Die Durchführung mit 10'000 Teilnehmern sei nun aber nicht mehr realistisch, finden die Organisatoren.

Ganz ausfallen soll der Zürich Marathon allerdings nicht: Die Organisatoren planen einen virtuellen Ersatz-Event. Dabei können die Läufer ihre Strecke am 25. April an einem beliebigen Ort weltweit absolvieren. Auch den Startzeitpunkt wählen sie selber.

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25. Februar 2021: St.Gallen vermeldet mehr Neuinfektionen als in Vorwoche

Der Kanton St.Gallen meldet am Donnerstag 61 Coronavirus-Neuinfektionen für die vergangenen 24 Stunden. Im Vergleich zur Vorwoche entspricht das einem Anstieg, damals meldete der Kanton noch 47 neue Fälle. Die jüngsten Fallzahlen liegen ausserdem auch deutlich über dem 7-Tages-Schnitt im Kanton St.Gallen: Diesen gibt der Kanton derzeit ebenfalls mit 47 an.

Stark rückläufig ist hingegen die Zahl der Todesfälle: Wurden in der Vorwoche innert 24 Stunden noch sieben neue Todesfälle vermeldet, ist nun kein einziges weiteres Todesopfer zu beklagen.

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25. Februar 2021: Alain Berset zieht nach einem Jahr Corona Bilanz

Vor genau einem Jahr – am 25 Februar 2020 – wurde in der Schweiz der erste Fall des Coronavirus nachgewiesen. Seither hat sich vieles – praktisch alles – verändert. Gesundheitsminister Alain Berset sagt im Interview: «Ich habe vor allem gearbeitet, viel gearbeitet. Ich war manchmal am physischen Limit.» Insgesamt habe die Schweiz die Krise bisher gut gemeistert, bilanziert Berset: Das Spitalsystem sei nie überlastet gewesen. Aber: «Es fehlte an Schutzmaterial, es fehlte an Medikamenten, alle Länder waren zu Beginn überfordert.»

Besonders prägend waren für Berset auch die Schulschliessungen im Frühling, diese bezeichnet er als «schwierigsten Moment» in der Pandemie-Bewältigung: «Ich hoffe für niemanden, dass er jemals einen solchen Entscheid treffen muss.»

Die Zukunft sieht Berset optimistisch: «Ich bin zuversichtlich und sehe mich in einem Jahr auf einer Terrasse mit einem Bier in der Hand.»

Das Pandemie-Jahr gibt es hier in der Chronik und hier in Zahlen. 

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25. Februar 2021: Bund lenkt bei Zürcher Kulturhilfen nun doch ein

Das Bundesamt für Kultur kommt in einem Rechtsgutachten zum Schluss, dass eine Pauschalentschädigung für Kulturschaffende nach Vorstellung der Zürcher Regierung mit dem Covid-19-Gesetz vereinbar sei. Das berichtet «Schweiz aktuell». Damit vollzieht der Bund eine Kehrtwende: Er hatte sich bisher entschieden gegen die Zürcher Pauschalentschädigung gestellt. Gemäss dieser sollen Kulturschaffende ihre Ertragsausfälle aufgrund der Pandemie nicht mehr einzeln ausweisen müssen, sondern eine Art Grundeinkommen erhalten.

Die Kehrtwende entspricht einem Sieg für die Zürcher Regierungsrätin Jacqueline Fehr, welche die Pauschalentschädigung für Zürcher Kulturschaffende aufgegleist hatte. Wann die betroffenen Kulturschaffenden die Gelder erhalten, ist allerdings offen. Der Bundesrat muss nun eine Anpassung der Covid-Verordnung vornehmen. Gegenüber «Schweiz aktuell» zeigt sich Fehr allerdings optimistisch, dass der Bundesrat aufgrund des Rechtsgutachtens auf den Zürcher Kurs einschwenken werde.

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25. Februar 2021: Zwei Dutzend Rekurse gegen Maskenpflicht an Zürcher Primarschulen

Im Kanton Zürich gilt seit Januar eine Maskenpflicht ab der 4. Primarschulklasse. Dagegen sind mittlerweile zwei Dutzend Rekurse beim Zürcher Regierungsrat eingereicht worden, schreibt die «NZZ». Die meisten davon stammen von Eltern betroffener Kinder. Die Rekurse sind nun bei der Staatskanzlei hängig. Mitte Februar hatten Bürgerliche Zürcher Politikerinnen beim Regierungsrat bereits eine Petition gegen die Maskenpflicht für Kinder unter zwölf Jahren eingereicht – mit 6000 Unterschriften.

Einige Eltern melden ihre Kinder gar aus der Schule ab, um die Maskenpflicht zu umgeben – allein im Februar griffen im Kanton Zürich 90 Eltern zu diesem Mittel. Sie unterrichten ihre Kinder fortan zu Hause. Der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband steht dennoch hinter der Vorschrift. Diese sei das kleinere Übel als allfällige Schulschliessungen.

Der Kanton Zürich geht mit seiner Maskentragpflicht ab der 4. Primarschulklasse weiter als vom Bund vorgeschrieben: Gemäss nationaler Regelung sind Masken erst ab der Oberstufe vorgeschrieben. Auch im öffentlichen Verkehr gilt die Maskenpflicht erst ab zwölf Jahren. Die Vorschriften zum Maskentragen ab der 4. Klasse ist im Kanton Zürich vorerst auf Ende Februar befristet – die Regierung will noch diese Woche bekannt geben, ob sie verlängert wird.

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25. Februar 2021: Gemischte Reaktionen auf Bundesratsentscheid vom Mittwoch

Die Reaktionen auf den finalen Lockerungsplan des Bundesrats fallen gemischt aus: Während Bürgerliche, Wirtschaftsverbände und betroffene Branchen (darunter Gastrosuisse und der Fitnesszenterverband) dem vorsichtigen Plan das Prädikat «ungenügend» erteilen, kommt die Strategie bei linken und Mitte-Politikern gut an. Der Bundesrat hatte am Mittwoch final entschieden, dass am 1. März erst Museen, Aussenbereiche von Sport- und Freizeitanlagen (darunter Zoos und Tennisplätze) sowie Einkaufsläden wiedereröffnet werden. Restaurant-Terrassen und Indoor-Sportanlagen (etwa Fitnessstudios) bleiben hingegen weiterhin geschlossen.

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24. Februar 2021: Der Bund hält an seinem Plan fest - Restaurants bleiben vorerst geschlossen

Der Bundesrat hat definitive Lockerungsschritte der Corona-Massnahmen beschlossen. Als Erstes werden Aktivitäten mit geringem Übertragungsrisiko ermöglicht. Viele Massnahmen bleiben jedoch weitere drei Wochen in Kraft - so bleiben beispielsweise Restaurants weiterhin geschlossen. Der Bund will jedoch früher als geplant über weitere Lockerungsschritte diskutieren. So könnte es sein, dass Restaurants schon gegen Ende März, anstatt erst im April wieder öffnen dürfen. 

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24. Februar 2021: 171 neue Corona-Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich vermeldet für die letzten 24 Stunden 171 neue Corona-Fälle. 122 Personen mussten hospitalisiert werden. Weitere Todesfälle gab es laut der Zürcher Gesundheitsdirektion in den letzten 24 Stunden keine.

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24. Februar 2021: Das BAG meldet 1343 neue Corona-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1343 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 43 Spitaleinweisungen.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 4,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 162,1 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,92.

Von den mutierten Varianten des Coronavirus sind in der Schweiz bisher 8756 Fälle entdeckt worden. 3257 betrafen die britische Variante (B.1.1.7), 135 die südafrikanische (B.1.351) sowie sieben die brasilianische (P.1). 5357 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

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24. Februar 2021: 42 Neuinfektionen im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet auf seiner Webseite 42 neue Coronavirus-Fälle innert 24 Stunden. Vor einer Woche meldete der Kanton noch 49 Neuinfektionen. Eine weitere Person ist an den Folgen des Coronavirus gestorben. Seit Beginn der Pandemie gab es im Kanton Thurgau fast 15'000 Infizierte und 353 Todesfälle.

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24. Februar 2021: St.Gallen meldet 73 neue Corona-Infektionen

Im Kanton St.Gallen wurden in den letzten 24 Stunden 73 weitere Corona-Infektionen erfasst. Das schreibt der Kanton auf seiner Webseite. Zum Vergleich: Vor einer Woche waren es mit 70 Fällen fast gleich viele. Verstorben ist in den letzten 24 Stunden niemand an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Seit Beginn der Pandemie sind im Kanton 675 Personen an den Folgen des Virus gestorben.

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24. Februar 2021: Kanton Schaffhausen meldet 11 Corona-Neuinfektionen

Auf seiner Webseite meldet der Kanton Schaffhausen am Mittwoch elf weitere Corona-Neuinfektionen. Eine Person musste zu dem hospitalisiert werden. Verstorben ist in den letzten 24 Stunden niemand an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. 

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24. Februar 2021: Ärzte kritisieren Impf-Strategie für Hausarztpraxen

Der Berufsverband der Hausärzte kritisiert die vereinbarte Abgeltung für die Corona-Impfungen in Hausarztpraxen. Die Kosten der Hausärzte würden mit dem Preis für die Impfung nicht gedeckt, so die Kritik.

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24. Februar 2021: Corona-Ausbruch im Alterszentrum Sonne in Räterschen bei Winterthur

Im Alterszentrum Sonne in Räterschen bei Winterthur ist das Coronavirus ausgebrochen. 13 Bewohnende und fünf Angestellte haben sich mit dem Coronavirus infiziert, berichtet «blick.ch». Und dies, obwohl die Bewohnenden bereits ein erstes Mal mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech gegen das Virus geimpft wurden. Einige der betroffenen Personen weisen Symptome wie Husten oder Müdigkeit auf. Aufgrund der Infektionen musste das Alterszentrum die bereits geplante zweite Impfung nun verschieben.

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24. Februar 2021: Büdner Massentests zeigen Wirkung

Die Massentests im Kanton Graubünden zeigen Wirkung. Seit Beginn der Massentests Anfang Monat wurden insgesamt 28'000 Personen getestet. Von denen waren 27 waren positiv. Dies ergibt eine Positivitätsrate von 2,1 Prozent, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Verglichen mit anderen Kantonen ist dies eine tiefe Zahl. Dafür möchten die Bündner Behörden nun belohnt werden. Sie fordern unter anderem, dass Restaurants früher öffnen dürfen.

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24. Februar 2021: Die Bündner Skigebiete bleiben bis zum Ende der Saison offen

Die Bündner Skigebiete bleiben bis zum Ende der laufenden Wintersaison offen. Die Regierung verlängerte ihre entsprechende Bewilligung. Zum Entschluss beigetragen hätten das umfangreiche Testkonzept sowie die Beurteilung der epidemiologischen Lage, teilte die Kantonsregierung in Chur am Mittwoch mit. Die Auswertung der Daten der Pilot-Flächentests hätten gezeigt, dass mit regelmässigen Flächentests die Pandemie eingedämmt werden könne.

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23. Februar 2021: Berset erteilt Gastronomie offenbar eine Absage

Der Bundesrat entscheidet am Mittwoch final über seine Exit-Strategie aus dem aktuellen Corona-Shutdown. Letzte Woche hatte die Landesregierung ihren Vorschlag präsentiert: Demnach sollen am 1. März Läden, Museen, Zoos sowie gewisse Sportanlagen im Freien wieder aufgehen. Die Gastronomie hingegen soll gemäss dem ursprünglichen Fahrplan frühestens am 1. April von Lockerungen profitieren – und auch dann vorerst nur in den Aussenbereichen. Seither nahm der Druck auf den Bundesrat für grosszügigere Lockerungen erneut massiv zu. Die Mehrheit der Kantone fordert, dass es für die Gastronomie bereits im März erste Lockerungen gibt.

Gesundheitsminister Alain Berset bleibt beim finalen Entscheid am Mittwoch aber offenbar standhaft. Gemäss Informationen der «CH Media» Zeitungen will er trotz breiter Kritik nicht vom ursprünglichen Plan des Bundesrats abweichen. Ob er dafür auch eine Mehrheit findet oder am Ende überstimmt wird, steht allerdings auf einem anderen Blatt geschrieben. Wann der Bundesrat seine Entscheide am Mittwoch bekannt gibt, ist noch nicht klar – für gewöhnlich tritt er am Nachmittag vor die Medien.

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24. Februar 2021: Arbeitgeberverband will Kündigung von Impfverweigerer ermöglichen

Der Schweizerische Arbeitgeberverband will die Kündigung von Impfverweigerer ermöglichen. Am Dienstag wurde bekannt, dass der Bundesrat gegenüber geimpften Personen Lockerungen erlauben will. Dies stützt der Arbeitgeberverband und geht noch weiter. Wie der «Blick» berichtet, sollen Arbeitgeber Unterschiede zwischen geimpften und nicht geimpften Angestellten machen können. So sollen beispielsweise Geimpfte aus dem Homeoffice entlassen werden. Nicht-Geimpfte hingegen sollen eine Impffrist erhalten. Halten sie diese nicht ein, soll die Kündigung erfolgen.

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24. Februar 2021: Bundesratsentscheid: Dürfen Restaurants doch schon früher öffnen?

Am Mittwoch entscheidet der Bundesrat definitiv über den ersten Lockerungsschritt der Corona-Massnahmen. Vor einer Woche hat die Landesregierung ihren Plan vorgestellt. Stark diskutiert wurde, ob die Restaurants ihre Aussenbereiche nun doch schon ab dem 1. März öffnen dürfen.

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23. Februar 2021: Armee verscherbelt übriggebliebenes Schutzmaterial zu Spottpreisen

Die Armee verkauft überflüssiges Schutzmaterial zu «sehr stark reduzierten Preisen» an Kantone, Gemeinden und an Pflegeeinrichtungen. So soll vermieden werden, dass das Material vernichtet werden muss. Die Armeeapotheke hat während des vergangenen Jahres zahlreiche medizinische Güter beschafft. Der Verbrauch im Gesundheitswesen sei nun aber geringer als ursprünglich angenommen, teilte die Armee am Dienstag mit. Sie habe deshalb am Montag den Kantonen und Gemeinden in einem Brief Masken und Desinfektionsmittel angeboten, die per Ende 2022 ablaufen. Die Masken sollen einen Rappen pro Stück kosten, das Desinfektionsmittel soll kostenlos bezogen werden können. Zudem sollen Masken an schweizerische Hilfsorganisationen auf Anfrage kostenlos abgegeben werden. Das Material darf nicht weiterverkauft werden.

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23. Februar 2021: Kanton Zürich meldet 195 Neuinfektionen

Der Kanton Zürich meldet am Dienstag 195 Neuansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen 24 Stunden. Ausserdem sind vier weitere Todesfälle hinzugekommen, heisst es auf der Webseite des Kantons. Die Fallzahlen bleiben damit im Vergleich zur Vorwoche stabil: Damals hatte der Kanton 194 neue Fälle und sechs Tote gemeldet.

Den R-Wert gibt der Kanton derzeit mit 0,88 an. 130 Covid-Patienten werden aktuell in den Zürcher Spitälern behandelt. Davon liegen 29 auf Intensivstationen. Seit Ausbruch der Pandemie sind im Kanton Zürich 1'269 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben.

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23. Februar 2021: Kindergarten und Primarschule in Hemmental SH durchgetestet

An der Primarschule und am Kindergarten in der Schaffhauser Gemeinde Hemmental sind innert einer Woche zwei Corona-Fälle aufgetreten. Ob es sich um mutierte Virusvarianten handelt, will der Kanton nicht bekannt geben. Die Schule und der Kindergarten sind nach Auftreten der Fälle jedenfalls durchgetestet worden, wie das kantonale Gesundheitsamt in einer Mitteilung bekannt gibt. Am Dienstag haben sich 50 Kinder, Lehrpersonen und Angehörige testen lassen. Die Resultate stehen noch aus. Die Tests waren kostenlos und freiwillig.

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23. Februar 2021: Kanton Zürich muss Kredit für Härtefallhilfen aufstocken

Beim Kanton Zürich sind in der zweiten Zuteilrunde für Härtefallhilfen 5'554 Gesuche eingereicht worden. Die Betriebe beantragen gesamthaft 1,3 Milliarden Franken. Das übersteigt die zur Verfügung stehenden Gelder bei weitem. Abhängig davon, ob die Betriebe à-fonds-perdu-Beiträge oder rückzahlbare Darlehen beantragen, liegen im Topf aktuell noch 252 respektive 315 Millionen Franken. Die Zürcher Finanzdirektion wird dem Regierungsrat daher beantragen, den Kredit für die Härtefallhilfen weiter aufzustocken. Um wie viel, ist aktuell nicht bekannt. Die Aufstockung muss danach auch noch den Kantonsrat passieren.

In der ersten Zuteilrunde für die Zürcher Härtefallgelder gingen beim Kanton gut 800 Gesuche ein, wovon knapp 500 bewilligt wurden. In der ersten Runde waren die Kriterien noch strenger. In der zweiten Runde mussten die Betriebe nun belegen, dass ihnen aufgrund der Corona-Krise mindestens 40 Prozent des Umsatzes entgangen sind und dass sie von einer mindestens 40-tägigen behördlichen Schliessung betroffen waren. Unter den Gesuchstellern sind daher viele Detailhändler und Gastronomen.

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23. Februar 2021: Zürcher Stadtspital Waid und Triemli behandelte 925 Covid-Patienten

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat das Zürcher Stadtspital Waid und Triemli 925 Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt. Das entspricht einem Viertel aller mit dem Coronavirus hospitalisierten Menschen im Kanton Zürich.

Ende Februar 2020 nahm das Spital den ersten Patienten mit Covid-19 auf, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Mit speziellen Isolationsabteilungen und Extra-Betten auf den Intensivstationen wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen, um die Infizierten zu versorgen. Insgesamt waren rund zwei Drittel der betreuten Covid-19-Patientinnen und -Patienten über 65 Jahre alt.

15 Prozent der Patientinnen und Patienten wurden auf der Intensivstation behandelt, 9 Prozent mussten beatmet werden. 100 Menschen sind gestorben. Auch hier zeigte sich das Alter als Risiko: 92 Prozent der Verstorbenen waren über 65 Jahre alt, wie es in der Mitteilung heisst.

Von den über 3'300 mit Covid hospitalisierten Personen im Kanton hat das Stadtspital nach dem Universitätsspital den zweitgrössten Anteil betreut.

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23. Februar 2021: Ständerätliche Gesundheitskommission will Massentests ausweiten

Der Bundesrat soll prüfen, ob der Bund bis Ende Juni 2021 die Kosten für einen regelmässigen Corona-Test in der Bevölkerung übernehmen kann. Konkret soll sich jede und jeder alle zwei Wochen gratis testen lassen, der Vorschlag der Gesundheitskommission des Ständerates.

An der Sitzung sprach sich die Kommission zudem für die Annahme mehrerer Motionen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aus. In diesen geht es etwa darum, Lehren aus der Pandemie für das Schweizer Gesundheitssystem zu ziehen, die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu beschleunigen oder die Leistungserbringer und die Gesundheitsfachpersonen zu verpflichten, sich einer Gesellschaft über das elektronische Patientendossier anzuschliessen.

An der Sitzung der Kommission nahmen auch Gesundheitsminister Alain Berset und Fachleute des Bundesamts für Gesundheit teil. Die Kommissionsmitglieder sprachen ihnen das Vertrauen in ihre Arbeit aus.

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23. Februar 2021: Corona-Krise prägt Verkehrsstatistik des Kantons Appenzell Ausserrhoden

Der Strassenverkehr im Kanton Ausserrhoden ist im vergangenen Jahr um sechs Prozent zurückgegangen. Grund dafür ist die Corona-Krise, meldet der Kanton. Vor allem während der ersten Corona-Welle im Frühling ist die Mobilität der Menschen stark zurückgegangen: Schweizweit sank die durchschnittlich an einem Tag zurückgelegte Distanz von 22 auf fünf Kilometer. Zwischenzeitlich erreichte dieser Wert im Sommer wieder 20 Kilometer, mit der neuerlichen Verschärfung der Corona-Massnahmen im Spätherbst sank der Wert wieder auf 15 Kilometer. 

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist der Verkehr insgesamt weniger zurückgegangen als in der Agglomeration des Mittellandes. Das ist einerseits auf die Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur des Kantons zurückzuführen. Andererseits sind während der Corona-Krise sehr viele Tagestouristen durch den Kanton gefahren, zum Beispiel auf dem Weg in den Alpstein.

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23. Februar 2021: BAG meldet 1'131 neue Coronavirus-Fälle und 134'325 neue Impfungen

Das Bundesamt für Gesundheit meldet seit Montag 1'131 neue Coronavirus-Fälle. Das sind knapp mehr als vor genau einer Woche, als das BAG noch 1'075 Neuinfektionen meldete. Allerdings waren die Zahlen vom letzten Dienstag rekordtief. Der 7-Tages-Wert der Neuinfektionen verbleibt den zweiten Tag in Folge knapp unter 1'000. Er war am Montag zum ersten Mal seit Monaten unter diese Grenze gefallen.

Neben den Neuansteckungen gab das BAG 14 weitere Corona-Tote bekannt. Die Positivitätsrate bewegt sich aktuell bei 4,9 Prozent.

Neben den aktuellen Fallzahlen hat das BAG auch die Impfstatistik der vergangenen Woche veröffentlicht: Demnach sind sieben Tagen (Stand Sonntagabend) 134'325 Impfdosen verabreicht worden. Damit wurden jeden Tag im Schnitt knapp 20'000 Impfungen durchgeführt. Die Impfkadenz hat im Vergleich zur Vorwoche also um 5 Prozent zugelegt.

Gesamthaft sind in der Schweiz bis anhin 675'556 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. 173'407 sind bisher vollständig – also doppelt – geimpft. Das entspricht zwei Prozent der Bevölkerung. Bei 328'742 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 190'869 Impfdosen. Zudem sind noch 17'600 Impfdosen beim Bund gelagert.

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23. Februar 2021: Rechtsstreit um Corona-Hilfen für Schiesssportzentrum Teufen AR

Das Schiesssportzentrum in Teufen AR soll in der Corona-Krise nun doch finanzielle Hilfe seitens des Bundes erhalten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Das Bundesamt für Sport (Baspo) wollte dem Schiesssportzentrum eigentlich keinen à-fonds-perdu-Beitrag gewähren, weil das Schiesssportzentrum in seinen Augen primär wirtschaftliche Ziele verfolgt – dafür seien die Beiträge nicht gedacht. Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde des Schiesssportzentrums nun gutgeheissen und weist den Entscheid zur Neubeurteilung zurück ans Baspo. Demnach verfolge das Schiesssportzentrum durchaus auch ideelle Zwecke, etwa die Nachwuchsförderung.

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23. Februar 2021: Thurgau meldet 38 Neuinfektionen

Der Kanton Thurgau meldet für die vergangenen 24 Stunden 38 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind mehr als vor einer Woche, als der Kanton noch 24 Neuansteckungen meldete. Schwankungen zwischen einzelnen Tagen dürfen allerdings nicht überbewertet werden – insbesondere dann, wenn sich die Fallzahlen auf einem derart tiefen Niveau bewegen wie aktuell im Kanton Thurgau. Todesfälle sind innerhalb der letzten 24 Stunden keine zusätzlichen hinzugekommen.

Aktuell befinden sich 280 Thurgauerinnen und Thurgauer wegen einer Corona-Infektion in Isolation. 24 Covid-Patienten werden derzeit in Thurgauer Spitälern behandelt. Diese Zahl ist rückläufig. Seit Ausbruch der Pandemie hat das Coronavirus im Kanton Thurgau 352 Todesopfer gefordert. Die Impfkampagne im Kanton schreitet voran: Innert 24 Stunden wurden gut 500 Dosen verimpft. Damit sind im Kanton Thurgau bisher 22'134 Impfdosen verteilt worden. 17'999 Leute haben erst eine Dosis erhalten, 4'135 bereits beide Dosen.

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23. Februar 2021: Seco und HotellerieSuisse starten Coaching-Programm

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und der Branchenverband HotellerieSuisse lancieren ein Coaching-Programm für die Beherbergungsbranche. Das Coaching richtet sich an kleine und mittlere Betriebe, die von der Corona-Krise besonders stark betroffen sind. Sie sollen für die Zukunft gestärkt werden, teilt das Seco mit. Betriebe, die am Programm teilnehmen, erhalten ein Coaching von bis zu fünf Tagen. Die Hotellerie ist von der Krise besonders betroffen: 2020 sind die Logiernächte in der Schweiz um 40 Prozent eingebrochen. Das beförderte die Schweizer Hoteliers schlagartig auf den Stand der 1950er-Jahre zurück. Allein in Zürich haben bisher zehn Hotels ihre Tore für immer geschlossen, diverse weitere sind vorübergehend dicht.

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23. Februar 2021: Zürcher Spitäler sagen Danke

Der Verband der Zürcher Krankenhäuser VZK bedankt sich in einer Mitteilung bei der Bevölkerung dafür, dass sie sich an die Corona-Massnahmen gehalten hat. Aktuell sind noch 20 Prozent der Patienten auf den Intensivpflegestationen Corona-Patienten. Zwischen November und Januar waren die Zürcher Intensivbetten noch zu 50 Prozent mit Covid-Patienten belegt. Aber auch wenn die Zahl der Covid-Patienten in den Zürcher Spitälern zurückgeht, sind die Intensivpflegestationen weiterhin zu 100 Prozent ausgelastet, warnt der VZK. Dies, weil aktuell viele verschobene Operationen nachgeholt werden müssen. Der VZK mahnt daher, dass die Zahl der Covid-Patienten in Spitalpflege nun keinesfalls erneut ansteigen dürfe.

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23. Februar 2021: Bargeld gerät ins Hintertreffen

Erstmals ist Bargeld in der Schweiz nicht mehr das beliebteste Zahlungsmittel. Das zeigt eine Umfrage des Vergleichsdienstes Moneyland. An der Spitze stehen nun Debitkarten, gefolgt von Kreditkarten. Ebenfalls einen grossen Aufschwung erlebt die Handy-Bezahlapp Twint. Dies insbesondere bei den Jüngeren. Die Beliebtheit von Twint hat sich während der Corona-Krise beinahe verdoppelt. Eine derartige Veränderung erlebte keines der anderen Zahlungsmittel. Fast jede und jeder Zweite nutzt Twint mittlerweile für das Bezahlen im Laden. Überwältigende 98 Prozent geben allerdings weiterhin an, dass sie im Laden regelmässig mit Bargeld bezahlen.

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23. Februar 2021: Schaffhausen meldet vier Corona-Fälle

Der Kanton Schaffhausen meldet am Dienstagmorgen vier neue bestätigte Corona-Fälle. Zwei der Fälle gehen auf eine mutierte Virusvariante zurück. Todesfälle sind keine dazugekommen. Auch Einweisungen in Spitäler gab es seit Montag keine. Schaffhausen gehört punkto Neuinfektionen derzeit schweizweit zu den Musterschülern: In kaum einem anderen Kanton sind die Neuinfektionen pro Kopf so tief wie in Schaffhausen. Es gelten denn auch strengere Regeln als in anderen Kantonen: So besteht in Schaffhausen weiterhin eine Zwei-Haushalte-Regeln. Schweizweit handelt es sich dabei nur um eine Empfehlung. Auch in Schaffhausen könnte die Zwei-Haushalte-Regel allerdings bald aufgehoben werden. Auch der Kanton Thurgau hatte jüngst angekündigt, die Regel per Anfang März zu kippen.

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23. Februar 2021: Corona-Fälle in St.Gallen gehen weiter zurück

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 60 neue bestätigte Corona-Ansteckungen. Vor einer Woche waren es noch 73, noch eine Woche davor 92. Seit Montagmorgen ist eine Person im Kanton St.Gallen an den Folgen einer Infektion gestorben. Die St.Galler Spitäler behandeln aktuell 40 Corona-Patienten, zehn davon auf den Intensivstationen. Der 7-Tages-Schnitt der Neuinfektionen in St.Gallen liegt aktuell bei 47. Auf dem Höhepunkt der zweiten Welle im November lag er noch bei über 400.

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23. Februar 2021: Gymi-Prüfung erlebt wegen Corona-Krise einen Boom

Die Gymnasien in der Schweiz erleben zurzeit einen regelrechten Boom bei der Anmeldung für die Aufnahmeprüfung. Das erklären etwa die Kantone Schaffhausen oder St.Gallen gegenüber «20 Minuten». Zürich veröffentlicht zwar noch keine Zahlen, doch laut der Zeitung bestätigen informierte Personen den Trend. Offenbar entscheiden sich viele Schüler für die Gymiprüfung, nachdem sie während der Corona-Krise bei der Suche nach einer Lehrstelle keinen Erfolg hatten. Problematisch für die Jugendlichen ist ausserdem, dass Schnupperlehren vielerorts nicht möglich sind. Die Berufswahl fällt daher schwieriger.

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23. Februar 2021: Positives Fazit von Schweiz Tourismus

Trotz harscher Kritik aus dem Ausland hat sich der Sonderweg der Schweiz im Wintertourismus bewährt. Die Schutzkonzepte hätten funktioniert, sagte Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus, in einem Interview mit den Zeitungen von «CH-Media».

Trotz offener Skigebiete seien keine grossen Ausbrüche des Coronavirus festgestellt worden. Es habe keine Hotspots gegeben. Und auch Befürchtungen, die Schweiz könnte wegen der Kritik des Auslandes einen Rufschaden erleiden, hätten sich nicht bewahrheitet. Seit Beginn der Wintersaison haben unter anderem Corona-Ausbrüche in Wengen BE und St.Moritz GR für Schlagzeilen gesorgt.

Wo es Ansteckungen gegeben habe, wie in einzelnen Hotels, sei sehr gut und schnell reagiert worden, betonte Nydegger. Die Fallzahlen bei den Neuinfektionen seien schweizweit in den letzten Wochen zurückgegangen. Das man in der Schweiz sicher Winterferien machen könne, gebe der Bevölkerung Mut und Zuversicht. Schweizweit sorgt im Zusammenhang mit den Skigebieten aber die Öffnung der Restaurant-Terrassen für Furore: Verschiedene Kantone, darunter Graubünden und Nidwalden, setzen sich über die nationalen Vorgaben hinweg und erlauben den Skitouristen, sich auf den Terrassen zu verpflegen. Der Bundesrat argumentiert, dass es sich dabei nicht mehr um Take-Away-Betriebe handle. Die Kantone auf der anderen Seite verweisen auf die Schutzkonzepte der Betriebe.

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23. Februar 2021: Bundesrat will Vorteile für Geimpfte

Der Bundesrat hat offenbar erste Beschlüsse gefasst, die eine Bevorzugung von geimpften Personen ermöglichen sollen. Beispielsweise sollen sie unkompliziert in Clubs oder ins Theater gehen können, während andere Personen einen negativen Test vorweisen müssen. Allerdings ist zum Beispiel im öffentlichen Verkehr weiterhin eine allgemeine Maskenpflicht vorgesehen - ohne Ausnahme für Geimpfte.

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23. Februar 2021: Trotz Menschenmassen bleiben Zürcher Parks offen

Das Frühlingswetter hat am Wochenende viele Zürcherinnen und Zürcher ins Freie gelockt. Entsprechend viele Menschen waren zum Beispiel am Seeufer unterwegs. Die Polizei hat mit Durchsagen auf die gültigen Corona-Regeln aufmerksam gemacht. Anders als im Frühling ist eine Sperrung der Anlagen im Moment allerdings nicht geplant, erklären die städtischen Behörden gegenüber der «NZZ».

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23. Februar 2021: Swiss wendet sich an Bundesrat

Die Fluggesellschaft Swiss wendet sich mit einer Lagebeurteilung an den Bundesrat. In einem Brief erörtert die Swiss, dass ihr bereits im Sommer das Geld ausgehen könnte. Dies berichteten am Dienstag die Tamedia-Zeitungen mit Verweis auf mehrere unabhängige Quellen aus dem Bundeshaus und mit Zugang zur Swiss-Geschäftsleitung. «Wir bestätigen ein Schreiben an den Bundesrat, in welchem es um eine Lagebeurteilung und keinen Notruf ging», sagte eine Swiss-Sprecherin am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AWP dazu. Weitere Angaben zum Inhalt mache die Fluggesellschaft nicht.

Die Swiss hat im Jahr 2020 einen Rettungskredit in der Höhe von 1,5 Milliarden Franken erhalten. Aktuell stellen die gültigen Einreise-Bestimmungen die Swiss vor Probleme, erklärt sie in dem Brief an mehrere Bundesräte. Seit alle Personen, die mittels Flugzeug in die Schweiz einreisen, einen negativen Corona-Test vorweisen müssen, sei die Anzahl durchgeführter Flüge nochmals gesunken.

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23. Februar 2021: Antisemitische Verschwörungstheorien erleben in Corona-Krise Aufschwung

Der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) und die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) berichten in ihrem Antisemitismusbericht 2020 von 47 antisemitischen Vorfällen. Dazu zählen etwa Beschimpfungen oder Sachbeschädigungen. Dazu kommen 485 Fälle im Internet. Das sind ähnlich viele wie im Vorjahr. Allerdings war das Coronavirus ein regelrechter Antisemitismus-Auslöser. Die antisemitischen Verschwörungstheorien nahmen weiter zu und hatten in knapp der Hälfte der Fälle einen Zusammenhang mit der Pandemie.

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22. Februar 2021: Haushalte mit tiefem Einkommen besonders betroffen

Eine Studie der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich zeigt, dass Haushalte mit tiefem Einkommen von der Corona-Krise besonders stark betroffen sind. Bei einem Haushaltseinkommen von weniger als 4'000 Franken ist das Einkommen in der Krise im Schnitt um 20 Prozent zurückgegangen, berichtet die «SRF Tagesschau». Bei Haushalten mit einem Einkommen über 16'000 Franken hingegen beträgt der Rückgang nur 8 Prozent. Besonders prekär ist die Situation für Selbständigerwerbende mit einem Haushaltseinkommen unter 4'000 Franken: Sie mussten Einkommenseinbussen von 35 Prozent hinnehmen. Parallel dazu zeigen die KOF-Forscher auch auf, dass Haushalte mit höheren Einkommen in der Krise zum Teil sogar zusätzliche Ersparnisse aufbauen konnten. Weniger vermögende Leute hingegen mussten ihr Erspartes teils anzapfen, um die Einkommenseinbussen zu kompensieren. Das hängt damit zusammen, dass bei tieferen Einkommen ein grosser Teil des Einkommens für Fixkosten draufgeht, während vermögende Haushalte mehr für Reisen und oder Restaurantbesuche ausgeben – Ausgaben, die aufgrund der Coronakrise wegfielen.

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22. Februar 2021: Kanton Zürich meldet 343 Neuinfektionen übers Wochenende

Der Kanton Zürich meldet für die letzten 24 Stunden 81 neue Corona-Fälle. Übers ganze Wochenende wurden 343 Fälle gemeldet, zeigen die Daten auf der Webseite des Kantons. Fünf Personen sind in den letzten 72 Stunden an den Folgen von Covid-19 verstorben.

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22. Februar 2021: Bar- und Clubkommission fordert langsamen Lockerungsprozess

Die Bars und Clubs in der Schweiz sind im Hinblick auf die Lockerung der Corona-Massnahmen überraschend zurückhaltend. Die Gastronomie soll frühestens im April wiedereröffnet werden, fordert die Bar- und Clubkommission (BCK) am Montag in einer Mitteilung. Mit rund 1'000 Neuansteckungen pro Tag in der Schweiz sei die Zeit schlicht nicht reif für grossflächige Lockerungen. Eine spätere aber dafür sichere Wiedereröffnung der Gastronomie sei die beste Lösung, sagt Alexander Bücheli von der BCK auf Anfrage von RADIO TOP. Andernfalls riskieren man einen erneuten Anstieg der Fallzahlen. Dies würde dazu füren, dass die Clubs letztlich noch Monate auf ihre Wiedereröffnung warten müssten. Ausserdem bringe es den Betrieben kaum etwas, wenn sie nur die Terrassen öffnen dürften, nicht aber die Innenbereiche, so die BCK. Eine Wiedereröffnung mit derartigen Auflagen sei ein Konkurs auf Raten.

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22. Februar 2021: Kanton Zürich will Restaurants erst im April öffnen

Der Kanton Zürich gehört im Bezug auf die Öffnung der Restaurant offenbar zu den Bremsern. Anscheinend unterstützt er den langsamen Weg des Bundesrats und will die Gastronomie frühestens ab dem 1. April wieder öffnen. Andere Kantone fordern eine schnellere Öffnung bereits im März.

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22. Februar 2021: BAG meldet 2'449 Neuansteckungen übers Wochenende

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG am Montag innerhalb von 72 Stunden 2'449 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 26 neue Todesfälle und 84 Spitaleinweisungen.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag für die PCR-Tests bei 4,8 Prozent, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weiter mitteilte. Bei den Schnelltests waren es 4,3 Prozent.

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22. Februar 2021: Jeder vierte Waadtländer weist Antikörper gegen das Coronavirus auf

Im Kanton Waadt haben sich 25 Prozent der über 15-Jährigen mit dem Coronavirus infiziert. Die Fehlermarge liegt bei plus/minus drei Prozent. Dies geht aus der dritten Phase der Seroprävalenzstudie des Universitätszentrums für Allgemeinmedizin und öffentliche Gesundheit in Lausanne (Unisanté) hervor.

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22. Februar 2021: 98 neue Fälle im Kanton Thurgau über das Wochenende

Im Kanton Thurgau sind über das Wochenende 98 Leute positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind leicht mehr als noch vor einer Woche. Weitere Corona-Tote meldet der Kanton keine. Damit bleibt die Zahl der Corona-Toten im Kanton Thurgau bei 346 Personen.

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22. Februar 2021: 89 neue Fälle in St.Gallen über das Wochenende

Die Zahl der Corona-Infektionen im Kanton St.Gallen ist weiterhin rückläufig. Über das Wochenende wurden 89 neue Fälle gemeldet, wie aus den neuesten Zahlen des Kantons hervorgeht. Zum Vergleich: Letzte Woche waren es noch knapp 100 Fälle. Innerhalb der letzten 72 Stunden ist zudem eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben.

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22. Februar 2021: Kanton Schaffhausen meldet 13 Neuansteckungen übers Wochenende

Der Kanton Schaffhausen meldet auf seiner Webseite 13 Corona-Neuansteckungen übers Wochenende. In den letzten 72 Stunden ist keine weitere Person an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Damit bleibt die Anzahl Todesopfer in Schaffhausen bei 66 Personen.

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22. Februar 2021: Massentests sind bei Grossfirmen selten

Mit Homeoffice und Schutzmassnahmen sollen Ansteckungen mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz verhindert werden. Einige Unternehmen gehen aber noch einen Schritt weiter: Sie setzen zusätzlich auf Tests für ihre Mitarbeitenden. Doch der Nutzen solcher grossflächiger Tests ist unter Firmen umstritten.

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22. Februar 2021: Bund will die Passagierzahlen im ÖV nicht beschränken

Eine Reservationspflicht im öffentlichen Verkehr ist in der Schweiz weiterhin kein Thema. Dies stellt der Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr, Ueli Stückelberger, in der Sendung «HeuteMorgen» von Radio SRF klar. Daran ändert auch die Situation nichts, dass am vergangenen Wochenende die Busse und Züge in die Ski-Gebiete teils wieder überfüllt waren. Auch wenn dies etwas paradox aussehen mag, könne die Kapazität in Zügen und Bussen nicht einfach beschränkt werden, erklärt Ueli Stückelberger vom Verband öffentlicher Verkehr. Denn es bestehe eine Transportpflicht. 

Um die Situation etwas zu entschärfen, würden SBB, PostAuto und Co. Zusatzzüge oder Zusatzbusse einsetzen, ergänzt Stückelberger. Zudem werden diese laufend gereinigt und gewaschen.

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22. Februar 2021: Appenzell Innerrhoden beginnt mit Massentests

Der Kanton Appenzell Innerrhoden startet am Montag mit Corona-Massentests in eine Pilotphase. In dieser testet der Kanton am Gymnasium St.Antonius, regelmässig alle Schüler und Lehrer. Je nach dem, wie die Massentests ausfallen, könnten diese auch auf anderen Schulen im Kanton ausgeweitet werden, sagt der stellvertretende Innerrhoder Kantonsarzt Markus Köppel gegenüber RADIO TOP. Für das Pilotprojekt wollen sie sich vorerst aber auf das Gymnasium konzentrieren.

Weiter will der Kanton Appenzell Innerrhoden auch Mitarbeitende von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie der Spitex regelmässig testen. Für sie sind wöchentliche Speicheltests vorgesehen. Die Tests sollen so lange durchgeführt werden, bis eine Mehrheit der Heimbewohner zweimal geimpft ist.

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22. Februar 2021: Höchste Sterberate der Schweiz: Zweite Corona-Welle trifft 70- bis 79-Jährige im Kanton St.Gallen besonders hart 

Im Kanton St.Gallen sind während der zweiten Corona-Welle so viele Leute unter 80 gestorben, wie in keinem anderen Kanton. Dies zeigt ein Auswertung der Todesfallzahlen, berichtet das «St.Galler Tagblatt». Demnach waren nicht nur Bewohner von St.Galler Pflegeheimen überdurchschnittlich betroffen, sondern auch Jüngere. So verstarb bei den 70- bis 79-Jährigen fast jeder zweite Patient, der wegen Corona ins Spital musste.

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21. Februar 2021: Graubünden nennt die vom Bundesrat geplanten Massnahmen «willkürlich»

Aus Sicht der Bündner Regierung ist die Strategie zur Lockerung der Corona-Massnahmen des Bundesrats zu wenig dynamisch und zu einseitig auf die begrenzenden Massnahmen fokussiert. Zudem gehe sie zu wenig weit: Die Bündner Regierung will, dass Gastronomie-Betriebe ihre Gäste ab März wieder auf den Terrassen bewirten können.

Die Regierung stelle mit Befremden fest, dass der Einbezug von Massnahmen wie präventives Testen in der Strategie des Bundes nicht vorgesehen sei, schreibt sie in einer Stellungnahme vom Sonntag. Aktives und präventives Testen seien neben den restriktiven Massnahmen aber eine gute Alternative, die bei Lockerungen zu honorieren seien.

Die vorgeschlagenen Öffnungsschritte erachtet die Regierung als willkürlich. Entsprechend könne nicht von einer umfassenden Strategie gesprochen werden. Die Regierung fordert eine Nachbesserung. Sollte der Bundesrat die Öffnung von Restaurant-Terrassen nicht zulassen wollen, solle er wenigstens Sitzgelegenheiten im Umfeld von Take-Away-Angeboten schweizweit erlauben.

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21. Februar 2021: Tessiner Regierung will Restaurants bald komplett öffnen

Der Tessiner Staatsrat erachtet die geplanten Schritte zur Lockerung der Corona-Massnahmen sowohl zeitlich als auch inhaltlich als zu zurückhaltend. Die Restaurants und Bars sollen spätestens am 22. März geöffnet werden.

Zumindest tagsüber und entsprechend den bekannten Schutzplänen, wie die Kantonsregierung am Sonntag in einer Mitteilung schreibt. Der Staatsrat fordert dies auch hinsichtlich der bevorstehenden Feiertage. Er spricht sich dagegen aus, nur die Aussenterrassen zu öffnen sei. Das sei zu restriktiv, schwer zu unterstützen und diskriminierend gegenüber Lokalen ohne Aussenflächen.

Der Regierungsrat will grundsätzlich, dass die zweite Stufe - vorgesehen ab dem 1. April - auf den 22. März vorgezogen wird.

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21. Februar 2021: Ausserrhoder Polizei muss wegen Fasnächtlern ausrücken

Im Kanton Appenzell Ausserrhoden ist die Kantonspolizei am Samstag wegen mehreren verbotenen Fasnachtsumzügen ausgerückt. In Schönengrund hat die Polizei insgesamt 300 Personen angetroffen, die an einem Fasnachtsumzug mitmachen oder bei diesem zuschauen wollten. Auch in Herisau hat die Polizei eine Gruppe von 150 Personen aufgelöst. Bussen wurden keine verteilt.

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21. Februar 2021: Aargau stellt sich hinter den Plan des Bundesrats

Der Regierungsrat des Kantons Aargau zeigt sich weitgehend einverstanden mit den bundesrätlichen Vorschlägen zur Lockerung der Corona-Massnahmen. Die Öffnungsstrategie mit einem risikobasierten Ansatz sei sinnvoll.

Auch die Zeitintervalle von jeweils vier Wochen zu weiteren Öffnungsschritten seien gut nachvollziehbar, heisst es in einer Mitteilung der Aargauer Staatskanzlei vom Sonntag.

Während viele Kantone wie etwa St.Gallen oder auch Thurgau fordern, die Aussenbereich der Restaurants bereits per 1. März zu öffnen, stellt sich der Aargauer Regierungsrat auf die Seite des Bundesrats, wonach auch die Aussenbereiche noch geschlossen bleiben sollen. Die Gastro-Betriebe könnten mit nur den Aussenbereichen nicht rentabel betrieben werden.

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21. Februar 2021: Thurgau macht Druck auf Bundesrat

Wie mehrere andere Kantone auch hält der Kanton Thurgau die Lockerungsschritte des Bundesrates für zu zögerlich. Er fordert deshalb in einer Mitteilung zum Beispiel, dass Restaurants ihre Aussenbereiche schon ab dem 1. März öffnen können. Ausserdem verlängert die Regierung die kantonalen Massnahmen nicht: Die Zwei-Haushalte-Regel und das Verbot von Bordellbesuchen gelten ab März nicht mehr.

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21. Februar 2021: Vielversprechende Studie zu Impfung von Biontech/Pfizer 

Der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer könnte einer unveröffentlichten Publikation zufolge auch vor einer Infektion mit dem Erreger schützen. Bislang gab es nur Erkenntnisse, inwiefern das Mittel vor Erkrankungen schützt. Der Wirkstoff sei «hocheffektiv» bei der Verhinderung von Infektionen mit Sars-CoV-2, heisst es nun in einem Manuskript zu einer Studie der beiden Hersteller zusammen mit dem israelischen Gesundheitsministerium. Allerdings schreiben die Studienautoren auch, dass ihre Herangehensweise dazu führen könnte, dass der Effekt der Impfung auf Infektionen überschätzt wird.

Die Studienergebnisse sind schwierig zu beurteilen. Das Manuskript wurde israelischen Journalisten des Internetportals «ynet» zugespielt und ist nicht offiziell veröffentlicht, weder auf einem Preprint-Server noch in einem von Fachexperten beguachteten Fachjournal. Es liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Biontech wollte das Dokument auf Anfrage am Sonntag nicht kommentieren. Auch das Gesundheitsministerium äusserte sich nicht dazu. Das Studienmanuskript basiert auf israelischen Gesundheitsdaten von Geimpften und Ungeimpften.

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21. Februar 2021: Zürcher Stadtpolizei büsst dutzende Menschen

Die Stadtpolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag eine Party im Wald mit 50 Personen aufgelöst und dabei Bussen verteilt, weil sich die Anwesenden nicht an die Corona-Vorschriften gehalten haben. Zudem ist die Polizei auch gegen dutzende Autofahrer vorgegangen, die sich in der Stadt Zürich in mehreren Gruppen getroffen haben, heisst es in einer Mitteilung. Es sind 78 Autos kontrolliert worden und 149 Personen sind weggewiesen worden.

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21. Februar 2021: Schweizer sehnen sich am meisten nach Familie und Reisen

Jeder dritte Schweiz er freuen sich mit den zukünftigen Lockerungen der Corona-Massnahmen vor allem auf unbeschwerte Treffen mit Freunden und Familien. Das zeigt eine neue Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent Schweiz. Jeder Vierte freut sich auf das Reisen, erst dahinter kommt die Vorfreude auf wiedereröffnete Restaurants.

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21. Februar 2021: BAG verzögert Zulassung von Corona-Schnelltest

Das Bundesamt für Gesundheit BAG verzögert offenbar die Zulassung eines Corona-Schnelltests. Konrekt geht es um einen Speichel-Test aus Südkorea. Dieser bringt ein Resultat innerhalb von zehn Minuten und kann von der Bevölkerung selber angewendet werden, berichtet die «SonntagsZeitung». Zudem kostet der Test weniger als zehn Franken. Obwohl entsprechende Studien vorhanden wären und auch das benachbarte Ausland auf diesen Test setzt, steht das BAG ihm noch kritisch gegenüber.

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21. Februar 2021: Bundespräsident Parmelin für Maskenpflicht ohne Impfung

Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin spricht sich für Privilegien von Personen aus, die gegen das Coronavirus geimpft sind. Impfverweigerer sollen zum Beispiel im öffentlichen Verkehr auch in Zukunft eine Maske tragen müssen, sagt Parmelin in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». 

21. Februar 2021: Epidemiologe Marcel Salathé verlässt Taskforce

Der bekannte Epidemiologe Marcel Salathé verlässt die wissenschaftliche Covid-19-Taskforce des Bundes. Er beteiligt sich stattdessen an der Gründung einer neuen Organisation mit dem Namen «CH++», heisst es in einer Mitteilung. Diese soll die wissenschaftlichen und technologischen Kompetenzen in der Politik und der Gesellschaft stärken.

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21. Februar 2021: Mehrere Verfahren wegen Drohungen gegen Bundesräte

Die Bundesanwaltschaft hat wegen Drohungen gegen Bundesräte während der Corona-Pandemie fünf Strafverfahren eingeleitet. In mehreren Dutzend Fällen sei zudem das Bundesamt für Polizei, kurz Fedpol, aktiv gworden, berichtet die «SonntagsZeitung». Dabei gehe es um Drohungen und Beleidigungen gegenüber Bundesräten. Die Ermittlungen seien derzeit noch nicht abgeschlossen.

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21. Februar 2021: BAG will Impfstoff von AstraZeneca loswerden

Die Schweiz prüft laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag» die Weitergabe des Coronavirus-Impfstoffes von AstraZeneca. Die Zeitung beruft sich dabei auf Aussagen des Bundesamtes für Gesundheit BAG. «Die Schweiz ist in der heutigen Ausgangslage nicht auf die Dosen von AstraZeneca angewiesen», hiess es. «Noch ist unklar, was mit AstraZeneca passieren würde. Es gibt Überlegungen, den Stoff weiterzugeben», bestätigte die BAG-Vizedirektorin Nora Kronig dem Blatt.

Ein Rücktritt vom Kaufvertrag sei zwar momentan keine Option. Falls der Coronavirus-Impfstoff jedoch bei der Zulassung durch Swissmedic durchfalle, würde dies allenfalls geprüft, sagte Kronig. Der Hersteller wisse aber davon offenbar noch nichts, schrieb das Blatt. AstraZeneca bereite sich auf die Auslieferung vor, hiess es von der Pharmafirma gegenüber der «NZZ am Sonntag».

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20. November 2021: Proteste gegen Corona-Massnahmen im Aargau

In Wohlen im Kanton Aargau demonstrieren hunderte Menschen gegen die Corona-Massnahmen. Die Veranstaltung ist von den lokalen Behörden unter Auflagen erlaubt worden. Allerdings hält sich laut der Nachrichtenagentur Keystone-SDA nur rund die Hälfte der Teilnehmer an die Maskenpflicht. 

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20. November 2021: Taskforce will einheitlichen Corona-Impfausweis

Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes fordert in einer Stellungnahme eine einheitliche Strategie vom Bundesrat in Bezug auf Corona-Ausweise. Ausweise für Corona-Tests und Corona-Impfungen werden in Zukunft zunehmend wichtig, sind die Experten überzeugt. Bisher fehle aber eine einheitliche, nationale Strategie.

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20. Februar 2021: St.Galler und Ausserrhoder Regierung fordern weitergehende Lockerungsschritte

Der Kanton St.Gallen wünscht sich unter anderem, dass die Aussenbereiche von Restaurants ab dem 1. März öffnen dürfen, und dass ab dann zehn anstatt nur fünf Personen privat zusammenkommen können. Er will also weitergehen, als dies der Bundesrat geplant hat, wie er mitteilt. In einem zweiten Schritt, nochmals drei Wochen später, sollen dann Restaurants, Kinos und Konzertsäle wieder öffnen können.

Auch der Kanton Appenzell Ausserrhoden wünscht sich weitere Öffnungsschritte. Der Vorschlag des Bundesrates behandle nicht alle Branchen gleich, kritisiert die Regierung in ihrer Mitteilung. 

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19. Februar 2021: Bundesrat Ueli Maurer verzichtet auf zweite Corona-Impfung

Der Zürcher Bundesrat Ueli Maurer hat eine erste Corona-Impfdosis erhalten. Auf die zweite Impfung verzichtet er jedoch, wie er an einem digitalen Gespräch mit SVP-Mitgliedern erklärte. Er sei schliesslich zäh, erklärte der. 70-Jährige. Die zweite Corona-Impfung ist laut Experten notwendig, damit der Impfschutz tatsächlich gewährleistet ist.

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19. Februar 2021: Kanton Zürich meldet 179 Neuinfektionen

Die Zahl der Corona-Neuansteckungen im Kanton Zürich bleiben stabil. Der Kanton meldet auf seiner Webseite für die letzten 24 Stunden 179 Neuinfektionen. Das sind ungefähr gleich viele wie vor einer Woche. Eine Person ist in den letzten 24 Stunden an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

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19. Februar 2021: «Die Schaffhauser Kinder sollen wieder ins Hallenbad»

Wiederstand gegen den Sport- und Freizeitpark Schaffhausen. Private fordern, dass die Anlage, wie auch in anderen Kantonen, für Kinder und Jugendliche geöffnet wird. Laut den Verantwortlichen sei dies jedoch zu wenig rentabel. Mit einer Online-Petition soll die Öffnung per 1. März erreicht werden.

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19. Februar 2021: Deutsche stürmen in Schweizer Coiffeursalons

In Deutschland sind die Coiffeursalons zurzeit geschlossen, weshalb viele Leute in die Schweiz gehen, um ihre Haare schneiden zu lassen. Die Nachfrage ist so gross, dass einige Geschäfte an ihre Grenzen kommen.

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19. Februar 2021: Innerrhoder Standeskommission fordert schnellere Restaurantöffnung

Die Standeskommission vom Kanton Appenzell Innerrhoden will, dass Restaurants in der Schweiz bereits ab dem 1. März wieder öffnen können. Sie ist mit den vorgeschlagenen Lockerungsschritten des Bundesrats nur teilweise einverstanden.

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19. Februar 2021: 7'320 Fälle von mutierten Coronaviren bekannt

In der Schweiz sind bisher 7'320 Fälle mit mutierten Coronavirus-Varianten festgestellt worden, 1'771 mehr als vor einer Woche. Die meisten davon sind keiner der bekannten Mutationen zuzuschreiben. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die neusten Zahlen am Freitag auf seiner Onlineplattform aufgeschaltet. Am Freitag vergangener Woche hatte das BAG noch insgesamt 5'549 Ansteckungen mit mutierten Varianten gemeldet.

Laut den neusten Zahlen wurden bisher 2'794 Fälle der britischen Variante (B.1.1.7) zugeschrieben und 116 der südafrikanischen (B.1.351). Auch fünf Fälle der brasilianischen Mutation (P.1) sind bekannt. Zwei davon wurden im Kanton Genf, einer in Zürich, einer in Glarus und einer im Kanton Thurgau festgestellt.

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19. Februar 2021: Ständeratskommission unterstützt weitere Corona-Milliarden

Die Finanzkommission des Ständerats (FK-S) ist mit dem Bundesrat einverstanden, zur Bewältigung der Corona-Pandemie weitere 14,3 Milliarden Franken an Bundesgeldern zur Verfügung zu stellen. Die entsprechenden Vorlagen werden an der Frühjahrssession behandelt.

Die FK-S beantragt ihrem Rat Zustimmung zu den Nachtragskrediten im Budget 2021, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Dabei fallen die Erhöhung des Bundesbetrags für die kantonalen Härtefallmassnahmen (6,3 Milliarden Franken) und der Beitrag an die Arbeitslosenversicherung zur Deckung der Kurzarbeitsentschädigung im Jahr 2021 (6 Milliarden Franken) am meisten ins Gewicht.

Die Finanzkommission unterstützt grundsätzlich auch die damit einhergehenden Änderungen im Covid-Gesetz.

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19. Februar 2021: Höhere Kapazitäten für Speicheltests

Wie das BAG auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bekannt gab, erhöhen die Labors derzeit ihre Kapazitäten für die Analyse von Speicheltests auf Covid-19. Innerhalb von wenigen Wochen könnten die entsprechenden Kapazitäten mit jenen für PCR-Tests in Nase und Rachen gleichziehen, also rund 47'000 Tests pro Tag.

16 Labors hätten ihre Speichelproben bereits validiert, sechs weitere seien dabei, dies zu tun, so das BAG. Derzeit liege die maximale Kapazität für Speichelproben bei täglich rund 28'000. Bei den Nasen-Rachen-Abstrichen wären eine Spitzenkapazität von 70'000 möglich.

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19. Februar 2021: Vereinzelt Rötungen und Schwellungen eine Woche nach Corona-Impfung

Das Heilmittelinstitut Swissmedic hat nach Impfungen gegen das Coronavirus Meldungen über vereinzelte Rötungen und Schwellungen etwa eine Woche nach den Verabreichungen erhalten. Die lokalen Reaktionen am gespritzten Arm traten beim Moderna-Impfstoff öfters auf als bei der Impfung von Pfizer/Biontech. Die Lokalreaktionen sind als «Covid-Arm» bekannt und werden auch in anderen Ländern beobachtet, wie Swissmedic am Freitag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um ein vorübergehendes Phänomen wegen des Aufbaus des körpereigenen Immunsystems. Gesundheitsschädlich ist es nicht und verschwindet von selbst nach einigen Tagen. In einigen Fällen sind die gut abgegrenzten Rötungen oder Schwellungen mit Schmerzen oder Juckreiz verbunden. Auch das verschwindet. 

Wie die Arzneimittelbehörde weiter mitteilte, entstanden Zweifel, ob Personen mit den Lokalreaktionen die zweite Impfdosis erhalten sollten. Die zweite Dosis sei für den wirksamen Schutz wichtig, ruft Swissmedic in Erinnerung. Es gebe keinen Grund darauf zu verzichten. Gegebenenfalls könnte die zweite Dosis in den anderen Arm gespritzt werden.

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19. Februar 2021: BAG registriert 130'923 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen

Bis und mit Mittwoch sind in der Schweiz innert Wochenfrist 130'923 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 18'703 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 16 Prozent. Insgesamt wurden bis Mittwoch 613'346 Impfungen durchgeführt. Aktuell sind damit pro 100 Einwohner in der Schweiz und in Liechtenstein 7,1 Impfdosen verabreicht worden. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 234'554 Impfdosen. Zudem sind noch 36'125 Impfdosen beim Bund gelagert.

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19. Februar 2021: 1'021 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 24 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innert 24 Stunden 1'021 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 31'027 Tests wurden gemacht, was einer Positivitätsrate von 3,3 Prozent entspricht. Zudem registrierte das BAG 10 neue Todesfälle und 54 Spitaleintritte.

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19. Februar 2021: Alle 300 Hotelangestellte Wengens müssen sich testen lassen

Im Berner Oberländer Tourismusort Wengen müssen am Samstag die Angestellten sämtlicher Hotels zum Corona-Test antraben. Grund dafür ist, dass sich mehrere Angestellte mit der südafrikanischen oder der brasilianische Variante des Coronavirus infiziert haben. Der kantonsärztliche Dienst hat die Massentestung angeordnet, wie die bernische Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) am Freitag mitteilte. Wie GSI-Mediensprecher Gundekar Giebel auf Anfrage sagte, betrifft die Massnahme 300 Personen.

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19. Februar 2021: Waadt gewährt Pflegepersonal eine Prämie von 900 Franken

Das Pflegepersonal des Kantons Waadt erhält als Dank für seinen aussergewöhnlichen Einsatz während der Coronavirus-Pandemie eine Prämie von 900 Franken. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 15 Millionen Franken, die vom Kanton übernommen werden. Von der Prämie profitieren können 14'000 Personen, die in direktem Kontakt mit Patienten standen und dem Virus ausgesetzt waren, wie der Kanton Waadt am Freitag in einem Communiqué festhielt. Ausgenommen sind Verwaltungspersonal, leitende Ärzte und Mitglieder der Geschäftsleitung.

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19. Februar 2021: Bauunternehmen Frutiger schliesst Standort in Wallisellen

Das Thuner Bauunternehmen Frutiger AG schliesst seinen Standort in Wallisellen per Ende Jahr. 55 Mitarbeitende verlieren ihre Stelle. Als Grund gibt das Unternehmen den Preiskampf im Raum Zürich und die Corona-Krise an.

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19. Februar 2021: Schweizer Hotellerie ins Jahr 1950 zurückkatapultiert

Die Logiernächte in Schweizer Hotels erreichten 2020 einen historischen Tiefstand. Schuld daran ist die Corona-Krise und die damit verbundenen Einreiserestriktionen. Die Schweizer Hotellerie wurde ins Jahr 1950 zurückkatapultiert. Damals war der Stand das letzte Mal so tief.

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19. Februar 2021: 53 neue Fälle im Thurgau registriert

Der Kanton Thurgau meldet am Freitag 53 Neuinfektionen innert 24 Stunden. Vergangenen Freitag waren es 47. Zudem sind zwei weitere Personen an den Folgen des Virus gestorben.

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19. Februar 2021: Appenzell Innerrhoden ordnet Massentests an

Der Kanton Appenzell Innerrhoden will die Mitarbeitenden der Gesundheitsinstitutionen regelmässig testen. Zudem startet er einen Pilotversuch am Gymnasium. So sollen Massenansteckungen unterbunden werden.

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19. Februar 2021: Sieben Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet sieben Neuinfektionen innert 24 Stunden. Todesfälle sind keine hinzugekommen. Vergangenen Freitag gab es lediglich eine Neuinfektion. 

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19. Februar 2021: Corona-Krise kurbelt Schwarzarbeit an

Seit Jahren geht die Schwarzarbeit in der Schweiz zurück. Im Corona-Jahr hat sich dies jedoch geändert. Die Krise treibt viele in die Illegalität.

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19. Februar 2021: 55 Neuansteckungen in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 55 neue Coronavirus-Infektionen. Todesfälle sind keine weiteren hinzugekommen. Im Vergleich zur Vorwoche gehen die Zahlen damit weiterhin leicht zurück: Damals hatte der Kanton noch 63 Neuinfektionen vermeldet.

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19. Februar 2021: KSSG verweigert Risikopatient Impfung – gesunde Begleitperson erhält Dosis

Das Kantonsspital St.Gallen zieht mit seiner Verteilung des Corona-Impfstoffs Kritik auf sich. Statt eines Risikopatienten wurde in mindestens einem Fall eine gesunde Begleitperson geimpft.

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19. Februar 2021: Swiss Re fällt im Coronajahr in die roten Zahlen

Pandemie- und Katastrophenschäden haben dem Rückversicherer Swiss Re im letzten Jahr einen hohen Verlust eingebrockt. Der Konzern hat aber für ausserordentliche Schadenjahre vorgesorgt und genügend Geld beiseitegelegt und hält daher das Dividendenversprechen.

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19. Februar 2021: Infektionen bei Hochbetagten geht zurück

Bei den Hochbetagten in der Schweiz gehen die Corona-Infektionen überdurchschnittlich zurück. So stecken sich Über-80-Jährige aktuell 90 Prozent seltener an als noch im Dezember, wie eine Datenauswertung von «SRF» zeigt. Der Rückgang bei den Über-80-Jährigen ist damit deutlich grösser als in den anderen Bevölkerungsgruppen. Zurückzuführen ist das wohl auch auf die Impfungen. Damit werden auch Forderungen nach einer Lockerung des Besuchsregimes in den Heimen laut.

Rudolf Hauri, Präsident der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte, warnt im «10vor10» allerdings vor Schnellschüssen. Er könne den Wunsch nach Lockerungen nachvollziehen, jedoch müsse zuerst die Impfung aller impfwilligen Bewohner abgeschlossen sein.

Problematisch ist dabei die Impfquote beim Pflegepersonal: Während sich vielerorts rund 70 Prozent der Heimbewohner impfen lassen, sind es beim Pflegepersonal nur halb so viele. Die Lockerung der Massnahmen könnte die Pflegenden damit einem erhöhten Infektionsrisiko aussetzen.

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18. Februar 2021: SFL verhängt Busse gegen FC Schaffhausen

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League verhängt gegen den FC Schaffhausen für einen Verstoss gegen das Corona-Schutzkonzept eine Busse in der Höhe von 8’000 Franken. Dies teilt die SFL auf ihrer Website mit. Im Nachgang zum 2:1-Sieg am 2. Februar 2021 in Aarau feierten die Spieler des FC Schaffhausen ausgelassen in der Garderobe. Wie ein Video beweist, trugen sie dabei keine Masken und verstiessen mehrfach massiv gegen die übergeordneten Hygienegrundsätze im Schutzkonzept.

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18. Februar 2021: Waadt möchte Restaurants bereits ab Mitte März tagsüber öffnen

Der Kanton Waadt plädiert für schnellere und weitreichendere Öffnungsschritte als vom Bundesrat vorgeschlagen. So sollen beispielsweise die Restaurants ab dem 15. März tagsüber wieder öffnen können.

Der Kanton Waadt ist der Ansicht, dass der Bundesrat bei seinen am Mittwoch in die Konsultation gegebenen Vorschlägen die Fortschritte bei der Impfkampagne nicht ausreichend berücksichtigt. Gegen Ende März dürfte praktisch die Gesamtheit der besonders gefährdeten Bevölkerung geimpft sein, schreibt die Waadtländer Regierung am Donnerstag in ihrer Antwort an den Bundesrat.

Konkret schlägt die Waadtländer Regierung vor, dass die Restaurants ab Mitte März tagsüber wieder Gäste bewirten dürfen. Ab 18 Uhr sollen sie Take-away anbieten können. Ab dem 15. April sollte nach Ansicht der Waadtländer Regierung dann auch die Öffnung der Restaurants am Abend in Betracht gezogen werden.

Theater und Kinos sollen ab dem 15. März mit 50 Personen Vorstellungen geben können. Ab dem 1. April soll ihnen erlaubt werden, ihre Säle mit jeweils einem Drittel der Zuschauerkapazitäten zu füllen. Weiter will die Waadtländer Regierung ab dem 1. März Sportaktivitäten auch in Innenräumen wieder zulassen, unter strikter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Die Maximalzahl an Personen, die zusammentreffen dürfen, soll auf 15 erhöht werden.

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18. Februar 2021: Berset: Corona-Lage unter Kontrolle - Weitere Efforts notwendig

Laut Gesundheitsminister Alain Berset hat die Schweiz die Corona-Situation derzeit im Griff. Die Lage bleibe aber fragil - so lange bis die Durchimpfungsrate wesentlich höher sei. Am ambitionierten Impfziel hält der Bundesrat weiterhin fest.

Lieber kontrolliert und vorsichtig öffnen, um nicht später einen erneuten Corona-bedingten Lockdown zu riskieren. Dafür plädierte GDK-Präsident Lukas Engelberger nach einem Treffen der Kantonsvertreter mit Bundesrat und Gesundheitsminister Alain Berset am Donnerstag in Bern.

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18. Februar 2021: Innert einer Woche 22 Prozent weniger Ansteckungen trotz Mutationen

Trotz der weiter zunehmenden Ansteckungen mit Mutationen des Coronavirus sind die Infektionen in der Woche vom 8. bis 14. Februar um 22,1 Prozent gesunken. In der sechsten Kalenderwoche dieses Jahres registrierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 7858 Fälle nach 10'084 in der Vorwoche.

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18. Februar 2021: Staat hilft Kultursektor auch 2021 finanziell in der Corona-Krise

Den von der Corona-Krise gebeutelten Kultursektor will der Staat auch in diesem Jahr finanziell unterstützen. Für 2021 stehen Bundesmittel in der Höhe von 130 Millionen Franken zur Verfügung, wie nach der Sitzung des Nationalen Kulturdialogs am Donnerstag mit Vertretern von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden bekannt wurde.

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18. Februar 2021: Kanton Zürich meldet 193 neue Fälle 

Der Kanton Zürich meldet am Donnerstag 193 neue Fälle und vier Todesfälle. 

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18. Februar 2021: Mehrere Coronavirus-Cluster in Neuenburger Spitälern gefunden

In den Neuenburger Spitälern sind rund zwanzig Coronavirus-Fälle entdeckt worden. Die Besuche wurden deshalb bis zum 8. März ausgesetzt.

In den letzten Tagen seien an den verschiedenen Spitalstandorten im Kanton Neuenburg fast 150 Patientinnen und Patienten sowie Pflegekräfte getestet worden, teilte das Neuenburger Spitalnetz am Donnerstag mit. Dabei habe sich gezeigt, dass mehrere Cluster von Covid-19-Kontaminationen entstanden seien. In ungefähr 20 Fällen seien die Tests positiv ausgefallen.

Der Ursprung der Ansteckungen ist bisher nicht bekannt. Epidemiologische Untersuchungen sind im Gang, um den Ursprung und den möglichen Einfluss der neuen Virus-Varianten zu bestimmen.

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18. Februar 2021: 1'219 neue Corona-Fälle 

Das BAG meldet am Donnerstag 1'219 neue Coronavirus-Fälle bei 29'234 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 4,2 Prozent. Weiter meldet das BAG 165 Hospitalisationen und 65 Todesfälle.

Das BAG trug am Donnerstag 132 Hospitalisierungen und 55 Todesfälle aus den Monaten Dezember und Januar nach. Solche Bereinigungen erfolgten periodisch, hiess es. Ohne diese Nachmeldungen wurden am Donnerstag innert 24 Stunden nur 7 neue Todesfälle und 33 Spitaleintritte gemeldet.

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18. Februar 2021: Tausend Schüler in Chur negativ getestet

Der Kanton Graubünden führt sein umfangreiches Testregime weiter und hat in einem weiteren Pilotprojekt über tausend Schülerinnen und Schüler in Chur auf das Coronavirus getestet. Kein einziges Ergebnis fiel negativ aus.

Die Beteiligung an der Pilot-Testung in Chur lag bei 92 Prozent, wie Ursina Patt, Direktorin der Stadtschule, am Donnerstag vor den Medien erklärte. Die Tests in den Schulen sollen in den kommenden Wochen fortgeführt und auch auf die Gymnasien ausgeweitet werden.

Ziel ist es, den Präsenzunterricht zu ermöglichen, der laut Patt auch mehr Chancengleichheit gewährleistet. Die Tests würden zudem Ruhe und Sicherheit in den Schulbetrieb bringen.

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18. Februar 2021: Härtefall Schule: Lehrer ausgebrannt - Schüler abgehängt

In der Covid-19-Pandemie stehen die Schulen unter starkem Druck. Beim Lehrpersonal vermehren sich die Burn-Outs. Die Zahl der im Unterricht abgehängten Schülerinnen und Schüler ist alarmierend hoch. Das fand der VPOD in einer Umfrage unter den Lehrkräften heraus.

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18. Februar 2021: Corona-Pandemie bremst das Bevölkerungswachstum der Stadt Zürich

Die Bevölkerung der Stadt Zürich ist letztes Jahr nur minim auf 434'736 Personen gewachsen. Im Corona-Jahr brachen die Zuzüge zeitweise ein. Zudem wurde bei Menschen über 80 Jahren eine hohe Übersterblichkeit verzeichnet.

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18. Februar 2021: Lebensqualität ist im Corona-Winter gesunken

80 Prozent der Menschen in der Schweiz stufen ihre Lebensqualität derzeit als gut oder sehr gut ein. Das ist das Ergebnis des aktuellen Covid-19-Social-Monitors der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Universität Zürich. Im vergangenen April waren es noch 85 Prozent und im Herbst 90 Prozent.

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18. Februar 2021: Sparmassnahmen: Olma Messen kippen drei Ausstellungen aus dem Programm

Die Corona-Pandemie hat auch die Olma Messen hart getroffen. Um Geld zu sparen, werden drei Ausstellungen eingestampft. Betroffen sind die Ferienmesse «Grenzenlos» sowie die Fest- und Hochzeitsmesse in St.Gallen und Zürich. Auch von Personalabbau ist die Rede.

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18. Ferbruar 2021: «Die Leute freuen sich, endlich wieder etwas unternehmen zu dürfen»

Mit dem Lockerungsschritt am 1. März gehen unter anderem die Zoos wieder auf. Im Walter Zoo in Gossau SG laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Gewisse Unsicherheiten bleiben aber bestehen – etwa punkto Besucherobergrenze.

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18. Februar 2021: 21 Neuinfektionen im Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet 21 Neuansteckungen mit dem Coronavirus in den vergangenen 24 Stunden. Am letzten Donnerstag waren es 32. Todesfälle sind keine hinzugekommen. 

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18. Februar 2021: 6'966 Fälle von mutierten Coronaviren entdeckt – Brasilianische Mutation in Zürich und im Thurgau

In der Schweiz sind bisher 6'966 Fälle mit mutierten Coronavirus-Varianten festgestellt worden, 1655 mehr als vor einer Woche. Die meisten davon sind keiner der bekannten Mutationen zuzuschreiben. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Laut den neusten Zahlen wurden bisher 2603 Fälle der britischen Variante (B.1.1.7) zugeschrieben und 109 der südafrikanischen (B.1.351). Auch fünf Fälle der brasilianischen Mutation (P.1) sind bekannt. Zwei davon wurden im Kanton Genf, einer in Zürich, einer in Glarus und einer im Kanton Thurgau festgestellt. Bei den übrigen 4249 Fällen war zwar eine Mutation vorhanden, die Linie aber unklar. Viren mutieren ständig.

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18. Februar 2021: Erstimpfungen in St.Galler Altersheimen abgeschlossen

Der erste Meilenstein in der St.Galler Impfkampagne ist erreicht: Alle impfwilligen Bewohnerinnen und Bewohner in den 120 Altersheimen im Kanton haben die erste Impfdosis erhalten. Die Impfbeteiligung liegt bei rund 70 Prozent. Beim Personal wollten sich nur zwischen 10 und 40 Prozent impfen lassen.

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18. Februar 2021: Innerrhödler feiern trotz Corona Fasnacht

Nicht nur in Einsiedeln wollten die Fasnächtler feiern, sondern auch im Kanton Appenzell Innerrhoden. Die Polizei hat Bussen verteilt.

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18. Februar 2021: Schaffhausen meldet neun Infektionen

Im Kanton Schaffhausen wurden seit Mittwoch neun neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Vergangenen Donnerstag waren es nur deren vier. Todesfälle sind keine hinzugekommen. 

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18. Februar 2021: Kanton St.Gallen meldet 47 Neuinfektionen

In den vergangenen 24 Stunden haben sich im Kanton St.Gallen 47 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Am vergangenen Donnerstag waren es noch 76. Zudem sind sieben weitere Personen an den Folgen der Infektion gestorben.

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18. Februar 2021: Geimpfte könnten Privilegien erhalten

Bundesrat Alain Berset denkt über Privilegien für gegen Corona Geimpfte nach. Diese könnten von Lockerungen in verschiedenen Bereichen profitieren.

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17. Februar 2021: Was in der Schweiz ab 1. März möglich sein soll und was nicht

Der Bundesrat hat am Mittwoch erste Lockerungen der geltenden Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ab dem 1. März vorgeschlagen. Als erstes sollen Aktivitäten mit geringem Übertragungsrisiko ermöglicht werden. Alle übrigen Massnahmen sollen um einen Monat verlängert werden. Eine Übersicht.

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17. Februar 2021: Gewerbeverband wirft Bundesrat zögerliche Haltung vor

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) wirft dem Bundesrat eine zögerliche und mutlose Haltung vor. Trotz sinkender Zahlen und unbelegtem Ansteckungsrisiko würden unverhältnismässige Massnahmen aufrechterhalten, kritisiert der Dachverband des Gewerbes in einer Mitteilung vom Mittwoch.

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17. Februar 2021: St.Galler Kantonsrat passt Härtefallregelungen nochmals an

Nach der Beratung der kantonalen Härtefall-Regelungen am Dienstag hat die zuständige Kommission am Abend nochmals getagt und einen Antrag ausgearbeitet: Nun wird es für die Härtefall-Betriebe nicht-rückzahlbare Beiträge für ungedeckte Fixkosten geben.

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17. Februar 2021: Härtefallgelder werden auf zehn Milliarden Franken verdoppelt

Der Bund erhöht die Hilfen für Härtefälle in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie von fünf auf zehn Milliarden Franken. Zudem soll der Bund auch im Jahr 2021 die Kosten der Kurzarbeitsentschädigungen übernehmen.

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17. Februar 2021: Bundesrat will Läden, Museen und Zoos per 1. März wieder öffnen

Ein erster Schritt in Richtung Normalität: Ab 1. März sollen Läden, Museen und Zoos in der Schweiz wieder öffnen. Im Freien sollen Treffen mit 15 Personen möglich sein. Restaurants bleiben zu. Diese Grundsatzentscheide hat der Bundesrat am Mittwoch getroffen.

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17. Februar 2021: 1'253 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 1'253 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 33'449 Tests wurden gemacht, die Positivitätsrate entspricht somit 3,7 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 22 neue Todesfälle und 66 Spitaleintritte.

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17. Februar 2021: 184 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Mittwoch 184 neue Coronavirus-Fälle und fünf Todesfälle. 

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17. Februar 2021: Zürcher Kantonal-Schwingfest soll stattfinden - maximal mit Maske

Das 111. Zürcher Kantonal-Schwingfest soll stattfinden: Das Organisationskomitee hofft, dass sich die Corona-Pandemie in den kommenden Wochen und Monaten so günstig entwickelt, dass das Fest im August durchgeführt werden kann. Voraussetzung ist, dass maximal noch eine Hygienemaske als Sicherheitsmassnahme notwendig ist.

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17. Februar 2021: 6'590 Fälle von mutierten Coronaviren entdeckt

In der Schweiz sind bisher 6'590 Fälle mit mutierten Coronavirus-Varianten festgestellt worden, 1'805 mehr als vor einer Woche. Die meisten davon sind keiner der bekannten Mutationen zuzuschreiben.

Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Am Mittwoch vergangener Woche hatte das BAG noch insgesamt 4'785 Ansteckungen mit mutierten Varianten gemeldet.

Laut den neusten Zahlen wurden bisher 2'512 Fälle der britischen Variante (B.1.1.7) zugeschrieben und 99 der südafrikanischen (B.1.351). Inzwischen sind drei Fälle der brasilianischen Mutation (P.1) bekannt. Zwei davon wurden in Genf und einer in Zürich festgestellt. Bei den übrigen 3'976 Fällen war zwar eine Mutation vorhanden, die Linie aber unklar. Viren mutieren ständig.

Die Zunahme der mutierten Fälle steigt im Gegensatz zum alten bekannten Virenstamm exponentiell. Das BAG weist darauf hin, dass die Zahlen nicht repräsentativ seien. Grund seien starke Unterschätzungen in Kantonen, in denen nur wenig oder kein Material sequenziert worden sei.

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17. Februar 2021: Kanton Freiburg lockert Corona-Regeln in Pflegeheimen

Der Kanton Freiburg lockert am 1. März die Corona-Regeln in Pflegeheimen. So werden Bezugspersonen Heimbewohnerinnen und -bewohner wieder im Zimmer besuchen und mit ihnen in der Cafeteria essen können.

Auch Ausflüge oder Spaziergänge mit Familienmitgliedern sollen für Heimbewohner wieder möglich sein. Und bei der patientennahen Pflege fällt ab Anfang März die Maskentragpflicht weg. Das hat die freiburgische Gesundheitsdirektion am Mittwoch bekanntgegeben.

Sie begründet die Lockerung mit dem Fortschritt der Impfkampagne: Am 25. Februar werden 95 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen gegen das Coronavirus geimpft sein, ebenso 40 Prozent des Heimpersonals. Die Fallzahl im Kanton Freiburg sinkt und die Reproduktionszahl liegt bei 0,84.

Noch formuliert die freiburgische Gesundheitsdirektion allerdings einen Vorbehalt zuhanden der Pflegeheime: Um in den Genuss der Lockerungen zu kommen, müssen seit der Verabreichung der zweiten Impfdosis 14 Tage verstrichen sein und das Pflegeheim muss eine hohe Durchimpfungsrate aufweisen.

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17. Februar 2021: Nationalratskommission will faire weltweite Impfstoffverteilung

Der Bundesrat soll sich dafür einsetzen, den raschen weltweiten Zugang zu Covid-19-Impfstoffen zu erhöhen. Das fordert die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK-N) mit einer Motion.

Der Vorstoss wurde mit 14 zu 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen verabschiedet, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilen. Als Erstes wird sich der Nationalrat damit beschäftigen.

Dessen vorberatende Kommission will den Bundesrat beauftragen, den Beitritt der Schweiz zum «Solidarity Call to Action» der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu vollziehen und diesen aktiv zu unterstützen. Damit soll etwa ein fairer weltweiter Zugang zu Impfstoffen sichergestellt werden.

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17. Februar 2021: Kanton Thurgau meldet 49 neue Fälle

Der Kanton Thurgau vermeldet am Mittwoch 49 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden. Zudem ist eine weitere Person an den Folgen der Infektion gestorben. 

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17. Februar 2021: Innerrhoder Landsgemeinde erneut abgesagt

Der Kanton Appenzell Innerrhoden muss auch dieses Jahr die Landsgemeinde Corona-bedingt absagen. Stattdessen wird über die kantonalen und die Bezirksgeschäfte an der Urne abgestimmt.

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17. Februar 2021: Neun Neuansteckungen mit dem Coronavirus in Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen haben sich in den vergangenen 24 Stunden neun Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Zudem ist eine Person an den Folgen des Virus gestorben, wie der Kanton auf seiner Homepage schreibt. 

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17. Februar 2021: Thurgauer Kantonsrat wird von Corona-Kritikern empfangen

Die Thurgauer Kantonsräte werden in Frauenfeld vor ihrer heutigen Sitzung von Corona-Kritikerin empfangen. Dort hat die Gruppierung «Mündige Bürger Thurgau» einen Spaziergang geplant, wie die «Thurgauer Zeitung» berichtet. Auf Flyern fordern sie unter anderem das Ende des Shutdowns und die sofortige Abschaffung der Maskenpflicht bei Kindern aller Altersstufen.

(Bild: TELE TOP/Matja Jutzeler)

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17. Februar 2021: 70 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet in den vergangenen 24 Stunden 70 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Vor einer Woche waren es noch 90 Neuinfektionen. Zudem sind zwei weitere Todesfälle aufgrund der Viruserkrankung zu beklagen. 

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17. Februar 2021: Weniger als die Hälfte der Pflegenden in Winterthur ist geimpft

In Winterthurer Alters- und Pflegeheimen sind 80 Prozent der Bewohner gegen das Coronavirus geimpft. Beim Pflegepersonal hingegen beträgt die Impfquote lediglich 45 Prozent, wie der «Landbote» berichtet. Einzig das Altersheim St.Urban fällt mit einer höheren Impfquote auf. Dort sind bereits 65 Prozent des Pflegpersonals geimpft. 

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17. Februar 2021: Über 400 Zürcher Verurteilungen wegen Corona-Verstössen

Im Kanton Zürich sind bisher über 400 Personen wegen Verstössen gegen die Corona-Massnahmen verurteilt worden. Am häufigsten wurde gegen das Versammlungsverbot und die Abstandsregel verstossen.

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17. Februar 2021: Bundesrat will schrittweise lockern

Der Bundesrat will die Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus Schritt für Schritt lockern. Jeden Monat soll wieder mehr möglich sein. Draussen soll schneller gelockert werden als drinnen.

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17. Februar 2021: Zwei Schulklassen in der Stadt St.Gallen in Quarantäne

Im Schulhaus Spelterini sind insgesamt 41 Personen in Quarantäne geschickt worden. Wie das «St.Galler Tagblatt» schreibt, ist daran der obligatorische Musikunterricht schuld. Lehrer und Schüler musizierten jeweils wöchentlich. Vergangene Woche wurde nach dem Unterricht der Schulleiter positiv getestet.

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16. Februar 2021: Kanton Zürich hat bislang 30'000 Schutzkonzepte überprüft

Allein in der letzten Woche haben die mit dem Vollzug beauftragten Stellen im Kanton über 900 Schutzkonzepte von Betrieben, Geschäften und Veranstaltungen überprüft. Seit dem Ende der ausserordentlichen Lage sind es bereits an die 30’000.

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16. Februar 2021: Ruag Space ändert Organisation und baut bis zu hundert Stellen ab

Die Raumfahrtsparte des Luft- und Raumfahrtkonzerns Ruag krempelt angesichts der Krise die Organisation um. Dies hat einen Abbau von bis zu hundert Stellen der weltweit 1'300 Arbeitsplätze bis Ende Jahr zur Folge, wie die Ruag am Dienstag bekannt gab.

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16. Februar 2021: St.Galler Regierung muss 120-Millionen-Sparpaket schnüren

Die St.Galler Regierung muss ein Sparpaket im Umfang von 120 Millionen Franken ausarbeiten, um künftige Defizite in der Staatskasse auszugleichen. Dies hat der Kantonsrat am Dienstag bei der Beratung des Aufgaben- und Finanzplans 2022-2024 beschlossen.

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16. Februar 2021: BAG registriert 127'533 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen

Bis und mit Sonntag sind in der Schweiz innert Wochenfrist 127'533 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlicht hat.

Pro Tag wurden damit durchschnittlich 18'219 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 29 Prozent.

Insgesamt wurden bis Sonntag 541'231 Impfungen durchgeführt. Aktuell sind damit pro 100 Einwohner in der Schweiz und in Liechtenstein 6,3 Impfdosen verabreicht worden. Um gegen eine Erkrankung an Covid-19 optimal geschützt zu sein, sind pro Person zwei Impfdosen notwendig.

Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht verimpft, sind momentan 241'444 Impfdosen. Zudem sind noch 23'350 Impfdosen beim Bund gelagert.

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16. Februar 2021: BAG-Mathys: «Die Schweiz macht es gar nicht so schlecht»

«Die Schweiz macht es gar nicht so schlecht», ist das Fazit von Patrick Mathys vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag vor den Medien in Bern. Es gebe auch ein «Aber»: die Reproduktionszahl stagniere bei wenig unter 1, und die Zahl der Coronavirus-Mutationen nehme weiter zu.

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16. Februar 2021: Kanton Zürich meldet 194 neue Fälle 

Am Dienstag meldet der Kanton Zürich 194 neue Fälle. Sechs Personen sind seit Monat gestorben.

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16. Februar 2021: Winterthur Marathon abgesagt

Der Winterthur Marathon von Ende Mai ist abgesagt worden. Die Veranstalter glauben nicht daran, dass das Verbot für Veranstaltungen mit mehr als tausend Personen bis dann aufgehoben wird.

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16. Februar 2021: 100'000 Personen haben bereits zwei Impfdosen erhalten

Rund 100'000 Personen in der Schweiz haben bereits zwei Impfungen gegen das Coronavirus erhalten. Fünf Prozent der Bevölkerung haben mindestens eine Impfdosis erhalten, wie Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien erklärte.

Insgesamt komme man mit dem Impfen in den Kantonen gut voran. Man habe zudem die Liste mit den Hochrisiko-Krankheiten angepasst. Es habe Unsicherheiten gegeben, welche chronischen Krankheiten Anrecht auf eine Impfung haben.

Laut Masserey geht der Bund weiter davon aus, dass bis Ende April alle Risikopatienten, die dies wünschen, mindestens einmal geimpft seien. Ab Mai werde dann auch für die übrige Bevölkerung der Zugang zu den Impfungen geöffnet.

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16. Februar 2021: BAG meldet 1'075 neue Fälle

Das BAG meldet am Dienstag 1'075 neue Fälle bei 24'140 durchgeführten Tests. Das entspricht einer Positivitätsrate von 4,5 Prozent. 62 Personen wurden hospitalisiert, 35 sind verstorben. Der Reproduktionswert liegt bei 0,88.

Stand Dienstag befinden sich in der Schweiz und in Liechtenstein 14'186 Personen in Isolation (infizierte Personen) und 24'144 in Quarantäne (Personen die mit Infizierten Kontakt hatten).

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16. Februar 2021: Epidemiologe befürwortet Öffnung von Restaurants

Der Epidemiologe Marcel Tanner befürwortet im Interview mit dem «Tages-Anzeiger», die Öffnung von Restaurants und das Stattfinden von Konzerten. Das würde die mentale Gesundheit des Volkes verbessern. Das Infektionsrisiko solle mit gezielten Massnahmen tief gehalten werden. Kreativität und eine Gesamtsicht seien gefragt.

Der Impfstoff wirke auch bei den Mutanten. Seiner Meinung nach müsse man jetzt diese guten Nachrichten kommunizieren und nicht nur Worst-Case-Szenarien aufzeigen. Denn diese würden Angst und Panik schüren und seien schlechte Leitlinien.

Tanner war Teil der Corona-Taskforce des Bundes. Vor einem Monat trat er jedoch zurück, weil die Regierung seiner Meinung nach zu wenig auf die Experten hören würde. 

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16. Februar 2021: Hallenbad Uster öffnet in den Sportferien für 10- bis 16-Jährige

Das Hallenbad Uster öffnet in den Sportferien vom 22. Februar bis 5. März 2021 täglich für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren, teilt die Stadt am Dienstag mit. Die gegenwärtigen Öffnungszeiten mittwochs und an Wochenenden seien bei den Kindern und Jugendlichen sehr beliebt und würden rege genutzt. Eine Ausweitung während der Ferien sei deshalb angezeigt und solle den Kindern und Jugendlichen eine tägliche Freizeitaktivität ermöglichen.

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16. Februar 2021: Gewerbeverband fordert sofort Lockerung und Shutdown-Ende

Der Schweizerische Gewerbeverband SGV fordert die sofortige Lockerung des Coronavirus-bedingten Shutdowns mit der Zulassung von Terrassen- und Outdoorbetrieben in der Gastronomie sowie von Outdoorverkauf im Detailhandel. Per 1. März 2021 fordert der Gewerbeverband zudem die komplette Öffnung der Wirtschaft, wie er am Dienstag vor den Medien darlegte.

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16. Februar 2021: Kanton Thurgau meldet 24 neue Fälle

Der Kanton Thurgau meldet für die letzten 24 Stunden 24 neue Corona-Fälle. Das sind weniger als vor einer Woche: Damals waren es 36. Seit gestern ist zudem eine Person an den Folgen des Coronavirus gestorben.

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16. Februar 2021: Coop profitiert von Hamsterkäufen

Der Grossverteiler Coop hat im vergangenen Jahr 2020 trotz eines leichten Umsatzrückgangs mehr Gewinn erzielt. Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um gut 7 Prozent auf 838 Millionen Franken. Geholfen haben Coop dabei unter anderem die Hamsterkäufe der Bevölkerung während der Corona-Krise. 

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16. Februar 2021: Kein neuer Corona-Toter im Kanton Schaffhausen

Die Zahl der Corona-Toten im Kanton Schaffhausen hat sich seit Montag nicht verändert. Der Kanton meldet keine weitere Todesfälle. Corona-Neuansteckungen wurden seit gestern 8 registriert.

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16. Februar 2021: Strenge Corona-Kontrollen im Kanton Zürich

Die Corona-Schutzkonzepte in Betrieben werden je nach Kanton ganz unterschiedlich scharf kontrolliert. Zu den Spitzenreitern gehört der Kanton Zürich. Dieser macht laut dem «Tages-Anzeiger» etwa 1000 Kontrollen pro Woche. Ganz anders sieht es dagegen im Kanton Obwalden aus: Dort ist seit Oktober keine einzige Kontrolle mehr durchgeführt worden.

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16. Februar 2021: Corona-Fallzahlen im Kanton St.Gallen sinken weiter

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 73 neue Corona-Fälle. Das sind etwas weniger als vor einer Woche - damals wurden noch 92 Neuinfektionen registriert. Weiter meldet der Kanton zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung.

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16. Februar 2021: Fällt im Kanton Schaffhausen bald die Zwei-Haushalte-Regel?

Die Schaffhauser Regierung denkt offenbar über die Aufhebung der Zwei-Haushalte-Regel nach. Weil die Fallzahlen aktuell tief sind, soll die Regelung bald überprüft werden.

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16. Februar 2021: Auflösung von Fasnachtsparty endet mit Krawallen

Nach dem illegalen Fasnachtsumzug in Einsiedeln SZ ist es am Montagabend zu Übergriffen gekommen. Betrunkene Fasnächtler haben die Polizei mit Böller und Flaschen attackiert. Es kam zu Verhaftungen.

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16. Februar 2021: Petition will Gymi-Schüler besser schützen

Die Zürcher Gymi-Schüler sollen wegen der Corona-Krise eine Gnadenfrist erhalten. Sie sollen wegen schlechter Noten vorläufig nicht von der Schule fliegen. Das fordert eine Petition aus SP-Kreisen, berichtet der «Landbote». Normalerweise können Gymnasiasten nicht weiter zur Schule gehen, wenn sie bereits eine Klasse wiederholt haben und sich ihre Zeugnisnoten weiterhin nicht verbessern. Allerdings sind die Entscheide für das letzte Semester des laufenden Schuljahres bereits gefallen.

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16. Februar 2021: Securitys sorgen in Weinfelder Berufsschule für Ordnung

Das Berufsbildungszentrum Weinfelden überwacht die Einhaltung der Corona-Massnahmen neuerdings mit einem Sicherheitsdienst. Die Securitys melden Verstösse gegen die Maskenpflicht der Schulleitung. Auch Bussen sind möglich.

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16. Februar 2021: KSW-Infektiologe warnt vor zu frühen Lockerungen

Urs Karrer, Chefarzt der Medizinischen Poliklinik am Kantonsspital Winterthur (KSW), warnt vor einer heftigen dritten Corona-Welle. Er stellt sich daher in einem Interview mit dem «Landboten» gegen zu starke Lockerungen der Corona-Massnahmen. Auf Grund der Ausbreitung der Corona-Mutationen rechnet Karrer bis in zwei Wochen so oder so damit, dass die Fallzahlen wieder etwas steigen werden.

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16. Februar 2021: Kanton Schaffhausen spricht Machtwort

Der Kanton Schaffhausen betont in einem Schreiben an die Volksschulen seine eigenen Kompetenzen in der Corona-Krise. Er reagiert damit auch auf den Fall im Schulhaus Gräfler. Dort wurde Ende Januar ohne Rücksprache mit dem Kanton Fernunterricht angeordnet.

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16. Februar 2021: Auch Kanton Zürich erhöht Druck auf Bundesrat

Die Kritik an der Pandemie-Politik des Bundesrates wird lauter. Auch der Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker (SVP) fordert vom Bundesrat einen Plan für den Ausstieg aus den Corona-Massnahmen. Der Bundesrat müsse den Menschen wieder eine Perspektive geben, sagt Stocker. Viele Menschen verstünden die Massnahmen nicht mehr. 

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15. Februar 2021: 380 Neuansteckungen in Zürich

Im Kanton Zürich haben sich übers Wochenende 380 Personen neu mit Coronavirus infiziert. Dies teilt der Kanton mit. Zudem mussten sechs weitere Todesfälle registiriert werden.

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15. Februar 2021: Kanton Thurgau lehnt jedes 5. Härtefallgesuch ab

Seit dem 1. Februar können im Kanton Thurgau Härtefallgelder beantragt werden. Bisher sind 588 Anträge beim Kanton eingegangen. Jedes fünfte wurde abgelehnt. Die ersten Gelder sollen diese Woche fliessen.

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15. Februar 2021: 17 Personen in Ausserrhoder Keller versammelt - Polizei verteilt Bussen

17 Personen haben sich am vergangenen Freitag im Keller einer Liegenschaft in Bühler im Kanton Appenzell Ausserrhoden getroffen – ein Verstoss gegen die Corona-Vorschriften. Die Polizei büsste 15 von ihnen. Der Gastgeber und eine weitere Person wurden wegen möglicher illegaler Geldspiele angezeigt.

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15. Februar 2021: 350'000 Armee-Diensttage im Kampf gegen Coronavirus

Zur Unterstützung der zivilen Behörden bei der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie haben Schweizer Armeeangehörige im Jahr 2020 rund 350'000 Diensttage geleistet. Sie taten dies hauptsächlich im Gesundheitswesen und beim Schutz der Grenze.

Am 16. März 2020 hatte der Bundesrat den Einsatz von maximal 8000 Armeeangehörigen zur Unterstützung der zivilen Behörden im Zusammenhang mit Corona bis am 30. Juni 2020 genehmigt. Am 4. November 2020 begann ein erneuter Einsatz, vom Bundesrat wurden wiederum bis zu 2500 Armeeangehörige bewilligt. Dieser subsidiäre Einsatz im Assistenzdienst dauert noch bis am 31. März 2021.

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15. Februar 2021: 292'000 Unterschriften für sofortige Öffnung von Beizen und Läden

Bürgerliche Politiker verlangen vom Bundesrat einen Kurswechsel in der Corona-Politik – und machen Druck mit zwei Petitionen. Fast 300'000 Personen fordern die sofortige Öffnung von Restaurants und Läden.

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15. Februar 2021: 2'480 neue Coronavirus-Ansteckungen innert 72 Stunden gemeldet

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem BAG am Montag innerhalb von 72 Stunden 2480 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 40 neue Todesfälle und 99 Spitaleinweisungen.

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15. Februar 2021: Historiker fordern Zugang zu Lesesälen von Archiven

Historikerinnen und Historiker appellieren an den Bundesrat, Lesesäle von Archiven und Forschungsbibliotheken wieder zu öffnen. Die generelle Schliessung seit dem 18. Januar sei für Studierende, Doktorierende, Habilitierende und an Forschungsaufträgen Arbeitende verheerend.

Wegen der Schliessungen könnten freischaffende Historikerinnen und Historiker ihre Auftragsarbeiten nicht mehr fristgerecht erledigen, Studierende die für ihren Studienabschluss notwendigen schriftlichen Arbeiten nicht abschliessen, und Doktorierende sowie Habilitierende würden in ihrer weiteren akademischen Karriere blockiert, weil sie die dafür notwendige Grundlagenforschung nicht leisten könnten. Für die Betroffenen habe die Schliessung der Lesesäle tiefgreifende Folgen für ihr berufliches Fortkommen und ihre finanzielle Situation.

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15. Februar 2021: Tausende Menschen feiern in Einsiedeln Fasnacht

In Einsiedeln im Kanton Schwyz hat am Montagmorgen ein Fasnachtsumzug stattgefunden. Hunderte Schaulustige verfolgten den Umzug – trotz Corona-Pandemie und Veranstaltungsverbot.

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15. Februar 2021: 18 Neuinfektionen übers Wochenende im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen vermeldet 18 Neuansteckungen mit dem Coronavirus in den vergangenen 72 Stunden. Keine weitere Person ist an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

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15. Februar 2021: Petition gegen Maskenpflicht für Kinder an Schulen eingereicht

Eine Petition fordert die Aufhebung der Maskenpflicht an Zürcher Schulen für Kinder unter 12 Jahren. Die Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus sei weder verhältnismässig noch zweckmässig, argumentiert das Petitionskomitee.

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15. Februar 2021: 6'003 Fälle von mutierten Coronaviren entdeckt

In der Schweiz sind bisher 6’003 Fälle mit den mutierten Coronavirus-Varianten entdeckt worden. Das sind rund 45 Prozent mehr als noch vor einer Woche. Inzwischen sind drei Fälle der brasilianischen Mutation festgestellt worden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Laut den neusten Zahlen wurden bisher 2381 Fälle der britischen Variante (B.1.1.7) zugeschrieben, und 96 der südafrikanischen (B.1.351). Bei den übrigen 3515 Fällen war zwar eine Mutation vorhanden, die Linie aber unklar. Die Zunahme der mutierten Fälle steigt im Gegensatz zum alten bekannten Virenstamm exponentiell. Das BAG merkt jedoch jeweils an, dass die Zahlen nicht repräsentativ seien. Grund seien starke Unterschätzungen in Kantonen, in denen nur wenig oder kein Material sequenziert worden sei.

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15. Februar 2021: 60 Neuinfektionen übers Wochenende im Thurgau

Der Kanton Thurgau vermeldet 60 Neuansteckungen mit dem Coronavirus in den vergangenen 72 Stunden. Dies sind etwa gleich viele wie in der Vorwoche. Zudem ist eine Person an den Folgen des Virus gestorben.

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15. Februar 2021: Kanton St.Gallen meldet 97 Neuinfektionen übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet am Monat auf seiner Webseite 97 Neuinfektionen übers Wochenende. Zudem ist eine weitere Person im Kanton an den Folgen von Covid-19 gestorben. Damit steigt die Anzahl Todesopfer in St.Gallen auf insgesamt 662.

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15. Februar 2021: Immobilien-Eigentum in der Corona-Krise beliebte Wertanlage

Der Eigenheimmarkt bleibt auch mitten in der zweiten Welle der Corona-Krise stabil. In den vier Regionen Zürich, Nordwestschweiz, Bern und Genfersee sind die Preise von Einfamilienhäusern im vergangenen Jahr im Schnitt um 3,7 Prozent gestiegen, wie eine Erhebung der Immobilienplattform Homegate und der Immobilienforschungsinstituts Swiss Real Estate Institute zeigt. Den stärksten Preisanstieg verzeichnete die Region Genfersee mit 4,1 Prozent. Dort kostete ein Einfamilienhaus vergangenes Jahr im Schnitt 1,54 Millionen Franken. An zweiter Stelle ist Zürich mit einem durchschnittlichen Hauspreis von 1,3 Millionen.

Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen im Vorjahresvergleich in sämtlichen Regionen an. Dem Anschein nach gab die coronabedingte Rezession dem Anstieg der Immobilienpreise sogar noch Schub: In Krisenzeiten sei die Flucht in Sachwerte nicht Neues, wird Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Instituts der HWZ, in der Mitteilung zitiert. Aber der anhaltende Boom im Eigenheimmarkt sei für ihn trotz der stärksten Rezession seit der Ölkrise vor 30 Jahren erstaunlich.

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15. Februar 2021: Deutlich mehr leerstehende Gastro-Lokale

Seit Beginn der zweiten Corona-Welle stehen immer mehr Cafés, Restaurants und Bars leer. Das Angebot an leeren Mietflächen für Gastro-Lokale ist auf ein Rekordhoch angestiegen.

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15. Februar 2021: Infektiologe: Mit Impfungen lässt sich die Pandemie überwinden

Mit einer grossen Zahl von Impfungen lässt sich die Corona-Pandemie nach Ansicht des Basler Infektiologen Manuel Battegay bis Ende 2021 überwinden. Im Spätfrühling oder im Sommer, wenn genügend Menschen geimpft seien, dürfte es zu deutlich weniger und kleineren Virus-Ausbrüchen kommen, sagte Battegay in einem Interview mit der Zeitung «Blick». Diese Ausbrüche liessen sich rascher unter Kontrolle bringen. Er sei zuversichtlich, dass sich viele Menschen impfen liessen.

Probleme könnten die Mutationen des Coronavirus verursachen. Die Impfstoffe dürften jedoch auch bei den Mutationen wirken. Allerdings könne ein Virus auch so mutieren, dass die Impfung ausgeschaltet werde. Er halte es jedoch für realistisch, dass sich das Coronavirus mittelfristig zu einer ähnlichen Krankheit wie die Grippe entwickle.

Im pessimistischen Szenario sei jedoch nicht ganz auszuschliessen, dass das Virus neue Wege finde, das Immunsystem zu überwinden, ohne gross an Fitness zu verlieren, sagte Battegay, der dem Leitungsteam der Covid-Task-Force Wissenschaft des Bundes angehört.

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15. Februar 2021: Bundesrat Cassis hat sich gegen Covid-19 impfen lassen

Bundesrat Ignazio Cassis hat sich gegen Covid-19 impfen lassen. Der Aussenminister hat die erste von zwei Impfungen vor seiner Reise nach Afrika erhalten, die zwischen dem 7. und 13. Februar stattfand.

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15. Februar 2021: Bundesrat Alain Berset hat Warnungen zu zweiter Welle ignoriert

Bundesrat Alain Berset hat im Sommer angeblich drastische Warnungen vor einer zweiten Corona-Welle ignoriert. Das zeigt ein Papier, in dem Experten des Bundesamts für Gesundheit (BAG) neue Massnahmen gefordert haben. Der Gesundheitsminister hat die Warnung aber offenbar in den Wind geschlagen und sie dem Gesamtbundesrat gar vorenthalten.

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14. Februar 2021: Thurgauer SVP-Kantonsräte wollen Lockerungen

Vier Thurgauer SVP-Kantonsräte verlangen, dass der Kanton Thurgau die Corona-Massnahmen lockert. Pascal Schmid, Mathias Tschanen, Hermann Lei und Oliver Martin wollen am Mittwoch eine dringliche Interpellation im Grosser Rat einreichen. Eine Lockerung dränge sich auf, da die Corona-Zahlen massiv gesunken sind, heisst es in einer Mitteilung der Thurgauer SVP. Dadurch sei ein Licht am Ende des Tunnels in Sicht.

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14. Februar 2021: Kanton Zürich beginnt mit Auszahlung der Härtefallgelder

Der Kanton Zürich unterstützt 487 Unternehmen mit einer Härtefall-Entschädigung von insgesamt 103,7 Millionen Franken. Knapp drei Viertel davon in Form von nicht rückzahlbaren Beiträgen. Dies hat die Gesuchsprüfung der ersten Zuteilungsrunde ergeben. Knapp 300 Gesuche wurden abgelehnt.

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14. Februar 2021: Viele Fragezeichen um Corona-Ansteckungsorte

Das Contact Tracing kämpft in der Schweiz mit grösseren Problemen als bislang angenommen. Laut der «SonntagsZeitung» ist bei 87 Prozent der Corona-Fälle der Ansteckungsort unbekannt. Das zeigt ein internes Papier der Bundesverwaltung. Bisher sei man davon ausgegangen, dass der Ansteckungsort in etwa der Hälfte der Fälle unbekannt bleibt.

Weiter zeigt das Dokument, dass die meisten Ansteckungen im privaten Raum erfolgten. In Läden und Restaurants hingegen würden kaum Ansteckungen nachgewiesen. Ausgewertet wurden Daten aus sechs Kantonen.

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14. Februar 2021: Druck auf Bundesrat zu Lockerung der Corona-Massnahmen steigt

Der Bundesrat steht anlässlich seiner Sitzung am kommenden Mittwoch von allen Seiten unter Druck, die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zu lockern. Grund sind die sinkenden Fallzahlen bei den Neuinfektionen.

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14. Februar 2021: Impfkampagne in Altersheimen auf Kurs

Die Impfkampagne in den Alters- und Pflegeheimen der Schweiz ist weit fortgeschritten. Gegen 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner sei bereits geimpft worden.

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14. Februar 2021: Kaum positive Tests in Waadtländer Skigebieten

Bei Massentests auf das Coronavirus sind in Waadtländer Skigebieten weniger als ein Prozent positive Fälle festgestellt worden. Insgesamt wurden 2650 Tests vorgenommen. 26 Personen wurden dabei positiv getestet, was 0,98 Prozent entspricht. Davon waren ein Viertel symptomlos. Das sei ein beruhigendes Resultat, teilt der Kanton Waadt am Samstagabend mit. Getestet wurde in Villars-sur-Ollon, Les Diablerets und in Leysin.

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13. Februar 2021: Polizei löst unbewilligte Anti-Corona-Demo auf

Am Samstagnachmittag ist es im Zürcher Kreis 1 erneut zu einer Demonstration gegen die Corona-Massnahmen gekommen. Die Polizei löste den Anlass auf und verzeigte 150 Personen.

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13. Februar 2021: Polizei stoppt geplanten Fasnachtsumzug in Benken SG

In Benken im Linthgebiet haben sich am Samstagnachmittag bis zu 150 Leute an der Strasse versammelt. Sie wollten einen möglichen Fasnachtsumzug mitverfolgen. Die Polizei hat diesem jedoch einen Riegel geschoben und die Leute nach Hause geschickt.

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13. Februar 2021: Corona zwingt nächstes Zürcher Hotel in die Knie

Die Corona-Krise fordert ein weiteres Opfer in der Schweizer Hotel-Landschaft: Nach dem Swissôtel in Oerlikon muss auch der Glärnischhof in Zürich seine Tore für immer schliessen. 34 Angestellte verlieren dadurch ihren Job.

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13. Februar 2021: Braucht es bald jährlich eine Corona-Impfung?

Viele Leute lassen sich jedes Jahr aufs Neue gegen die Grippe impfen. Dies könnte möglicherweise bald auch bei der Corona-Impfung zur Normalität werden. Davon ist Malcom Kohler, Direktor der Klinik für Pneumologie am Universitätsspital Zürich, überzeugt, wie er in einem in einem Interview mit dem «Landboten» sagt. Das Coronavirus werde weiter mutieren. Daher müsste möglicherweise auch der Impfstoff regelmässig angepasst werden. «Künftig werden wir uns wohl jährlich gegen das Coronavirus impfen lassen», so Kohler.

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13. Februar 2021: SP legt Positionspapier zur Bewältigung der Corona-Pandemie vor

Die SP fordert, dass bei den politischen Entscheiden zur Bewältigung der Corona-Pandemie der Schutz der Menschen entscheidend ist und nicht die Vermeidung von Entschädigungsleistungen. Wenn nötig, müssten weitere Massnahmen ergriffen werden, auch wenn diese hart seien.

«Wir müssen unsere Verantwortung übernehmen», sagte Co-Präsident Cédric Wermuth am Samstag an der virtuellen Delegiertenversammlung, als er den Delegierten das Positionspapier zur Bewältigung der Corona-Pandemie vorstellte.

Erste Priorität habe der Schutz der Bevölkerung, sagte Wermuth. Allenfalls müssten weitere Einschränkungen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens ergriffen werden. Zentral dabei sei, dass die Schweiz das nötige Geld zur Verfügung stelle, um alle von der Corona-Krise betroffenen Menschen und Unternehmen zu entschädigen.

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13. Februar 2021: Schüler werden bald wöchentlich getestet

Knapp die Hälfte der Schweizer Kantone will in Schulen bald wöchentlich Corona-Tests durchführen. Dies bestätigt das Bundesamt für Gesundheit BAG gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Rund zehn Kantone hätten bisher ein Konzept für präventive Massentests eingereicht, zwei weitere wollen offenbar noch eines einreichen. Welche Kantone entsprechende Corona-Tests an Schulen durchführen wollen ist nicht bekannt. Der Kanton Zürich gehört laut Zeitungsbericht aber nicht dazu.

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13. Februar 2021: Sieben positive Resultate bei Massentests im Schulhaus Milchbuck

Nach einem Corona-Massentest im Schulhaus Milchbuck in der Stadt Zürich sind nur wenige Neuinfektionen gefunden worden. Von den über 800 getesteten Personen bekamen sieben ein positives Resultat.

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13. Februar 2021: Bundesrat verschiebt Entscheid zu Corona-Massnahmen

Der Bundesrat verschiebt seine Entscheidung über die Corona-Massnahmen um eine Woche. Ursprünglich war geplant, dass am kommenden Mittwoch ob der Shutdown im März verlängert wird oder Lockerungen möglich sind. Nun soll der Entscheid erst am 24. Februar bekannt gegeben werden, sagt Gesundheitsminister Alain Berset der Westschweizer Zeitung «La Liberté». Am nächsten Mittwoch will der Bundesrat zuerst die Stossrichtung vorgeben, danach werden die Kantone konsultiert.

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12. Februar 2021: Kantonsärzte zweifeln an Bersets Sommer-Impfziel

Das bundesrätliche Corona-Impfziel «Sommer 2021» lässt sich nicht einhalten, befürchten die Kantonsärzte. Es werde Herbst oder gar Spätherbst, bis alle, die sich in der Schweiz impfen lassen wollen, das tun könnten.

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12. Februar 2021: Schaffhauser Spitäler und Pflegeeinrichtungen können ohne Corona-Symptome testen

Im Kanton Schaffhausen können Covid-Tests in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie in Heimen für Menschen mit Behinderung ohne Antrag an das Gesundheitsamt durchgeführt werden. Die dabei anfallenden Testkosten werden vom Bund übernommen.

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12. Februar 2021: Kanton St.Gallen äussert Unverständnis über Österreichs Grenzkontrollen

Pendler aus Vorarlberg, die in der Schweiz arbeiten, müssen neu bei ihrer Rückkehr nach Österreich einen negativen Coronatest vorweisen. Die St.Galler Regierung ist irritiert, dass dabei Schweizer Tests nicht anerkannt werden, und will sich für eine Änderung einsetzen.

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12. Februar 2021: Thurgauer Pflegeheime können jetzt ohne Symptome testen

Nach einem Pilotversuch in Frauenfeld können jetzt alle Thurgauer Alters- und Pflegeheime regelmässige Covid-19-Tests durchführen, ohne dass jemand Symptome aufweist.

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12. Februar 2021: Corona-Hilfen für Kulturschaffende: Basel-Stadt nimmt Zürich als Vorbild

Basel-Stadt will Kulturschaffende in der Corona-Krise mit einer unbürokratischen Ausrichtung von Taggeldern unterstützen. Der Kanton nimmt damit eine Initiative des Kantons Zürich auf, verzichtet aber vorerst auf Beiträge des Bundes.

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12. Februar 2021: 113'338 Impfdosen gegen Covid-19 innert sieben Tagen verabreicht

Bis und mit Mittwoch sind in der Schweiz innert Wochenfrist 113'338 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Das geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Webseite veröffentlicht hat.

Insgesamt wurden bis Mittwoch 482'423 Impfungen durchgeführt. Aktuell sind damit pro 100 Einwohner in der Schweiz und in Liechtenstein 5,6 Impfdosen verabreicht worden. Um gegen die Erkrankung an Covid-19 optimal geschützt zu sein, sind pro Person zwei Impfdosen notwendig.

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12. Februar 2021: Kanton Zürich meldet 176 neue Fälle

Die Corona-Zahlen im Kanton Zürich haben im Vergleich zu letzter Woche leicht abgenommen. Der Kanton Zürich meldet für die letzten 24 Stunden 176 Neu-Infektionen. Vor einer Woche waren es noch rund 250 Neu-Ansteckungen. Gestorben ist eine Person. 

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12. Februar 2021: Bisher 5'549 Fälle von mutierten Coronaviren entdeckt

In der Schweiz sind bisher 5'549 Fälle mit den mutierten Coronavirus-Varianten entdeckt worden. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Von den 5'549 Fällen entfielen 2'111 auf die britische Variante, 90 auf die südafrikanische und drei auf die brasilianische. In 3'339 Fällen war eine Mutation vorhanden, jedoch keine klare Zuweisung der Linie möglich. Sechs weitere Fälle konnten keiner der drei Besorgnis erregenden Varianten zugeordnet werden. Am Donnerstag hatte das BAG noch 5'311 Ansteckungen von mutierten Viren gemeldet, am Mittwoch 4'785, am Dienstag 4'411, am Montag 4'138, am Sonntag 4'089 und am Samstag 3'916.

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12. Februar 2021: BAG meldet 1'253 neue Fälle

Das BAG meldet am Freitag 1'253 neue Fälle bei 33'017 durchgeführten Tests, das entspricht einer Positivitätsrate von 3,8 Prozent. 93 Personen wurden hospitalisiert, 31 Menschen sind gestorben. Die Reproduktionswert liegt bei 0,89.

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12. Februar 2021: Stadt St.Gallen schafft Corona-Anlaufstelle im Rathaus

Ab Montag, 15. Februar 2021, können sich hilfe- und ratsuchende Personen an die städtische Corona-Anlaufstelle im St.Galler Rathaus wenden. Zu den üblichen Schalteröffnungszeiten sollen sich Einwohnende der Stadt St.Gallen so unkompliziert Unterstützung holen können.

Zu den Leistungen der Anlaufstelle gehören unter anderem Unterstützung beim Einreichen von Anträgen, Beratung in den Sozialversicherungen, Koordination unterschiedlicher Hilfsangebote, Vermittlung zwischen Antragstellenden und Institutionen sowie telefonische Abklärungen.

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12. Februar 2021: Nationale Ethikkommission spricht sich gegen ein Impfobligatorium aus

Die Nationale Ethikkommission (NEK) ist gegen ein allgemeines Impfobligatorium. Ein solches würde «auf unverhältnismässige Weise in wesentliche Grundrechte» eingreifen, teilte die NEK am Freitag mit.

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12. Februar 2021: Nur wenig Coronavirus-Infizierte bei Rekruten der zweiten Staffel

Von der am Montag in die Kasernen eingerückten zweiten Staffel der Winter-Rekrutenschule sind nur drei Prozent positiv auf das Coronavirus getestet worden. Covid-19-Symptome wies bis auf Einzelfälle niemand auf.

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12. Februar 2021: Swiss verlängert Minimalflugbetrieb in Genf

Swiss International Air Lines (Swiss) verlängert den Minimalbetrieb am Flughafen Genf bis zum 27. März 2021. Grund ist die noch immer schwache Buchungslage, die sich durch die Reisebeschränkungen noch weiter verschlechtert hat.

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12. Februar 2021: Ein neuer Corona-Fall im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Freitag einen neuen Corona-Fall. Gestorben ist seit dem Vortag niemand. Eine Person musste hospitalisiert werden. 

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12. Februar 2021: Zürcher Gastro-Lehrlinge werden mit Hilfsprogramm aufgefangen

Die Ausbildung der Gastro-Lehrlinge ist wegen der Corona-Pandemie empfindlich ins Stocken geraten. Die Zürcher Branchenverbände Hotel und Gastronomie lancieren deshalb ein Auffangprogramm. Es startet am 22. Februar.

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12. Februar 2021: 47 neue Corona-Fälle im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau sind in den letzten 24 Stunden 47 neue Corona-Fälle registriert worden. Seit gestern ist eine weitere Person an den Folgen des Virus gestorben. 

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12. Februar 2021: 63 neue Corona-Fälle im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen sind in den letzten 24 Stunden 63 neue Corona-Fälle registriert worden. Damit haben sich die Fallzahlen gegenüber der Vorwoche fast halbiert. Seit gestern ist eine weitere Person an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. Bisher sind im Kanton St.Gallen über 30-tausend Personen geimpft worden.

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12. Februar 2021: Schweizer Skigebiete halten Corona-Schutzkonzepte ein

Die Schweizer Skigebiete halten sich mehrheitlich an die Corona-Schutzkonzepte. Dies zeigt eine Umfrage des «Tages-Anzeigers». Die Kantone hätten demnach bei ihren Kontrollen nur wenige Verstösse festgestellt.

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12. Februar 2021: St.Galler Mitte-Parteien CVP und EVP fordern Lockerungen der Corona-Massnahmen

Im Kanton St.Gallen äussern Mitte-Parteien ungewohnt scharfe Kritik an den aktuell geltenden Corona-Massnahmen. CVP und EVP fordern in einer dringlichen Interpellation deren Lockerung.

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12. Februar 2021: Schweizer verstossen in Konstanz gegen Ausgangssperre und werden gebüsst

Während der coronabedingten nächtlichen Ausgangssperre in der deutschen Stadt Konstanz mussten auch Schweizer gebüsst werden. Etwa 70 Schweizer bekamen eine Busse, da sie sich nicht an die Ausgangssperre hielten, berichtet die «Thurgauer Zeitung». Eine solche Busse kostet 55 Euro. Die Ausgangssperre galt von vor Weihnachten bis am Donnerstag. Dabei durfte sich in der Nacht niemand ohne triftigen Grund im öffentlichen Raum aufhalten.

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12. Februar 2021: Berset deutet Lockerungen von Corona-Massnahmen an

Bundesrat Alain Berset ruft die Schweizer Bevölkerung zur Geduld in der Corona-Pandemie auf. Kritik am strikten Kurs bei den Massnahmen zur Eindämmung des Virus weist Berset zurück. Dennoch deutete er in Interviews mit Westschweizer Zeitungen Lockerungen an.

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11. Februar 2021: Politik soll über Zürcher Modell der Kulturhilfe entscheiden

Nachdem das Bundesamt für Kultur (BAK) die von der zuständigen Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP) vorgeschlagene Corona-Entschädigung für Kulturschaffende zurückgewiesen hat, soll es nun der Bundesrat richten. Die Hilfsmassnahme kann - wenn überhaupt - nur mit Verzögerung eingeführt werden.

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11. Februar 2021: Zürcher Detailhändler verkürzen Ladenöffnungszeiten

Wie «Radio 1» berichtet, verkürzen die Zürcher Detailhändler reihenweise ihre Ladenöffnungszeiten. Dies, weil die Zürcher Innenstadt während des Shutdowns abends regelrecht zur Geisterstadt mutierte. Beispielsweise schliesst die Jelmoli-Filiale an der Bahnhofstrasse neu bereits um 18, anstatt wie gewohnt um 19 Uhr, sagt Mediensprecherin Cecile Moser zu «Radio 1». Geöffnet bleibt jedoch sowieso nur die Lebensmittel-Abteilung in der Filiale. Auch Migros und Coop werden ihre Öffnungszeiten in den Filialen der Zürcher Innenstadt zum Teil kürzen.

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11. Februar 2021: Kanton Zürich meldet 208 Neuinfektionen

Die Corona-Fallzahlen im Kanton Zürich gehen weiter zurück: Für die letzten 24 Stunden meldet die kantonale Gesundheitsdirektion am Donnerstag auf ihrer Webseite 208 Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es noch über 270. Fünf weitere Personen sind in den letzte 24 Stunden verstorben.

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11. Februar 2021: Entwarnung nach Massentest an Kanti Trogen: Alle Ergebnisse negativ

Nachdem während der Skiferien zwei Fälle des mutierten Coronavirus aufgetaucht sind, hat der Kanton Appenzell Ausserrhoden an der Kantonsschule Trogen einen Massentest angeordnet. Alle durchgeführten Tests sind dabei negativ ausgefallen.

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11. Februar 2021: Stadt St.Gallen kommt Gastronomen entgegen

Die Stadt St.Gallen kommt den Gastronomen in der Corona-Krise erneut entgegen: Sie dürfen temporäre mobile Bauten wie etwa Festzelte dieses Jahr ausnahmsweise mehr als drei Monate ohne Baubewilligung stehenlassen.

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11. Februar 2021: Contact Tracing im Kanton St.Gallen ist wieder auf Kurs

Seit knapp einem Jahr ist das Contact Tracing im Kanton St.Gallen eine zentrale Massnahme, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. In dieser Zeit hat das Contact Tracing-Team bereits über 30'000 Personen begleitet, wie der Kanton am Donnerstag bekannt gab.

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11. Februar 2021: Zwei weitere Fälle von brasilianischer Mutation

Das Bundesamt für Gesundheit bestätigt gegenüber «20min.ch», dass hierzulande zwei weitere Fälle der Mutation aus Brasilien nachgewiesen wurden. Die Fälle sind demnach in Genf aufgetaucht. Die brasilianische Mutation ist am Mittwoch erstmals in der Schweiz nachgewiesen worden, und zwar in Zürich. Insgesamt gibt es in der Schweiz bereits über 5'000 mutierte Fälle, die meisten davon sind der britischen Mutation zuzuordnen.

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11. Februar 2021: BAG meldet 1'356 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1'356 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 22 neue Todesfälle und 66 Spitaleintritte.

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11. Februar 2021: Vier neue Corona-Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag vier Neuinfektionen für die letzten 24 Stunden auf seiner Webseite. Keine Personen sind im Kanton an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

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11. Februar 2021: Armeeapotheke will aus Fehlern zu Beginn der Corona-Krise lernen

Millionenschwere Beschaffungen sowie Lagerung und Verteilung von Impfdosen: Die Aufgaben für die Armeeapotheke haben sich in der Corona-Krise vervielfacht. Dabei sind auch Fehler passiert, wie die Armee einräumt. Insgesamt habe die Behörde aber ihre Aufgaben erfüllt.

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11. Februar 2021: Rund 50'000 Personen in der Schweiz wurden zwei Mal geimpft

Die Impfzahlen in der Schweiz steigen: Laut dem Bund sind aktuell rund 500'000 Personen gegen das Coronavirus geimpft. 50'000 Personen davon hätten eine zweite Dosis verabreicht bekommen. Das sagte Nora Kronig, Vizedirektorin des Bundesamts für Gesundheit (BAG), am Donnerstag in einem Lagerapport, in dem die Logistikbasis der Armee mit ihren Partnern von Bund und Kantonen die aktuelle Situation der Impflogistik bespricht. Dieser war teilweise für die Medienschaffenden verfolgbar.

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11. Februar 2021: 76 neue Corona-Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Donnerstag 76 Neuinfektionen für die letzten 24 Stunden auf seiner Webseite. Zudem sind im Kanton zwei weitere Personen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

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11. Februar 2021: Kanton Thurgau meldet 32 Neuinfektionen

Der Kanton Thurgau meldet am Donnerstag auf seiner Webseite 32 Corona-Neuinfektionen für die letzten 24 Stunden. Am letzten Donnerstag waren es noch 66 neue Fälle. Für die letzten 24 Stunden meldet der Kanton zudem einen neuen Todesfall.

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11. Februar 2021: Reduzierter Präsenzunterricht an Zürcher Mittelschulen verlängert

Im Hinblick auf die zentralen Aufnahmeprüfungen verlängert die Bildungsdirektion ihre Corona-Massnahmen für die kantonalen Mittelschulen bis zum 15. März 2021. In der Woche der zentralen Aufnahmeprüfungen arbeiten

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B. Kerzenmacher
am 22.02.2021 um 00:14
Die dritte Welle wird kommen aus einem Zusammenspiel aus Verbreitung der neuen Mutation und dem Öffnen der Schulen und Teilen des Einzelhandels/der Dienstleistungen.
Greter
am 15.02.2021 um 10:49
Hört doch auf mit dem Corona Mist !
Seahorse
am 08.02.2021 um 16:05
Aber die Gesantzahl der positiv Getesteten SINKT! Auch der Influenza Virus mutiert ständig... Hauptsache, die Zahl sinkt... es könnte auch mal positive Berichterstattung geben und nicht das Positive immer ins Negative abdriften lassen...